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Überacker-Frauen behaupten sich mit Sieg gegen Wilting

„Waren drückend überlegen“

von Dieter Metzler · 11.11.2025, 09:20 Uhr · 0 Leser
Gegen Wilting zeigte Fridos Tomangbe erneut ein starkes Spiel.
Gegen Wilting zeigte Fridos Tomangbe erneut ein starkes Spiel. – Foto: Fupa

Mit einem 1:0-Erfolg über den SV Wilting bleibt RW Überacker in der Spitzengruppe der Liga und überzeugt vor heimischer Kulisse.

Auf eigenem Platz bleibt RW Überacker eine Macht. Das bekam auch der ärgste Verfolger der Rot-Weißen, der SV Wilting, am vergangenen Samstag zu spüren. Zwar nur mit einem knappen 1:0-Sieg behielt die Elf von RW-Trainer Andreas Fasching die Oberhand, aber aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg mehr als verdient. Aufsteiger Überacker hält mit dem Sieg weiter Anschluss ans Führungsduo aus Frauenbiburg und Thenried.

Mit dem Tabellenvierten aus Wilting tauchte in Überacker der erwartet schwere Gegner auf, berichtete Fasching. „Für uns war es wichtig, vor allem Wiltings Torjägerin Verena Graf und ihren Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld Julia Zollner auszuschalten“, sagte Fasching. Das hatte er seiner Elf mitgegeben. Diese Vorgaben habe seine Mannschaft perfekt umgesetzt, lobte der RW-Cheftrainer seine Spielerinnen. „Das war letztlich entscheidend für den Erfolg, der auch aufgrund der zweiten Halbzeit hätte höher ausfallen können.“

In einem kampfbetonten, ausgeglichenen ersten Durchgang hätte Fridos Tomangbe die RW-Elf in Führung bringen können, als sie bei einer flachen Hereingabe von Marie Wich knapp am langen Pfosten am Leder vorbeirutschte. Wilting hatte in den ersten 45 Minuten keine echte Torchance.

In der zweiten Halbzeit bewahrte zunächst die eingewechselte Melanie Flinspach die RW-Elf vor einem Rückstand, als sie in höchster Not mit einer Grätsche einen Rückstand verhinderte. „Das war aber die einzige Chance für Wilting“, berichtete Fasching. „Danach waren wir drückend überlegen.“

Bis der alles entscheidende Treffer in diesem Spiel durch Marie Wich fiel, die nach einem Eckstoß von Johanna Draude den Ball mit dem Oberschenkel über die Torlinie bugsierte, mussten sich die knapp 50 Zuschauer bis zur 62. Minute gedulden. Letztlich konnten sich die Wiltinger bei ihrer starken Torfrau bedanken, dass es beim 0:1 blieb. Fridos Tomangbe hätte den Sack aber dann doch zu machen können, wurde dabei aber von Julia Heigl von den Beinen geholt. Einzige Konsequenz war die Rote Karte für die Wiltingerin.