
Der frischgebackene Oberligist TuS Hiltrup schlägt auf dem Transfermarkt weiter fröhlich zu. Nach bereits acht verkündeten Neuzugängen − allein von Ex-Ligakonkurrent GW Nottuln wechselten gleich drei Spieler zum TuS − legt die sportliche Leitung am Osttor noch zwei weitere Transfers oben drauf.
Angefangen mit Enoch Moussa. Der 18-Jährige kommt aus der Jugend des MSV Duisburg zum TuS. Soweit erst einmal ein doch eher ungewöhnlicher Transfer, ist der Weg zwischen der Ruhrgebietsstadt und dem Münsteraner Stadtteil doch ein nicht unbeträchtlicher. Wie der TuS Hiltrup aber in einer Mitteilung schreibt, wird Moussa am 1. Oktober in seine physiotherapeutische Ausbildung bei den Alexianer-Kliniken in Münster starten. So rückte ein Wechsel nach Hiltrup in den Bereich des Möglichen.
Moussa ist angestammter Linksverteidiger und glänzt vor allem durch seine Physis und Dynamik. Beim MSV trainierte er bereits mit der Profimannschaft, wurde in der abgelaufenen Spielzeit jedoch von einer schweren Knieverletzung zurückgeworfen, von der er sich mittlerweile erholt hat. Zum Ende der Saison sammelte Moussa noch einige Einsätze in der U19-Bundesliga, unter anderem auch gegen den VfL Osnabrück. In diesem Aufeinandertreffen dürfte es sogar zum einen oder anderen Duell mit dem zweiten Neuzugang am Osttor gekommen sein: Aus dem Nachwuchs der Niedersachsen wechselt Mohammed-Ali Khan zu den Blau-Weißen.
Khan ist nämlich auf dem Flügel zuhause und bringt dort seine Tempovorteile und besonderen Fähigkeiten in Eins-gegen-Eins-Situationen zur Geltung. In der Jugend kickte er bereits bis zur U15 für Preußen Münster, ehe es ihn zur U17 zum VfL Osnabrück zog. Dort verbrachte Khan vier Jahre, in denen er über 40 Einsätze in U17-Regionalliga und zuletzt U19-Bundesliga verbuchte.
Der Offensivspieler wohnt im benachbarten Wolbeck, die Wege zum Hiltruper Gelände sind also angenehm überschaubar für den 18-Jährigen.
Mit den Verpflichtungen von Moussa und Khan sollen die Kaderplanungen am Osttor vorerst abgeschlossen sein, so erklärt Hiltrup-Coach Marcel Stöppel bei Heimspiel-Online: "Vorläufig die letzten. Wir sind mit dem Kader nun sehr zufrieden."