2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
– Foto: Uwe Schwabenland

Ultimativer Showdown zum Hinrundenfinale

Rheinhausen empfängt den FC Odenheim +++ Krisenteams im direkten Duell +++ Weschenfelder-Elf empfängt den FC Heidelsheim 2 +++ Zeutern reist zum Schlusslicht

Der letzte Spieltag der Hinrunde steht auf dem Programm und alle Teams wollen nochmals wichtige Punkte einfahren. Das Highlight findet in Rheinhausen statt, wenn der Primus den Tabellenzweiten im Kampf um die Herbstmeisterschaft empfängt.

Am vergangenen Spieltag war man zu Gast zum Derby bei der SpVgg Oberhausen. Dem Tabellenstand entsprechend begann auch die Partie, abtasten auf beiden Seiten. Mit der Zeit übernahmen wir etwas Spielgeschehen ohne aber nennenswerte Torchancen zu kreieren, beziehungsweise luden die Gastgeber gleich mehrfach durch eklatante Fehler im Aufbauspiel zum Tore schießen ein, man kann von Glück reden, dass diese nicht genutzt wurden. Mitte der ersten Halbzeit waren man dann endlich wach und konnten nach einem Standard auch verdient in Führung gehen. Kurz vor dem Pausenpfiff konnten wir sogar noch auf 2:0 erhöhen. Nach der Pause dann ein komplett anderes Spiel. Oberhausen machte Druck und wurde in der 51. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Spätestens ab jetzt nahm man nicht mehr am Spiel teil und stand nur noch tief in der eigenen Hälfte. In der 80. Minute erzielte Oberhausen dann den verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand“, so Trainer Christian Walter zum Remis seines FC Kirrlach 2 bei der SpVgg Oberhausen. Weiter fügt er eine wichtige und erwähnenswerte Randnotiz an: „Ein durchgehend faires Derby endete gerecht ohne einen Sieger.“
Als nächstes gibt der bisher ungeschlagene Aufsteiger aus der Melanchthonstadt seine Visitenkarte in Kirrlach ab: „Jetzt komm Bretten 2 zu uns. Aufgrund zwei neuen Langzeitverletzten und krankheitsbedingten Ausfällen hatten wir keine gute Trainingswoche, trotzdem werden wir am Sonntag eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bekommen. Bretten spielt bisher eine überragende Runde und steht nicht unverdient auf dem dritten Tabellenplatz, Respekt. Wir benötigen in der aktuellen Situation jeden Punkt und dafür werden wir alles geben am Sonntag.“

Wir sind in Stettfeld richtig gut in die Partie gestartet und hatten von Anfang an sehr viel Ballbesitz und das Spiel unter Kontrolle“, so Brettens Trainer Dominic Prüfer zu Beginn seiner Ausführungen in Folge des 2:0-Auswärtssieges am vergangenen Samstag. „Der Gegner stand sehr eng gestaffelt und hat versucht die Räume so eng wie möglich zu machen. Trotzdem kamen wir das ein oder andere Mal gefährlich vors gegnerische Tor, eine gute Torchance kam leider nicht dabei raus. Trotz klarer Feldüberlegenheit hatte Stettfeld die besseren Torchancen in der ersten Halbzeit, zu denen wir aber ordentlich Beihilfe geleistet haben. Einmal spielte unser Torhüter einen riskanten Pass direkt zum gegnerischen Stürmer und einmal rutsche der Ball unserem Innenverteidiger unten durch. Beide konnten ihre Fehler aber sehr gut ausbügeln und so bleib es bei einem torlosen ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Wir versuchten uns nach vorne zu kombinieren und der Gegner lauerte auf unser Ballverluste im Zentrum, um danach ihre schnellen Außenspieler in Szene zu setzen. Nach gut einer Stunde konnten wir durch einen berechtigen Elfmeter in Führung gehen. Danach machte Stettfeld zum ersten Mal richtig Druck und versuchte das Spiel wieder auszugleichen. Bei einem taktischen Foul von uns hatten wir extrem viel Glück, dass der Schiedsrichter nur die gelbe Karte zeigt. Über eine rote Karte hätte sich unser Spieler nicht beschweren dürfen, weil es schon ein sehr hartes Foul von hinten war. Kurz vor Schluss kamen wir dann nochmal gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Der Verteidiger konnte den Ball nicht richtig klären und wir nutzten diesen Fehler zur Vorentscheidung. Stettfeld kam danach noch ein/zwei Mal gefährlich vor unser Tor, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen. Bis zum Schlusspfiff spielten wir die Partie ruhig und sachlich zu Ende, und konnten uns über einen weiter Sieg in der Fremde freuen. Aufgrund einer sehr guten Effektivität in der Offensive, spielerischen Feldvorteilen und einer guten Abwehrleistung haben wir die drei Punkte nicht unverdient mit nach Hause genommen.“
Durch den Sieg im Augarten hat die Prüfer-Elf den FC Weiher von Platz 3 verdrängt und bleibt als Aufsteiger eine der positiven Überraschungen der laufenden Spielzeit. Den positiven Trend möchte man auch in Kirrlach fortsetzen: „Am kommenden Sonntag klingelt der Wecker wieder etwas früher für eine weitere lange Auswärtsfahrt nach Kirrlach. Sicherlich wird das keine leichte Aufgabe und wir müssen hellwach sein ab der ersten Spielminute. Wir wollen auch im letzten Vorrundenspiel ungeschlagen bleiben und wieder mindestens einen Punkt mitnehmen.“

