
Die heutigen Partien des 31. Spieltags in der Landesliga, Staffel 3, brachten weitreichende Entscheidungen und emotionale Wendungen im Aufstiegsrennen sowie im Tabellenkeller.
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Vor 99 Zuschauern feierte der VfL Pfullingen einen deutlichen 5:1-Heimsieg gegen den TSV Harthausen/Scher. Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an, was sich auch in der klaren Torfolge widerspiegelte. Lukas Klemenz eröffnete den Torreigen in der 8. Minute mit dem Treffer zum 1:0. Nach einer halben Stunde baute Roman Schubmann die Führung mit einem Doppelschlag aus, indem er in der 30. Minute zum 2:0 und in der 33. Minute zum 3:0 traf. Nur eine Minute später, in der 34. Minute, erhöhte Alex-Eusebiu Ripas auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel trug sich auch Tom Ankele in der 58. Minute mit dem Tor zum 5:0 in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt der Begegnung markierte ein Unglück der Hausherren, als Marcelo Freitas in der 90. Minute ein Eigentor zum 5:1-Endstand unterlief.
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Für eine Überraschung sorgte der FC 07 Albstadt beim SV Zimmern vor 100 Zuschauern. Die abstiegsbedrohten Gäste zeigten großen Kampfgeist und gingen durch Dominick Mitrenga in der 15. Minute mit 0:1 in Führung. Albstadt legte noch vor der Pause nach, als Luigi Crincoli in der 29. Minute das Tor zum 0:2 erzielte. Zimmern bemühte sich im zweiten Durchgang um eine Aufholjagd, kam jedoch durch das Tor von Jannik Thieringer in der 67. Minute nur noch zum 1:2-Anschlusstreffer, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.
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Im oberen Tabellendrittel setzte die SG Empfingen vor 150 Zuschauern ein klares Zeichen und besiegte den VfB Bösingen mit 4:1. Moritz Zug brachte die Hausherren bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung und baute diese in der 23. Minute mit dem Treffer zum 2:0 weiter aus. Noch vor dem Pausenpfiff schraubte Tim Göttler das Ergebnis in der 36. Minute auf 3:0. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste durch ein Missgeschick noch einmal heran, als Pascal Schoch in der 73. Minute ein Eigentor zum 3:1 unterlief. In der Nachspielzeit stellte Denis Bozicevic in der 90.+2 Minute mit dem Tor zum 4:1-Endstand den alten Abstand wieder her.
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Spvgg Freudenstadt verlor das wilde Spiel in Tuttlingen mit 3:4 und blieb bei 16 Punkten. Der Aufsteiger braucht inzwischen dringend Siege, nicht bloß gute Phasen. Gerade zuhause muss nun ein Befreiungsschlag her, sonst wird die Lage noch düsterer.
SV Nehren wurde beim 0:4 gegen SV Croatia Reutlingen überraschend hart getroffen und will darauf eine deutliche Antwort geben. Mit 49 Punkten steht die Mannschaft noch im oberen Feld, doch nach oben wird es nur mit Konstanz weitergehen. Für Freudenstadt ist es ein Überlebensspiel, für Nehren eines um die eigene Glaubwürdigkeit nach einem bitteren Abend.
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SV Croatia Reutlingen kommt mit viel Selbstvertrauen. Das 4:0 in Nehren war ein kraftvoller Auftritt und brachte die Mannschaft auf 36 Punkte. Damit ist man noch nicht durch, aber deutlich stabiler als noch vor wenigen Wochen. Ein weiterer Sieg würde enorm beruhigen.
BSV 07 Schwenningen kassierte gegen Empfingen ein klares 0:3 und muss mit 42 Punkten weiter wachsam bleiben. Nach unten ist noch genug Bewegung in der Liga. Für Croatia Reutlingen ist dieses Heimspiel die Chance auf den vielleicht wichtigsten Zwischenspurt der Saison, Schwenningen dagegen will den Rückschlag sofort korrigieren.
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SV Seedorf erkämpfte sich beim 1:1 gegen TSG Balingen II in letzter Minute einen wertvollen Punkt. Mit 30 Zählern bleibt die Lage aber angespannt. Gegen VfL Nagold braucht die Mannschaft erneut einen mutigen Auftritt, denn im Keller zählt inzwischen beinahe jede gelungene Aktion doppelt.
Nagold kam im Heimspiel gegen Mühlheim nicht über ein 2:2 hinaus und steht mit 48 Punkten im sicheren oberen Mittelfeld. Ganz oben dürfte es schwer werden, aber die Gäste wollen ihre starke Saison weiter sauber zu Ende spielen. Für Seedorf ist es ein Kampfspiel, für Nagold eine Frage von Haltung und Stabilität.
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TuS Ergenzingen hat mit dem 4:2 in Albstadt noch einmal ein kräftiges Lebenszeichen gesendet, bleibt mit 21 Punkten aber tief im Tabellenkeller. Gegen Spitzenreiter TSG Balingen II wartet nun allerdings eine Prüfung von maximalem Schwierigkeitsgrad. Die Gastgeber brauchen ein Wunder und gleichzeitig Punkte.
Balingen II marschiert nach dem 1:1 in Seedorf weiter vorneweg. Mit 65 Punkten bleibt der Tabellenführer klar in der Pole Position. Solche Spiele sind für den Primus oft unangenehm, weil der Gegner nur noch auf Risiko spielen kann. Doch gerade darin liegt die Qualität eines Aufstiegskandidaten: auch solche Abende kontrollieren.
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VfL Mühlheim holte beim 2:2 in Nagold einen ordentlichen Punkt, bleibt mit 38 Zählern auf Rang zehn aber noch mitten in jener Zone, in der der Blick weiter nach unten gehen muss. Ein Heimsieg gegen SSC Tübingen könnte enorm entlastend wirken.
SSC Tübingen hatte zuletzt spielfrei und steht mit 28 Punkten auf Rang 13. Damit ist die Lage klar: Jeder Zähler im Saisonendspurt kann über den Klassenerhalt entscheiden. Für Mühlheim ist dieses Spiel die Chance, Abstand zu schaffen. Für Tübingen ist es ein weiterer Abend im Abstiegskampf, in dem Fehler kaum noch verziehen werden.
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