2024-02-29T12:18:27.553Z

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Den Titel in Nettetal hat der SC Union schonmal gewonnen.
Den Titel in Nettetal hat der SC Union schonmal gewonnen. – Foto: Arno Wirths

Union Nettetal sprintet ungefährdet zum Titel

Hallenstadtmeisterschaft Nettetal: Der Oberligist gehört zum Favoritenkreis auch beim Masters in Dülken.

Der Oberligist marschiert gegen niederklassigere Teams und mit einem 11:3 im Finale gegen TIV zu einem klaren Sieg bei der Nettetaler Hallenstadtmeisterschaft. Spannung kommt jedoch beim ersten Halbfinale auf.

Der SC Union Nettetal hat den Titel bei der diesjährigen Hallenstadtmeisterschaft in Nettetal verteidigt. In einem einseitigen Finale bezwangt man A-Ligist TIV Nettetal deutlich mit 11:3. Der Oberligist war aber auch mit fast dem kompletten Stammpersonal angereist war. SC Rhenania Hinsbeck hingegen schickte lediglich die zweite Mannschaft ins Rennen.

Bereits in der Vorrunde der Gruppe B dominierte die von Co-Trainer Lutz Krienen betreuten Unioner deutlich. Ohne Punktverlust mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 27:0 erreichten die Nettetaler souverän das Halbfinale. Lediglich B-Ligist BSV Leutherheide bot der Mannschaft bei der 0:2-Niederlage etwas Paroli. Die Leutherheider verloren in der Gruppenphase lediglich das Spiel gegen Union, schafften gegen den starken A-Ligisten TSV Kaldenkirchen im letzten Gruppenspiel sogar die Überraschung und gewannen am Ende mit 3:2. Kaldenkirchen blieb dagegen nur der undankbare dritte Platz in der Gruppe B.

In der Gruppe A sicherte sich TIV Nettetal mit einer optimalen Punkteausbeute von neun Punkten den Gruppensieg. Der A-Ligist zeigte sich in der Halle gewohnt stark. Das weitere Halbfinalticket sicherte sich mit vier Punkten SuS Schaag.

Der Stimmung tat der neue Austragungsort übrigens keinen Abbruch. Statt in der Sporthalle Süchtelner Straße wurde die Hallenstadtmeisterschaft in der Werner-Jaeger-Halle ausgetragen. Erstmalig in der Turnierhistorie kam dabei auch eine Rundumbande zum Einsatz, was das Spiel in der Halle noch einmal deutlich schneller machte. Mehr Tore als bei der bisher letzten Hallenstadtmeisterschaft fielen dabei jedoch nicht. 2024 wie 2020 gab es 103 Turniertore.

Spannend war das erste Halbfinale zwischen TIV Nettetal und BSV Leutherheide. Nachdem es in der regulären Spielzeit 1:1 zwischen beiden Teams stand, entschied anschließend das sofortige Neun-Meter-Schießen über das Weiterkommen und dem Finaleinzug. TIV zeigte sich, angepeitscht von seinen Fans, etwas cooler und gewann am Ende mit 6:5. Im zweiten Halbfinale bahnte sich kurzzeitig eine Sensation an, als Dennis Ambaum SuS Schaag nach wenigen Sekunden gegen den SC Union Nettetal mit 1:0 in Führung brachte. Doch am Ende gewann Nettetal klar mit 6:1. Im Spiel um Platz drei trafen anschließend die Mannschaften aus Leutherheide und Schaag aufeinander. Jannik Borger, Alex Schrörs (2) und Moritz Leutgeb brachten den BSV zunächst mit 4:0 in Front, ehe Schaag durch Fabian Pütz zum 4:1-Endstand traf.

Den wohl höchsten Sieg im Finale einer Stadtmeisterschaft gab es im letzten Spiel des Tages. Nachdem der SC Union Nettetal gegen TIV Nettetal zwischenzeitlich mit 7:0 führte, endete die Partie nach insgesamt zwölf Minuten deutlich mit 11:3. Die Freunde hielt sich beim SCU nach dem Schlusspfiff angesichts der Klarheit auch eher in Grenzen. „Wir haben heute eine souveräne Leistung gezeigt, den Ball gut laufen lassen und immer wieder fußballerische Lösungen gesucht. Jetzt freuen wir uns auf das Masters“, sagte Co-Trainer Lutz Krienen, der SC Union bei der Hallenstadtmeisterschaft betreute. „Für mich persönlich war der Titelgewinn heute auch noch einmal besonders, weil ich im Sommer aufhöre und noch einmal in meiner Heimat beim Masters dabei sein kann“, so Krienen.

„Wir waren darauf fixiert, die Gruppenphase zu überstehen. Das Ziel der Jungs war das Masters, dort werden wir dann noch einmal verstärkt mit zwei oder drei anderen Spielern teilnehmen“, sagte TIV-Trainer Deniz Metin. Überschattet wurde der zweite Platz allerdings von der Verletzung von Semih Ergin, der sich wohl schwerer am Knie verletzt hat.

Aufrufe: 016.1.2024, 12:00 Uhr
RP / Heiko Van der VeldenAutor