Fußballspielen: Bleibt während der Pandemie ein Streitthema.
Fußballspielen: Bleibt während der Pandemie ein Streitthema. – Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

„Extrem schwierig“: BFV pocht auf Änderung von Corona-Regeln für Spieler und Fans

Fußballverband fordert Lockerungen

Spieler brauchen 2G, Fans 2G-Plus und die Kontrolle muss der Heimverein durchführen. Für den Bayerischen Fußballverband wirkt das kaum umsetzbar.

Landkreis Starnberg – Manche Fußballvereine in der Region befinden sich bereits mitten in der Vorbereitung auf die teilweise schon in einem Monat beginnende Restsaison. Auch wenn bis zu den Punktspielen noch einige Zeit hin ist, stehen die staatlichen Corona-Vorgaben schon rund um die Testspiele in der Kritik. Denn während Aktive „nur“ einen 2G-Nachweis erbringen müssen, wird von Zuschauern 2G-plus erwartet.

Während sich die Zahl der Fans von den Klubs noch einigermaßen kontrollieren lässt, dürften die entsprechenden G-Kontrollen einen großen Mehraufwand darstellen. Und der bleibt – wie zu 3G-Zeiten im vergangenen Herbst – an den Vereinen hängen. „Der Gesetzgeber schreibt die Kontrolle durch den Veranstalter vor, in unserem Fall also der Heimverein“, teilt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) mit. „Wir halten dies für unsere Vereine organisatorisch extrem schwierig umsetzbar.“

Unabhängig davon spricht sich der Verband für einen Spielbetrieb ohne 2G-Vorgabe aus. „An dieser Grundhaltung hat sich nichts geändert“, so der BFV. Vizepräsident Robert Schraudner, zugleich Vorsitzender der Corona-Taskforce des Verbands, betont: „Das muss dann, wenn die zweite Halbserie bayernweit läuft, nach heutigem Stand auch im Bereich des Möglichen sein.“ (ses/mg)

Aufrufe: 07.2.2022, 08:38 Uhr
Michael GrözingerAutor