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Ligabericht

»Tut richtig weh«: Frauenbiburg nach 16 Jahren wieder Landesligist

21. Spieltag in der Frauen-Bayernliga: Jost-Truppe holt gegen Amicitia München "nur" einen Punkt +++ Kirchberg tritt nicht an +++

von Helmut Weigerstorfer · 31.05.2025, 14:20 Uhr · 0 Leser
Am Ende dann doch ratlos: Frauenbiburg-Trainer Thomas Jost.
Am Ende dann doch ratlos: Frauenbiburg-Trainer Thomas Jost. – Foto: Werner Kroiß

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Alles ist vorbei. Sämtliche Rechenspielchen waren vergebens. Nach 16 Jahren - darunter sechs Jahre in der drittklassigen Regionalliga - ist der SV Frauenbiburg wieder Landesligist. Denn das kleine Wunder blieb aus. Zwar erreichte die Jost-Truppe gegen Amicitia München einen Teilerfolg auf heimischen Geläuf und setzt somit seinen positiven Trend fort. Dieser Punktgewinn war aber letztlich zu wenig: Der SVF ist einen Spieltag vor Saisonende abgestiegen!

Thomas Jost (Trainer, Frauenbiburg): "Es tut gerade richtig weh! Während wir gut ins Spiel gekommen sind und in der ersten Halbzeit die besseren Chancen hatten, hätte Amicita hinten raus noch den Sieg einfahren können. Unterm Strich ein gerechtes Unentschieden, das für uns gleichbedeutend ist mit dem K.O.. Bevor wir die Saison analysieren, wollen wir aber noch zweimal gut trainieren und uns nächsten Samstag gegen Weinberg ordentlich mit einem Sieg aus der Bayernliga verabschieden."

Sebastian Helm (Trainer, München): "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen: Wir haben - ähnlich wie Frauenbiburg - alles reingeschmissen und uns wahnsinnig viele Chancen erspielt. Leider hatten wir bei der ein oder anderen Entscheidung das Glück nicht auf unserer Seite. Sehr, sehr bitter! Dieses Ergebnis ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das Team in der Rückrunde eine tolle Entwicklung genommen hat. Ich bin unglaublich stolz auf die Mädls!"

Ruderting verteidigt seinen Vizemeister-Titel.
Ruderting verteidigt seinen Vizemeister-Titel. – Foto: Peter Solek

Kerstin Winter (Sportlicher Leiter, Kirchberg): „Eine Absage war unausweichlich. Wir sind personell derzeit ohnehin angeschlagen. Am Samstagmorgen gab es dann noch drei krankheitsbedingte Absagen, sodass wir mit zwei Spielerinnen der Reserve nur zehn Kadermitglieder gehabt hätten.“

Michael Eder (Teammanager, Ruderting): „Ein perfekter Heimspiel-Ausklang mit traumhaftem Wetter, Weinfest, 4:1-Sieg und der Fixierung des Vize-Meistertitels.“

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