PROGNOSE:
Der VfB Bretten 2 bleibt in der Hinrunde ungeschlagen.



Einen torreichen und zugleich wichtigen Auswärtssieg hat Tobias Weschenfelder mit seinem FC Germ. Karlsdorf 2 beim in der Heimat bislang verlustpunktfreien SV 62 Bruchsal eingefahren. Am Ende stand ein 4:3. Die nächste Aufgabe steht in der heimischen Kohlfahrt auf dem Plan, wenn der FC Heidelsheim 2 gastiert.

Durch den 7:1-Heimerfolg gegen den TSV Rinklingen konnte die Landesligareserve des FC 07 Heidelsheim einige Plätze in der Tabelle gutmachen und ist nach dem zweiten Sieg in Serie im gesicherten Mittelfeld angekommen. Matthias Barth zum letzten Spiel und zur anstehenden Aufgabe: „Gegen stark ersatzgeschwächte Rinklinger war es ein sehr souveräner Auftritt von uns. Von der ersten bis zur letzten Minute hatten wir das Spiel jederzeit im Griff. So kann es die letzten beiden Spiele vor der Winterpause weitergehen. Die Zuschauer sahen schöne Kombinationen, gute Standards und einige Tore. Das Gegentor haben wir uns selbst rein geschossen, das war ziemlich unnötig. Im vorletzten Spiel in diesem Jahr geht es zur Zweitvertretung des FC Karlsdorf. Wie so häufig bei zweiten Mannschaften ein eingeschworenes Team, mit vielen Spielern die schon lange im Verein sind. Sie halten sich als Aufsteiger in der A-Klasse gut und sind punktgleich mit uns, was für ihre Qualität spricht. Es wird sicher keine einfache Aufgabe, aber wir wollen auch nach dem Spiel noch vor Karlsdorf stehen.“

PROGNOSE:
Ein Heimsieg ist wahrscheinlich, wenngleich die Barth-Elf ein guter Gegner ist.


Eine knappe 0:1-Niederlage in Folge eines Elfmeters musste der FV Ubstadt um Trainer Nicolas Wanitzek gegen den FC Odenheim hinnehmen: „Am Wochenende standen wir leider stark dezimiert auf dem Platz – uns blieb nur ein einziger Feldspieler zur Verfügung. Umso dankbarer waren wir, dass Spieler aus der zweiten Mannschaft, direkt nach ihren Minuten, bereit waren, uns zu unterstützen. Zum Spiel gibt es nicht großartig viel zu sagen. Wenn man 80 Minuten lang überragend verteidigt, kaum Chancen zulässt und dem Gegner das Leben schwer macht, ist es natürlich bitter, in der 82. Minute durch einen Handelfmeter das 0:1 zu kassieren. So eine Niederlage schmerzt extrem. Mit der Einstellung und dem Kampfgeist unserer Jungs sind wir trotzdem mehr als zufrieden. Die Mannschaft hat eine solide und geschlossene Leistung abgeliefert. Auch wenn der Sieg für Odenheim aufgrund der Spielanteile und ein paar Chancen durchaus verdient ist, hätten sich unsere Jungs ein unentschieden absolut verdient.“
Als nächstes folgt das Aufeinandertreffen mit der Spielvereinigung aus Oberhausen: „Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen. Als Nächstes kommt Oberhausen zu uns, und hier wollen wir ein klares Zeichen setzen. Wir werden an die Leistung der letzten Woche anknüpfen und alles daransetzen, dass die drei Punkte in Ubstadt bleiben. Die Mannschaft wird alles in die Waagschale werfen, um die nächsten Zähler einzufahren!!“

