2026-06-12T06:52:44.557Z

Allgemeines

Umbruch beim Verbandsliga-Aufsteiger: Zwölf Neue und neun Abgänge

Der TSV Ehningen rüstet sich nach der Meisterschaft in der Landesliga.

von Timo Babic · Heute, 07:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Der TSV Ehningen geht als Meister der Landesliga Württemberg, Staffel 2, in die neue Herausforderung Verbandsliga. 58 Punkte, 82 Tore und Rang eins bilden die sportliche Grundlage. Gleichzeitig verändert sich der Aufsteiger personell deutlich: Zwölf Zugänge stehen neun Abgängen gegenüber und sollen den Kader für das höhere Niveau breiter machen.

Die Meisterschaft war das Ergebnis einer ausgeglichenen, aber effizienten Saison. Ehningen holte in 30 Spielen 17 Siege, spielte siebenmal unentschieden und verlor nur sechsmal. Mit 82:43 Toren stellte der TSV die beste Offensive der Liga und setzte sich mit 58 Punkten vor dem punktgleichen TSV Köngen durch. Nun wartet die Verbandsliga Württemberg, in der der Aufsteiger seine Stabilität bestätigen muss.

Dafür wurde der Kader umfangreich ergänzt. Fabian Schrade kommt von der SGV Freiberg U19, Philipp Seemann von Calcio Leinfelden-Echterdingen. Hinzu kommen Nils Hesmer, Leon Nowak von der SpVgg Holzgerlingen, Egemen Sarikaya vom FC Nöttingen, Simon Danquah und Adrian Körtge Corral vom SV Böblingen, Luca Fenchel vom TuS Ergenzingen, Marino Cerkez aus der U19 der TSG Balingen, Paul Ulmer vom FC Esslingen sowie Sebastian Oehme und Lion Janzen vom MTV Stuttgart.

Dem stehen mehrere Abgänge gegenüber. Mustafa Avci, Kenan Kasikci, Jonas Horvat, Mustafa Görkem, Gökhan Akyüz, Lars Jäger und Marcel Berberoglu wechseln zum GSV Maichingen. Fabian Fais zieht es zum VfL Ostelsheim, Armin Zukic zum TSV Harthausen.

Damit steht Ehningen vor einer anspruchsvollen, aber spannenden Aufgabe. Der Meisterkader wird deutlich verändert, zugleich bringt die Vielzahl an Zugängen neue Qualität, Breite und Konkurrenzkampf. Entscheidend wird sein, wie schnell die neuen Spieler eingebunden werden und ob die Meistermannschaft ihre offensive Stärke auch eine Liga höher auf den Platz bringt. Die Ausgangslage wirkt vielversprechend: Ehningen kommt mit Selbstvertrauen, muss aber in der Verbandsliga Woche für Woche eine höhere Intensität und mehr Konstanz abrufen. Der Vorsprung war minimal, die Wirkung des Titelgewinns aber groß. Nach dem Aufstieg geht es nicht nur um Euphorie, sondern um Anpassung, Stabilität und den nächsten Entwicklungsschritt. Die Basis ist stark, der Umbruch sichtbar und die Vorfreude auf die neue Liga.