"Absoluter Vorrang": Im Kreis Donau/Isar steht die Meisterschaft an erster Stelle.
"Absoluter Vorrang": Im Kreis Donau/Isar steht die Meisterschaft an erster Stelle. – Foto: Jürgen Meyer

„Die Meisterschaft hat Vorrang“ - Ludwig Schmidt legt Re-Start-Ideen vor

Kreisspielleiter Ludwig Schmidt schildert Szenarien

Ludwig Schmidt, Spielleiter des Kreises Donau/Isar, präsentiert denkbare Re-Start-Szenarien. Außerdem hält er an der Durchführung des Ligapokals fest.

Landkreis – Ludwig Schmidt macht sich als Spielleiter des Fußballkreises Donau/Isar Gedanken, wie es in den Amateurligen weitergehen könnte. Am 31. Januar hatte er die Vereine in einem internen Schreiben über denkbare Re-Start-Szenarien informiert. Dabei wurde auch die Möglichkeit eines verspäteten Saisonendes skizziert.

Außerdem teilte Schmidt eine personelle Veränderung in der Riege der Spielgruppenleitung mit: Mit Ablauf des Jahres 2020 hat Helmut Steinmeier seine Tätigkeit als Gruppenspielleiter beendet. Bis zum Saisonende werden sich die verbliebenen beiden Spielleiter Ludwig Schmidt und Florian Neubert seine Aufgaben teilen.

Bei der Information der Pressevertreter am Donnerstag hatten sich wegen der politischen Entscheidungen zwei der vier Szenarien bereits erledigt. Die Corona-Lage habe sich zwar verbessert, erläutert Schmidt, doch erscheine nach der Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März eine Fortsetzung des Spielbetriebs vor Ostern extrem unwahrscheinlich.

Die Meisterschaft habe bei den Planspielen zur Terminierung „absoluten Vorrang“. Dennoch halte man auch an der weiteren Durchführung des Ligapokals fest, so der 59-jährige BFV-Funktionär, solange nicht „übergeordnete Anweisungen diesen Bewerb zum Erliegen“ brächten.

Variante ab 10. April

Im möglichen Rahmen-Terminkalender mit Starttermin am 10. und 11. April würde mit dem 20. Spieltag des Kreises Donau/Isar begonnen werden. Während der Woche am Dienstag und Mittwoch wären in den beiden Folgewochen jeweils die Ligapokal-Achtelfinals beziehungsweise diverse Nachholspiele zu absolvieren. An den Wochenenden würde jeweils ein kompletter Liga-Spieltag absolviert, sodass das Saisonfinale am Pfingstsamstag, 22. Mai, gespielt werden würde. Unter der Woche würden bis dahin im Ligapokal die Viertel- und Halbfinalpartien durchgeführt werden, sodass das Finale am Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt), terminiert wäre.

In der Woche vor dem letzten Spieltag stünden am Dienstag/Mittwoch, 18./19. Mai, die Halbfinals des Toto-Pokals auf dem Programm. Die Termine für die Relegationsspiele wären von Pfingstmontag, 24. Mai, bis 2. Juni vorgesehen. Drei, vier Englische Wochen sind also drin.

Variante ab 17. April

Beim Starttermin 17./18. April würde das alles noch eine Woche weiter nach hinten verschoben. Damit wäre der letzte reguläre Saison-Spieltag am 29./30. Mai. Die Relegationsspiele zögen sich bis nach Ende der Pfingstferien (8./9. Juni) hin.

Weitere Varianten

In den beiden weiteren Szenarien mit Re-Start am 27./28. März beziehungsweise 3. April wären an Pfingsten maximal noch Relegationspartien vorgesehen gewesen. Doch mit Fortsetzung des harten Lockdowns ohne echte Trainingsmöglichkeiten bis mindestens 7. März ist das in weite Ferne gerückt. Denn den Clubs sollten mindestens vier echte Trainingswochen vor Punktspielstart eingeräumt werden. Damit steht wohl bereits fest, dass heuer auch nach Pfingsten noch gespielt werden wird.

(Josef Fuchs)

579 Aufrufe15.2.2021, 13:07 Uhr
Redaktion ErdingAutor

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