Die SpVgg Oberhausen hat Moral bewiesen und trotz eines 2:0-Rückstandes noch einen Zähler gegen den FC Kirrlach 2 eingefahren. Trainer Heiko Bühler blickt objektiv zurück: „Hätten wir unsere Torchancen verwertet, wären wir in der Halbzeit mit einer 3:0-Führung in der Kabine gesessen. Wie es dann im Fußball so ist, waren wir 2:0 zurückgelegen. Wir nehmen das Positive mit, dass wir nicht aufgegeben und noch ein 2:2 geholt haben.“
Nach sieben Punkten aus den letzten vier Spielen möchte die Mannschaft um Kapitän Alessio Geißler in Ubstadt erneut Zähler auf die Habenseite bekommen: „Beim letzten Vorrundenspiel wollen wir nochmal alles geben, um etwas Zählbares mitzunehmen.“

PROGNOSE:
Eine enge Kiste – ein Unentschieden ermöglicht beiden den anvisierten Punktgewinn.


Der TSV Stettfeld zog im Heimspiel gegen den VfB Bretten 2 mit 0:2 den Kürzeren und trifft nun – erneut im heimischen Augarten – auf den SV 62 Bruchsal, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Gelingt es Trainer Enrico Simeone seine Mannschaft für das wichtige Heimspiel zu motivieren?

Mit 3:4 musste sich der SV 62 Bruchsal auf heimischem Grund geschlagen geben. Nach der ersten Heimniederlage in dieser Saison zieht Trainer Ilker Yesilyurt wie folgt Bilanz zur Niederlage gegen den Aufsteiger aus Karlsdorf: „Es war ein intensives und temporeiches Spiel. Wir sind während der gesamten Partie einem Rückstand hinterhergelaufen und haben es dreimal geschafft, den Ausgleich zu erzielen. Doch am Ende hat es nicht gereicht, und wir haben verdient verloren. Insgesamt war es zu wenig: Wir waren an diesem Tag schlecht organisiert, haben teilweise fahrlässig verteidigt und dazu kamen noch individuelle Fehler. Unter diesen Umständen ist es unmöglich, ein Spiel zu gewinnen.“
Als Anführer des großen Mittelfelds der Tabelle möchte man nun zurück in die Erfolgsspur: „Jetzt gilt es, das Spiel abzuhaken und uns auf das schwere Auswärtsspiel in Stettfeld vorzubereiten, das sicherlich nicht leichter wird. Ich schätze Stettfeld stärker ein, als es der aktuelle Tabellenstand vermuten lässt. Wir müssen die einfachen Fehler minimieren, uns über 90 Minuten konzentrieren und bis zum Schluss diszipliniert bleiben. Unser Ziel ist es, mit drei Punkten nach Hause zu fahren.“

PROGNOSE:
Der TSV Stettfeld wird sich knapp durchsetzen.


Für den Tabellenletzten gab es die zweite 1:7-Pleite in Folge und man ist weiterhin abgeschlagen im Tabellenkeller. Um den Anschluss wieder etwas herzustellen wäre mindestens ein Zähler beim Heimspiel gegen den SV Zeutern nötig. Das wird das Ziel der Mannschaft sein, die aktuell schwer auf dem Zahnfleisch geht.

