
Eigentlich sind vier Spieltage einer Saison zu wenig um zu wissen wohin der Weg gehen wird. Allerdings zeichnet sich in der U19-Bezirksoberliga bereits eine klare Tendenz ab, was die Einordnung der 14 Mannschaften anbelangt.
Genau in der Mitte der Liga liegt aktuell eine Grenze, die wohl nur noch von wenigen Teams über- oder unterschritten werden wird. Die aktuell ersten sieben Teams scheinen einen Landesliga-Aufsteiger zu ermitteln, die Mannschaften auf den Rängen acht bis 14 kämpfen darum nicht zu den vier oder fünf Absteigern gehören zu müssen. Zahlen belegen dies: Während die sieben Teams in Hälfte eins bislang 24 Tore kassiert haben, mussten die Mannschaften auf den Rängen dahinter bereits 107 Gegentore hinnehmen.
Oben wie unten geht es dafür umso enger zu, wie auch die jüngsten Ergebnisse dokumentieren. Im Spitzenspiel zwischen dem neuen Tabellenführer Post SV und Aufsteiger 04 Schwabach (2:0) zum Beispiel entschieden zwei Unachtsamkeiten der Gäste ein insgesamt ausgeglichenes Spiel zugunsten der Nürnberger. Die gastieren nun am anstehenden fünften Spieltag bei der ebenfalls makellos gestarteten Ansbacher Landesliga-Reserve (5.), die ein Spiel im Rückstand ist, zum nächsten Topspiel (Samstag, 05.10., 13 Uhr). Ein weiteres Spitzenspiel hat auch der SC 04 Schwabach (6.) vor der Brust, der nach dem ersten Dämpfer am Samstag um 14 Uhr nun die Tabellendritte SpVgg Mögeldorf II erwartet.
Ab 16 Uhr ist der Tabellenelfte SV Unterreichenbach (drei Punkte) Gastgeber für Aufsteiger (SG) ASV Weisendorf (7., sechs Punkte) und will dabei den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen. Dieses Spiel ist das beste Beispiel für eine Begegnung zweier Teams, an der Schwelle zwischen Tabellenhälfte eins und zwei.
In der zweiten Tabellenhälfte beheimatet sind die JFG Wendelstein (10.) und die SG Quelle Fürth II (14.). Dennoch scheint die Favoritenrolle am Samstag um 16 Uhr klar verteilt, denn die Quelle brachte in den bisherigen Spielen noch kein Bein auf den Boden und weist die desaströse Torbilanz von 1:28 aus vier Spielen auf. Im Kampf um den Klassenerhalt muss Wendelstein hier ganz klar einen „Dreier“ einfahren. Eine ähnliche Konstellation gibt es gleichzeitig beim Aufeinandertreffen zwischen dem FSV Erlangen-Bruck (9., vier Punkte) und dem TSV 60 Weißenburg (13., null Punkte, 0:21 Tore).
Oben festsetzen wollen sich die SGV Nürnberg-Fürth II (4.) und der noch ungeschlagene Aufsteiger SVG Steinachgrund (2.), die sich am Sonntagvormittag um 11 Uhr gegenüberstehen. Immer wieder unter Wert geschlagen wurde bislang die noch punktlose TSG 08 Roth (12.), die zuletzt zwei Führungen nicht ins Ziel brachte und jeweils mit leeren Händen dastand. Im Heimspiel am Sonntag um 13 Uhr gegen den Tabellenachten ATSV Erlangen (vier Punkte) brauchen die Kreisstädter unbedingt ein erstes Erfolgserlebnis um nicht frühzeitig entscheidend ins tabellarische Hintertreffen zu geraten.
