
Der TuS Neetze steht bereits als Absteiger aus der Landesliga Lüneburg fest. Den Neuanfang in der Bezirksliga Lüneburg I wird er ohne Trainer Lukas Pägelow angehen, dessen Stelle mit Maik Peyko ein bestens bekanntes Gesicht einnimmt.
Er arbeitet nämlich bereits zweimal für den Klub und führte ihn sowohl 2013 als auch 2022 in die Landesliga. Nach dreijähriger Zugehörigkeit muss der aktuell auf dem vorletzten Platz liegende TuS Abschied aus der Sechstklassigkeit nehmen. Schon vorher stand fest, dass der erst vor rund einem Jahr zum Cheftrainer aufgestiegene Lukas Pägelow zum MTV Borstel/Sangenstedt wechseln wird.
Mit Peyko präsentierte die Vereinsführung am Mittwochabend eine renommierte Lösung. „Neetze ist mein Herzensverein. Ich hatte im Jahnstadion so viele tolle Momente und ich sehe es daher schon fast als Verpflichtung, den Verein beim Neuaufbau zu unterstützen. Dabei steht für mich an erster Stelle, ein junges Team zu formen, das wieder Spaß am Fußball hat. In Neetze existieren dafür alle Voraussetzungen! Es gibt kaum eine bessere Spielstätte für junge Spieler", so ein euphorisch klingender neuer (alter) Coach, der neben dem TuS auch den SV Eintracht Lüneburg in der Landesliga betreute.
Teammanager Marco Schulze zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Rückkehr von Peyko: „Maik ist genau der richtige Mann für den Neuaufbau beim TuS! Er wohnt in Neetze und das Jahnstadion ist gewissermaßen sein Wohnzimmer. Er hat die Neetze-DNA und war hier erfolgreicher Spieler und Trainer." In der kommenden Saison wird Neetze mit einem wohl an einigen Stellen veränderten Kader in der Bezirksliga Lüneburg I antreten. Mit Linus Büchler und David Mehl bleiben aber immerhin zwei gestandene Akteure definitiv dabei.