Manuel Weilermann (Mitte) verstärkt den TV Freyung mit sofortiger Wirkung
Manuel Weilermann (Mitte) verstärkt den TV Freyung mit sofortiger Wirkung – Foto: Bernhard Enzesberger

Verstärkung für die Offensive: Freyung schnappt sich Weilermann

Der 27-jähriger Angreifer wechselt bereits im Winter vom Kreisklassisten DJK SV St. Oswald ans Oberfeld

Der TV Freyung rüstet sich für den Bezirksliga-Abstiegskampf: Der Tabellen-Zwölfte der Ost-Staffel hat sich die Dienste von Manuel Weilermann gesichert, der schon in der Winterpause vom Kreisklassisten DJK SV St. Oswald zu den Blau-Weißen wechselt. Der Angreifer erzielte für seinen Ex-Verein zahlreiche Tore und auch bei seinen Kreisklassen-Gastspielen beim SV Neudorf (19 Spiele/11 Tore) und SV Haus im Wald (16/7) zeigte sich der Neu-Freyunger durchaus treffsicher. Aufgrund eines Wohnortwechsels - Weilermann ist nach Fürsteneck gezogen - entschied sich der 27-Jährige, St. Oswald zu verlassen und eine neue sportliche Herausforderung in Angriff zu nehmen.

"Manuel ist ein offensiv variabel einsetzbarer Spieler, der sich in der Bezirksliga beweisen möchte. Wir sind überzeugt, dass er das Potenzial mitbringt, uns weiterzuhelfen. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den Verantwortlichen der DJK SV St. Oswald für die reibungslose Abwicklung des Wechsels. Das ist in der Winterpause keine Selbstverständlichkeit", sagt Freyungs Abteilungsleiter Tobias Irlesberger. Gerade im Sturm drückt der Gibis-Truppe gewaltig der Schuh, denn mit 21 Einschüssen stellt der TV das bis dato harmloseste Team der Liga. Mit dem Winter-Transfer sind die Freyunger Planungen für die Restrückrunde abgeschlossen.


Für den DJK SV St. Oswald ist der Weilermann-Abgang ein herber Schlag, zumal der Vorsprung auf Tabellenplatz 12, der am Saisonende den Gang in die Relegation zur Folge hätte, lediglich zwei Zähler beträgt. Bereits im vergangenen Sommer verließen Spielertrainer Simon Pittner und Routinier Herbert Auerbeck den Verein. Mit dem neuen Coach Stephan Neugebauer soll aber dennoch der Klassenerhalt geschafft werden, auch wenn es keinen Ersatz für den abgewanderten Goalgetter geben wird.



2463 Aufrufe6.2.2021, 11:10 Uhr
Thomas SeidlAutor

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