2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Unentschieden unter Flutlicht: Zehdenick trotzt den Preussen

Landesliga Nord: Die Übersicht auf den 16. Spieltag.

von LS · Gestern, 23:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Franziska Lindhorst

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Die Landesliga Nord eröffnete heute den 16. Spieltag mit einer Begegnung, die von der ersten Sekunde an unter Hochspannung stand. Unter dem Flutlicht entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, der die Zuschauer bis zum Abpfiff in Atem hielt.

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Es war ein Kaltstart für die Hausherren, der die Ambitionen des FV Preussen Eberswalde jäh dämpfte. Bereits in der 3. Minute gerieten die Gastgeber mit 0:1 in Rückstand, als der SV 1920 Zehdenick durch Marcin Krystek in Führung ging. Dieser frühe Schock prägte die gesamte erste Halbzeit, in der die Gäste leidenschaftlich verteidigten und versuchten, den Vorsprung in die Kabine zu retten.

Doch die Eberswalder kamen mit einer anderen Energie aus der Pause. Die Belohnung folgte prompt: In der 50. Minute war es Maximilian Knorr, der mit seinem Treffer zum 1:1 den Ausgleich markierte und die Hoffnung auf einen Heimsieg wiederbelebte. In der Folge hatten beide Mannschaften vor 169 Zuschauern ihre Chancen, nutzten diese aber nicht.

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In Hennigsdorf trifft der Tabellenneunte auf den Sechsten aus Schwedt. Die Gastgeber, die derzeit bei 17 Punkten stehen, brennen auf Wiedergutmachung für die schmerzhafte Hinspielniederlage. Damals dominierte Schwedt das Geschehen nach Belieben und siegte deutlich mit 3:0. Schwedt reist mit 24 Punkten im Gepäck an und könnte mit einem weiteren Erfolg den Druck auf die vor ihnen liegenden Teams aus Falkensee und Bernau erhöhen.

Ein Duell auf Augenhöhe erwartet die Zuschauer in Neustadt, wenn der Siebte den Fünften empfängt. Neustadt hat 19 Punkte auf dem Konto, während Falkensee-Finkenkrug mit 25 Zählern bereits Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen hält. Dass diese Begegnung hochdramatisch werden kann, bewies das erste Aufeinandertreffen: Ein wilder Schlagabtausch endete 2:2-Remis.

In Bornim wird der nackte Überlebenskampf zelebriert. Die Hausherren sind das abgeschlagene Schlusslicht der Liga und konnten in 15 Spielen lediglich zwei magere Pünktchen sammeln. Der Gast aus Angermünde steht mit zehn Punkten auf dem 14. Rang ebenfalls mit dem Rücken zur Wand. Das Hinspiel war eine bittere Pille für Bornim: Trotz der frühen Führung drehte der Angermünder FC die Partie zum 3:1-Heimsieg. Für Bornim ist dies wohl eine der letzten Möglichkeiten, den Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt am Glimmen zu halten.

Der FSV Bernau, Tabellenvierter mit stolzen 30 Punkten, blickt entschlossen nach oben. Mit einem Sieg gegen den Zehnten aus Alt Ruppin (16 Punkte) will man den Druck auf den zweitplatzierten Zepernick hochhalten. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Bernauer, als Ousmane Kone mit seinen Treffern zum 0:1 und 0:2 zum alleinigen Sieggaranten avancierte. Alt Ruppin muss sich stabilisieren, um nicht noch tiefer in das gefährliche Fahrwasser der unteren Tabellenregionen zu geraten.

Am Stern in Babelsberg begegnen sich zwei Mannschaften, die sich gegenseitig die Punkte streitig machen müssen, um Distanz zum Keller zu wahren. Fortuna steht mit elf Punkten auf Rang 13, Buckow/Wald rangiert mit 14 Zählern nur zwei Plätze darüber. Es ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Das Hinspiel lieferte keinen Sieger und ging 1:1 aus. Die Nerven werden in diesem Nachbarschaftsduell der Tabelle zweifellos blank liegen.

Es ist das Spiel David gegen Goliath – doch in diesem Fall scheint Goliath übermächtig. Der unangefochtene Spitzenreiter Viktoria Potsdam gastiert in Glienicke. Mit 43 Punkten und einer Tordifferenz von +68 schwebt die Viktoria in eigenen Sphären. Glienicke, auf Platz 12 mit zwölf Punkten, muss sich auf einen Sturm gefasst machen. Das Hinspiel glich einer Demontage: Viktoria siegte mit 8:2. Tom Nattermann (3 Tore), Marvin Kleihs (2 Tore), Nils Gottschick, Mathis Lange und Jonas Kwast trafen für den Tabellenführer, während Alexander Rackwitz und Maxime Lemaire lediglich Ehrentreffer für Glienicke erzielen konnten.

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