Ein unglaublich faires Spiel und im Endeffekt gerechtes Unentschieden, wobei wir am Ende doch schwer unter Druck geraten sind“, so Zeuterns Trainer Kai Ledermann nach dem torlosen Unentschieden gegen den SV Philippsburg. Zwischen den weiteren Zeilen klingt dann ein Hauch von Unzufriedenheit mit der Leistung des Unparteiischen hindurch: „Über Schiedsrichterleistungen werde ich in Zukunft kein Wort mehr verlieren und das meine ich auch so. Wenn ich jetzt loslegen würde, würde ich mich um Kopf und Kragen schreiben. Daher hat es sich für mich tatsächlich erledigt. Weiterhin viel Erfolg an Senad und seine Truppe.“
Zum Hinrundenfinale gastiert der SV Zeutern beim Schlusslicht in Rinklingen, denen der erfahrene Coach warme Worte mit auf den Weg gibt: „Jetzt fahren wir zum Auswärtsspiel nach Rinklingen. Sie hatten einen personellen Umbruch und haben den Weg mit vielen Jungen eingeschlagen. Das erfordert Zeit und Geduld, damit sich auch die Ergebnisse einstellen. Sie haben einen erfahrenen Trainer an der Seitenlinie stehen, welcher die Mannschaft sicher Woche für Woche motiviert. Wir sind personell noch immer an der Schmerzgrenze und fahren trotzdem nach Rinklingen um das Spiel positiv für uns zu gestalten. Spiele in Rinklingen sind jedoch nie leicht, auch nicht in der aktuellen Situation.“

PROGNOSE:
Ein Spiel startet immer bei 0:0 – mit einer Führung im Rücken wäre für den TSV womöglich der ersehnte Punktgewinn möglich.


Nach einem Zwischenhoch ist der SV Philippsburg mit zwei Punkten aus vier Spielen seit ebenso vielen Partien sieglos. Das jüngste 0:0 gegen den SV Zeutern half keinem der beiden Teams so richtig weiter. Senad Nadarevic: „Am Sonntag hatten wir kein einfaches Spiel in Zeutern weil sie gut gestanden sind und sehr gut eingestellt waren. Trotzdem finde ich, dass beide Mannschaften versucht haben Fußball zu spielen und sich Chancen herauszuspielen. Ich fand, dass wir in der zweiten Hälfte einem Treffer sehr nah waren, aber da hatte Zeuterns guter Torhüter etwas dagegen, der sehr gut pariert hatte. Leider gab es zum Schluss auch Karten, die nicht so ausgeteilt werden sollten. Jetzt haben wir zwei interessante Spiele zum Schluss der Vorrunde vor der Brust, wo wir auch was Gutes machen können, was wir in der Vorrunde vermissen lassen haben. Daher möchte ich, dass die Mannschaft ihr Potenzial in beiden Spiele voll abruft. Weiher kommt jetzt - da gab es etliche Unruhen, aber das hat uns nicht zu interessieren. Wir wollen ein gutes Spiel machen und Punkte bei uns lassen.“

Nach der zweiten Niederlage in Folge brennt es im Hause des FC Weiher, was Trainer Metin Telle ohne Umschweifungen eingesteht und auch die Konsequenzen ausführt: „Zunächst mal wünsche ich den beiden verletzten Spielern von Rheinhausen eine schnelle Genesung. Wir wollten gut und vor allem konzentriert starten. Aber Rheinhausen kam gleich in den ersten Minuten zur Führung. Das hat denen natürlich in die Karten gespielt. Wir haben versucht dagegen zu halten und kamen zur unseren zwei/drei Chancen, die wir leiden nicht nutzen konnten. Rheinhausen war stets gefährlich mit ihrem Umschaltspiel. So ging mit 0:1 in die Halbzeit. Nach der Halbzeit bekommen wir aus einem Einwurf für den Gegner in deren Hälfte das 0:2. Auch hier gingen wir unkonzentriert zu Werke bzw. agierten zu disziplinlos. Es wurde dann durch die rote Karte gegen Wadi nicht einfacher. Danach haben wir umgestellt und es hat wirklich jeder für jeden alles gegeben. Es kam dann kurz nochmal Hoffnung auf, nachdem unser Captain Sinan Telle durch einen direkten Freistoß auf 1:2 verkürzte. Aber mehr war nicht drin. Deswegen ganz klar Glückwunsch an Rheinhausen.“
In der Folge geht die Analyse über die Ereignisse des Spieltags hinaus: „Es hat Konsequenzen gegeben, wir haben einen Schnitt gemacht. Für uns zählt ab sofort, dass wir jedes Spiel versuchen dazu zu lernen und auch noch mehr junge Spieler zu integrieren.“
Zum Gastspiel am Rhein hat der A-Lizenz-Inhaber folgende Ansichten: „Fürs Spiel in Philippsburg hat sich unser Kader verkleinert und wir gehen wirklich auf dem Zahnfleisch. Aber die, die da sind, werden zeigen, dass wir eine Mannschaft sind und die werden es auch auf dem Platz zeigen. Davon bin ich überzeugt. Es wird natürlich sehr schwer in Philippsburg. Die Mannschaft ist gewarnt.“

PROGNOSE:
Zwei Teams, die sich in einer sportlichen Krise befinden. Ein Remis ist wahrscheinlich – hilft aber keinem weiter.


