Die Rot-Weißen aus Lüdenscheid spielen eine starke Runde und stehen mit guten 38 Zählern nach 16 Spieltagen auf Platz zwei. Foto: sta
Die Rot-Weißen aus Lüdenscheid spielen eine starke Runde und stehen mit guten 38 Zählern nach 16 Spieltagen auf Platz zwei. Foto: sta

Lüdenscheid überwintert auf Platz zwei

Letmathe sendet Lebenszeichen - Hagens Weste weiter blütenweiß

SV Deilinghofen-Sundwig - ASSV Letmathe 1:2
Der ASSV schien mit der Einstellung ins Rennen gehen zu wollen, eigentlich nichts mehr zu verlieren zu haben. Und nach sechs Minuten gab es Auftrieb, als sich die Gastgeber einen ihrer üblichen Abwehrschnitzer erlaubten, den Gazmen Sala nutzte.Der ASSV verlegte sich aber keineswegs nur auf das Verteidigen. Wenn die Lücke da war, ging es munter nach vorn. Alexander Gens besaß zwei gute Chancen, und unmittelbar vor der Pause nutzte Till Nicolaßen seinen Freiraum zum 0:2. Rückstände aufholen zu müssen, ist für Deilinghofen jedoch kein Neuland. