
Beim VfB Germania Wiesmoor stehen zur Saison 2025/26 Veränderungen an. Während die Vorbereitung auf die neue Bezirksliga-Spielzeit läuft, nutzt der Verein die Gelegenheit, um verdiente Akteure und Trainer offiziell zu verabschieden. In einer Mitteilung auf den sozialen Netzwerken bedankt sich der Klub bei langjährigen Weggefährten und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft. Wir blicken auf die wichtigsten Personalien im Überblick:
Nach drei intensiven Jahren ist Schluss: Cheftrainer Jürgen Zimmermann und Co-Trainer Detlef Nietsch haben ihre Tätigkeit bei der 1. Herren des VfB beendet. In ihrer jüngsten Amtszeit führten sie die Mannschaft dreimal erfolgreich zum Klassenerhalt in der Bezirksliga – ein Beleg für Kontinuität, Kampfgeist und fußballerische Kompetenz.
Ein doppelter Abgang in familiärer Mission: Leon und Jürgen Zimmermann schließen sich dem SV Großefehn an. Beide prägten das Spiel des VfB über Jahre hinweg mit – Leon als dynamischer Offensivakteur, Jürgen als spielintelligenter Taktgeber im Zentrum.
Beim SV Großefehn erwartet die beiden ein neues Kapitel, möglicherweise mit höheren Ambitionen. Germania Wiesmoor verliert zwei Leistungsträger, die mit Herzblut für den Verein aufliefen.
Auch Abwehrchef Markus Blank verlässt den Verein. Sein nächstes Ziel: Bezirksliga-Konkurrent GW Firrel. Blank war immer ein konstanter Faktor im Spiel des VfB.
Sein Wechsel bedeutet für Germania Wiesmoor nicht nur sportlich einen Einschnitt – auch charakterlich verliert die Mannschaft eine starke Stimme in der Kabine.
Mit Yannik Aden verabschiedet sich ein weiterer wichtiger Spieler, der sich dem SV Hinrichsfehn anschließt. Aden überzeugte in den vergangenen Jahren durch Vielseitigkeit, Laufstärke und Teamgeist.
Sein neuer Klub darf sich auf einen kampfstarken Spieler freuen, der stets alles für seine Mannschaft gibt. Für Wiesmoor ein weiterer schmerzhafter, aber verständlicher Abgang.
Die Routiniers Artur Schott und Hendrik Rust werden sportlich kürzertreten. Beide zählen zu den Gesichtern der vergangenen Spielzeiten und standen für Einsatz, Erfahrung und Identifikation mit dem Verein.
Ganz verzichten muss man in Wiesmoor jedoch nicht auf sie: Der Klub hofft, die beiden auch künftig gelegentlich auf dem Platz zu sehen – wenn auch nicht mehr im Trikot der 1. Herren. Ihr Abschied aus dem Ligabetrieb ist ein Verlust, der über das rein Sportliche hinausgeht.
Ein Sonderfall bleibt Marco Aukes: Der Betreuer befindet sich weiterhin für längere Zeit in den USA und steht der Mannschaft aktuell nicht zur Verfügung.
Germania Wiesmoor verabschiedet sich von Spielern und Trainern, die über Jahre hinweg den Verein geprägt und mitgestaltet haben. Jeder einzelne Abgang schmerzt – menschlich wie sportlich. Doch ebenso groß ist die Dankbarkeit.