
Der TV Rot am See blickt zufrieden auf die Saison 2024/2025 zurück. Mit einem stabilen Mittelfeldplatz und einer sichtbaren Entwicklung im Spiel geht es nun mit klarem Fokus in die neue Spielzeit.
Solide Runde mit Akzenten im Aufstiegsrennen
Für den TV Rot am See endete die vergangene Spielzeit in der Kreisliga A4 Rems/Murr/Hall mit einer stabilen Platzierung im Tabellenmittelfeld. Abstiegssorgen kamen nie ernsthaft auf. „Wir waren sehr zufrieden“, bilanziert Abteilungsleiter Julian Wacker. „Wir hatten relativ früh nichts mit dem Abstieg zu tun und konnten zwischendurch sogar die vorderen Mannschaften im Aufstiegsrennen ärgern.“ Mit diesem Ergebnis wurde das primäre Saisonziel erreicht – und punktuell übertroffen.
Rückkehr der Verletzten als zentrales Thema
Für die kommende Saisonvorbereitung liegt der Fokus auf dem körperlichen Zustand des Kaders. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es dabei einen Hoffnungsschimmer. „Unsere Langzeitverletzten vom letzten Jahr steigen wieder in das Mannschaftstraining ein“, berichtet Wacker. Für ihn ist das die wichtigste Nachricht der Sommermonate: „Das ist für uns das aktuelle Highlight.“
Trainerwechsel zeigt Wirkung
Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung der Mannschaft schreibt Wacker dem neuen Trainer zu. Seit Sommer 2024 betreut Marius Constantinescu das Team – mit spürbarem Einfluss. „Aufgrund unseres neuen Trainers Marius Constantinescu hat sich die Mannschaft im taktischen Bereich, aber auch in der Zweikampfführung weiterentwickelt“, erklärt der Abteilungsleiter. Die junge Mannschaft profitiere von klaren Abläufen und der strukturierten Trainingsarbeit. „Das will die junge Mannschaft weiter ausbauen.“
Behutsamer Start in die neue Runde
Die sportlichen Ziele für die neue Saison sind bewusst zurückhaltend formuliert. „Unsere Zielsetzung ist ähnlich wie im letzten Jahr“, so Wacker. Es geht zunächst darum, gesund durch die Vorbereitung zu kommen und einen stabilen Start in die Punktspielrunde zu finden. „Zunächst ohne große Verletzungen durch die Vorbereitung kommen und möglichst schnell und gut in die Runde starten“, lautet die Vorgabe.
Gammesfeld und Altenmünster im Favoritenkreis
Für die vorderen Plätze in der Kreisliga A4 nennt Wacker zwei bekannte Namen. „Spvgg Gammesfeld, VfR Altenmünster“, sagt er auf die Frage nach den Titelkandidaten. Beide Teams hätten in der Vergangenheit gezeigt, dass sie konstant Leistung bringen können – und sich nun erneut zu den Aufstiegsanwärtern zählen lassen müssen.
Zwei Abgänge – drei Verstärkungen
Personell gab es beim TV Rot am See einige Veränderungen. Haysam Garabandah schloss sich der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen an, sein Bruder Nizar Garabandah wechselte zum VfR Altenmünster. Demgegenüber stehen drei Neuzugänge: Jason Schön kommt von der Spvgg Hengstfeld-Wallhausen, Fabian Lohn wechselt von der Spvgg Satteldorf und Ciprian „Cipi“ Bica stößt vom TSV Unterdeufstetten zum Team.
Relegation soll erhalten bleiben
In der Diskussion um das Ligasystem spricht sich Julian Wacker klar für den Erhalt der Relegationsspiele aus. „Die Relegationsspiele sollten beibehalten werden“, betont er. Dabei gehe es nicht nur um den sportlichen Reiz: „Es ist für jeden betreffenden Verein, als auch den austragenden Verein ein absolutes sportliches Highlight.“
Fazit: Stabilität als Schlüsselbegriff
Der TV Rot am See geht mit klarem Blick und sachlicher Analyse in die neue Spielzeit. Die Rückkehr wichtiger Spieler, die kontinuierliche Arbeit unter einem neuen Trainer und ein zurückhaltendes Ziel – all das spricht für ein stabiles Fundament. In einer Liga mit ambitionierten Favoriten wird es entscheidend sein, verletzungsfrei zu bleiben und den positiven Trend aus dem Vorjahr fortzusetzen.