
TuS Holzkirchens Trainer Orhan Akkurt fordert vor dem letzten Heimspiel des Jahres einen Sieg gegen Zorneding, die zuletzt in der Tabelle abrutschten.
Holzkirchen – Das letzte Heimspiel des Jahres steht auf dem Programm. Und die Zielsetzung des TuS Holzkirchen vor dem finalen Auftritt an der Haidstraße gegen Zorneding an diesem Samstag um 14 Uhr ist klar. „Wir wollen die beiden letzten Spiele gewinnen“, fordert Trainer Orhan Akkurt. „Auch wenn es eine ganz andere Partie werden wird als zuletzt gegen Forstinning.“
Vor einer Woche lieferten sich die TuS-Kicker mit dem Tabellenführer der Bezirksliga Ost einen echten Kampf– am Ende hieß es wohl leistungsgerecht 1:1-Unentschieden. Am Samstag werden allerdings andere Qualitäten gefragt sein. „Zorneding ist in einem echten Negativstrudel, sie stehen unter Druck“, weiß Akkurt. Aus den vier jüngsten Begegnungen holten die Zornedinger nur ein Pünktchen und belegen derzeit Rang zehn.
Nicht nur deswegen ist es ein besonderes Spiel für die Holzkirchner. Am zweiten Spieltag stand schon einmal das Duell gegen den TSV auf dem Programm: Damals waren es die TuS-Kicker, die nach einer 0:4-Heimklatsche zum Auftakt gegen Forstinning unter Druck standen. „Von außen hat das vielleicht nicht so ausgesehen, aber für uns war klar, dass wir uns erst noch finden mussten“, erinnert sich der TuS-Coach. „Es war wichtig, damals in Zorneding die ersten Punkte zu holen.“ Die TuS-Kicker entschieden die Partie deutlich mit 3:0 für sich.
Daran möchten die Grün-Weißen anknüpfen. Noch steht hinter der Anfangsformation der Holzkirchner aber ein dickes Fragezeichen. Beim 1:1-Remis in Forstinning agierte der TuS zuletzt überraschend mit einer Dreierkette. Akkurt will sich aber nicht in die Karten blicken lassen: „Wir sind systemtechnisch variabel.“ Möglich wäre dennoch, dass die Holzkirchner wieder mit ihrer gewohnten Viererkette an den Start gehen werden.
Überdies muss der TuS auf Bastian Eckl verzichten, der sich in den Urlaub verabschiedet hat. Robert Manole wird in den Kader zurückkehren und dürfte Eckls Position im zentralen Mittelfeld bekleiden. Auch Bastian Feldbrach ist im Urlaub und steht damit erneut nicht zur Verfügung.
Unabhängig vom möglichen Personal dürfte es beim TuS aufgrund der Favoritenrolle vornehmlich um die richtige Einstellung gehen. „Meine Jungs muss ich da nicht extra motivieren. Sie sind seit Wochen voll da“, lobt der Trainer. „Sie wollen jedes Spiel gewinnen.“ Das gilt auch für das letzte Heimspiel des Jahres.