2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Jürgen Meyer

Überzahl nicht genutzt

Wölfinnen unterliegen Eintracht Frankfurt mit 2:3 in der Volkswagen Arena

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben am Samstag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Eintracht Frankfurt verlor die Mannschaft von Stephan Lerch in der Volkswagen Arena mit 2:3 (1:2). Kessya Bussy (7.) und Alexandra Popp (89.) erzielten die Treffer für die Wölfinnen, für die Gäste trafen Nicole Anyomi (26.), Laura Freigang (28.) und die ehemalige Wolfsburgerin Rebecka Blomqvist (85.). Trotz einer Roten Karte für Frankfurts Nina Lührßen nach einem absichtlichen Handspiel und eines anschließenden Elfmeters, den Janina Minge vergab, konnten die Grün-Weißen ihre Überzahl nicht in Zählbares ummünzen.

Der VfL begann stark und ging früh in Führung: Nach einem präzisen Steilpass von Janou Levels hob Bussy den Ball sehenswert über SGE-Keeperin Lina Altenburg hinweg ins Netz. Frankfurt reagierte entschlossen, drängte auf den Ausgleich und nutzte defensive Unstimmigkeiten der Wölfinnen eiskalt aus. Zunächst traf Anyomi nach einem Freistoß aus kurzer Distanz, ehe Freigang nur zwei Minuten später einen flachen Ball von Hayley Raso verwertete. Kurz vor der Pause bot sich Wolfsburg die große Chance zum Ausgleich, doch Minge scheiterte mit ihrem Strafstoß an Altenburg (40.), nachdem Lührßen auf der Linie die Hand zur Hilfe genommen hatte.

Chancen im Minutentakt, aber kein Glück

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeberinnen mit einer Spielerin mehr auf den Ausgleich. Smilla Vallotto setzte ein erstes Ausrufezeichen mit einem Volley über das Tor (49.). Alexandra Popp sorgte mit mehreren Kopfbällen immer wieder für Gefahr, traf aber nur das Aluminium (81.). Frankfurt verteidigte leidenschaftlich, Altenburg parierte mehrfach stark. Ausgerechnet Ex-Wölfin Blomqvist sorgte dann für die Vorentscheidung, als sie nach einem Missverständnis in der VfL-Abwehr das 3:1 erzielte (85.). Popp verkürzte zwar kurz darauf per Abstauber (89.), doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

VfL-Trainer Stephan Lerch zeigte sich enttäuscht: „Wir hätten uns aufgrund der zweiten Halbzeit mindestens einen Punkt verdient. Wir haben viel investiert, aber das Spielglück hat uns gefehlt. Mit etwas mehr Effizienz wäre heute mehr möglich gewesen.“

SGE-Coach Niko Arnautis lobte seine Mannschaft: „Wir sind megahappy. Vor allem in der ersten Halbzeit war das eine sehr starke Leistung. Nach der Roten Karte hat das Team enorme Energie gezeigt. Wir haben uns diesen Sieg durch Willen und Leidenschaft verdient.“

Die Wölfinnen stehen nun vor einer intensiven Woche: Bereits am Dienstag, 11. November, gastieren sie in der UEFA Women’s Champions League bei Olympique Lyon (21 Uhr), bevor am Samstag, 15. November, im DFB-Pokal-Achtelfinale der SC Freiburg im AOK Stadion wartet.

Aufrufe: 010.11.2025, 23:05 Uhr
redAutor