Spitzenspiel gewonnen und das nächste Spitzenspiel steht bereits vor der Tür. Rheinhausens Trainer Dominik Feuerstein ist überaus glücklich und voller Vorfreude: „Man hätte es sich wohl nicht schöner ausmalen können… Erster gegen Zweiter, bestes Heimteam gegen bestes Auswärtsteam spielen zum Abschluss der Hinserie um die Herbstmeisterschaft. Den Grundstein für diese Ausgangsposition haben beide Mannschaften wohl in den kürzlich ausgetragenen Duellen gegen den FC Weiher gelegt. Das war letzte Woche ein ganz hartes Stück Arbeit. Spielerisch haben wir leider unser bisher schwächstes Spiel abgeliefert, aufgrund einer konzentrierten Defensivleistung haben wir uns die drei Punkte dennoch verdient. Jetzt kommt es zum Showdown gegen Odenheim. Man muss den Hut davor ziehen, was in Odenheim im Vergleich zum letzten Jahr entstanden ist! Das junge Trainerteam leistet dort überragende Arbeit mit einer jungen und hungrigen Mannschaft. Wir wollen natürlich die perfekte Hinrunde ohne Niederlage spielen, während Odenheim den Platz an der Sonne erklimmen will. Man darf sich hoffentlich auf ein interessantes und faires Duell zweier spielstarker Mannschaften freuen.“

Ein knappes 1:0 konnte der FC Odenheim beim Heimspiel gegen den FV Ubstadt einfahren, was auch Niklas Zabler freut: „In unserem letzten Heimspiel am vergangenen Sonntag erwies sich der FV Ubstadt als der erwartet unangenehme Gegner. Nichtsdestotrotz konnten wir uns gerade im ersten Spielabschnitt mehrere gute bis sehr gute Chancen und Abschlusssituationen herausspielen. Wurde gegen den FC Weiher noch die effiziente Chancenverwertung gelobt, ließ diese in diesem Spiel eher zu wünschen übrig. Im zweiten Durchgang machte es der FVU besser und bei uns mehrten sich auch in der Folge die technischen Fehler, sodass wir nicht mehr die Chancenqualität wie noch in der ersten Halbzeit herausspielen konnten. So war es ein Handelfmeter, der von Jule sicher verwandelt wurde und schließlich den Unterschied in dieser Begegnung ausmachte. Die Elfmeterentscheidung kann ich aufgrund der Distanz nicht beurteilen, aber aus Sicht des FVU als Zünglein an der Waage sicherlich unbefriedigend. Jedoch geht der Sieg unter dem Strich absolut in Ordnung.“
Zum Abschluss der Hinrunde kommt es nun zum direkten Duell mit dem Tabellenführer aus Rheinhausen, dem man die Herbstmeisterschaft durch einen Sieg noch aus den Händen nehmen kann: „Zum Hinrundenabschluss dürfen wir zum ungeschlagenen Tabellenführer aus Rheinhausen reisen. Die Jungs haben sich aufgrund ihrer bisherigen Hinrunde dieses Topspiel absolut verdient und können dort, auch aufgrund der vergangenen beiden Heimsiege, befreit und ohne Druck aufspielen. Wir hoffen und freuen uns auf ein gutes Fußballspiel mit vielen Zuschauern und guter Stimmung. Was wir dann unter dem Strich aus Rheinhausen entführen können, wird sich zeigen. Die Mannschaft reist auf jeden Fall nicht an, um nur Erfahrung zu sammeln.“

PROGNOSE:
Fußballherz – was willst du mehr? Die Zuschauer dürfen sich auf ein tolles Spiel freuen.

Aufrufe: 015.11.2024, 14:25 Uhr
Tobias SchlegelAutor