
Der Ostermontag hat die Gruppenliga Kassel 2 an zwei Stellen deutlich sortiert: TuSpo Grebenstein festigte mit dem Kantersieg gegen den VfL Wanfried Rang drei und liegt nun bei 49 Punkten, während die SG Hombressen/Udenhausen mit einem überraschenden Kantersieg gegen FSC Lohfelden im Abstiegskampf ein gewaltiges Ausrufezeichen setzte. Im dritten Nachholspiel kassierte TSV Rothwesten eine deutliche Niederlage gegen SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen einen herben Dämpfer – und half damit ausgerechnet einem direkten Konkurrenten im Keller.
Eiskalt erwischt
Was in Hombressen wie ein normales Nachholspiel begann, entwickelte sich rasch zu einer einseitigen Angelegenheit. Felix Höf traf schon in der 3. Minute zum 1:0, nur drei Minuten später legte Oliver Speer nach – und Lohfelden war früh aus dem Rhythmus. Spätestens mit dem 3:0 durch Michel Hecker nach 21 Minuten war die Überraschung greifbar, nach der Pause machte Hecker mit zwei weiteren Treffern seinen Dreierpack perfekt.
Für Hombressen ist dieses 5:0 weit mehr als nur ein Sieg. Die Mannschaft von Alfred Igel schob sich auf 27 Punkte und verschaffte sich damit spürbar Luft im engen unteren Drittel. Lohfelden dagegen kassierte nach dem 1:2 in Wilhelmshöhe den nächsten Rückschlag und fiel auf 38 Punkte zurück, womit der Abstand zur Spitzengruppe weiter wächst.
Gnadenlos ausgenutzt
Im direkten Duell zweier Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel setzte Wettesingen/Breuna/Oberlistingen das deutlichere Zeichen. Beim 4:0 in Rothwesten sorgten Oliver Flörke und Rinat Kabykenov noch vor der Pause für klare Vorteile, ehe Levin Niclas Baumann und Jacob Dittmer den Auswärtssieg nach dem Seitenwechsel vollendeten.
Für Rothwesten ist die Niederlage besonders bitter, weil nach dem wichtigen 3:2 gegen Holzhausen eigentlich die Chance bestanden hatte, sich weiter vom Keller abzusetzen. Stattdessen bleibt der TSV bei 29 Punkten stehen. Wettesingen verkürzte dagegen auf 24 Punkte und schob sich damit wieder näher an Hombressen und Rothwesten heran.
Revanche gelungen
TuSpo Grebenstein erledigte seine Pflichtaufgabe gegen den Vorletzten VfL Wanfried souverän und bleibt der klare erste Verfolger des Spitzenduos. Anthony Uzzolino brachte die Gastgeber in Führung, danach entschieden Manuel Frey mit einem Doppelpack, Tobias Möller und Steffen Fried die Partie schon früh. Nach dem 10:1 gegen Espenau legte die Mannschaft von Marc Sittig damit gleich den nächsten deutlichen Sieg nach.
Das 5:0 unterstreicht, wie stabil Grebenstein inzwischen durch den Frühjahrsabschnitt kommt. Mit 49 Punkten hält der Tabellendritte den Kontakt zu Sandershausen und Rengershausen, während Wanfried bei 11 Punkten stecken bleibt und im Kampf um den Klassenerhalt immer stärker unter Druck gerät. Immerhin hatte der VfL zuletzt noch Rengershausen ein 0:0 abgerungen – in Grebenstein aber war von dieser Widerstandskraft wenig zu sehen.