2026-06-12T06:52:44.557Z

Allgemeines

Umbruch nach Verbandsliga-Abstieg: 14 Abgänge, aber auch zehn Neue

Der FSV Waiblingen treibt nach dem Abstieg in die Landesliga seine Kaderplanung voran.

von red · Heute, 12:15 Uhr · 0 Leser
– Foto: Jens Körner

Der FSV Waiblingen steht nach nur einem Jahr in der Verbandsliga Württemberg vor dem Neustart in der Landesliga, Staffel 1. Nach dem Aufstiegsmarsch von der Bezirksliga über die Landesliga bis ins württembergische Oberhaus folgt nun der Rückschlag. Die Kaderplanung zeigt dennoch erneut früh klare Konturen für die kommende Spielzeit.

Waiblingen hatte in kurzer Zeit einen bemerkenswerten Weg genommen. 2023 gelang als Bezirksliga-Meister der Sprung in die Landesliga, nur zwei Jahre später folgte der Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg. Nach einer Saison geht es nun wieder zurück in die Landesliga. Der Abstieg bedeutet einen Einschnitt, zugleich aber auch die Chance, den Kader neu auszurichten.

Auf der Zugangsseite stehen bereits mehrere Namen fest. Von der TSG Backnang wechseln Mika Müller, Patrick Tichy und Ali Ferati zum FSV. Diese Transfers sind besonders interessant, weil die Spieler aus der Oberliga nach Waiblingen kommen und damit höherklassige Erfahrung einbringen. Vom SV Fellbach stoßen David Gerstner, Niklas Weiß und Bendito Calemba dazu. Weitere Neuzugänge sind Caglar Celiktas vom TV Echterdingen, Nikola Specht vom TSV Schornbach, Sebastian Rief vom TSV Affalterbach und Antonio Trento vom FC Esslingen.

Gleichzeitig verlassen zahlreiche Spieler den Verein. Noel Palmeri und Cihan Cicek rücken in die zweite Mannschaft, die Ziele von Nabil Mouhssine, Daniele Cardinale und Steffen Bönisch sind unbekannt. Mario Peric und Gendon Buqaj beenden ihre Laufbahn. Demian Bernsee Villiers wechselt zum 1. CfR Pforzheim, Timo Rörich, Jan Plieninger und Luca Keyerleber schließen sich dem TSV Nellmersbach an. Luca Vullo geht zum SV Fellbach, Hajdar Shala zur SG Schorndorf.

Damit steht der FSV vor einem größeren personellen Umbruch. Entscheidend wird sein, wie schnell die neuen Spieler integriert werden und ob Waiblingen nach dem Abstieg rasch wieder Stabilität findet.