Auf den neuen Freyunger Spielertrainer Alexander Starkl ruhen große Hoffnungen
Auf den neuen Freyunger Spielertrainer Alexander Starkl ruhen große Hoffnungen – Foto: Robert Geisler

Freyunger Plan: »Brauchen eine gute Mischung«

Die Defensivkünstler vom Oberfeld wollen künftig auch vermehrt offensive Akzente setzen

In den letzten drei Jahren erarbeitete sich der TV Freyung - der 2017 Vizemeister der Bezirksliga Ost wurde, ein Jahr später aber Klassefußballer wie Korbinian Tolksdorf, Matthias Url, Daniel König und Max Bachl ziehen lassen musste - den Ruf eines äußerst unangenehm zu bespielenden Gegners. Die Herangehensweise von Wilhelm, Krampfl und Kameraden war selten wirklich attraktiv, aber oftmals effektiv. Dank einer stabilen Defensive holten sich die Kreisstädter ihre Punkte und sorgten für so manche Überraschung. In der Ende Juli beginnenden Saison 2021/2022 wollen die TVler auch versuchen, wieder mehr fußballerische Akzente zu setzen.

"Klaus Gibis hat nach dem Re-Start im vergangenen Sommer ganz neu angesetzt und bereits damit begonnen, die fußballerischen Elemente nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Mannschaft hat das damals schon super umgesetzt, hat eine Top-Vorbereitung gespielt und ist in den Pflichtspielen auch ungeschlagen geblieben. Das war dann letztendlich für den Klassenerhalt extrem wichtig", weiß Alexander Starkl, der bekanntlich vom SV Oberpolling zu den Kreisstädtern gewechselt ist und seit ein paar Wochen gemeinsam mit Gibis die Freyunger Bezirksligatruppe coacht. Die Vorbereitung der TVler ist gut angelaufen: Die Trainingsbeteiligung ist hervorragend und auch in den beiden Testspielen gegen den Landesligisten 1. FC Passau (0:1) und Kreisliga-Aufstiegsfavorit FC Tittling (3:3) gab es gute Ansätze zu sehen.

"Wir brauchen eine gute Mischung. Die spielerische Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben ist das eine, wir dürfen dabei aber auch die Defensivarbeit nicht aus den Augen verlieren. Wir werden es über ein funktionierendes Kollektiv richten müssen, gerade der Zusammenhalt hat das Team in den letzten Jahren ausgezeichnet und stark gemacht", weiß Starkl, der vom Freyunger Kollektiv bislang begeistert ist: "Das ist ein großer Haufen, der bedingungslos an einem Strang zieht. Egal ob ein Spieler 18 oder 35 Jahre alt ist." Bis zum Start - die Mannen von Klaus Gibis und Alex Starkl haben zum Auftakt spielfrei - beim Nachbarn TSV Mauth stehen noch weitere Tests beim FC Sturm Hauzenberg II, SV Neukirchen b. Hl. Blut und SV Hohenau auf dem Programm.

Auch Ex-Spielercoach Stephan Philipp zählt immer noch zu den Leistungsträgern
Auch Ex-Spielercoach Stephan Philipp zählt immer noch zu den Leistungsträgern – Foto: Karl-Heinz Hönl


Da das Hauptspielfeld am Oberfeld derzeit saniert wird, muss mitunter auf dem Kunstrasenplatz oder bei den Nachbarvereinen Herzogsreut und Kreuzberg trainiert werden. Nach dem Derby in Mauth steht ein weiteres Auswärtsmatch beim SV Hutthurm an. "Wir freuen uns auf den Saisonstart, der uns gleich zwei sehr interessante Auswärtsspiele beschert", sagt Starkl, der den direkten Klassenerhalt als Saisonziel anpeilt. Als Meisterschaftsfavoriten nennt der Blondschopf den TSV Waldkirchen und die TuS Pfarrkirchen.

Aufrufe: 030.6.2021, 07:15 Uhr
Thomas SeidlAutor

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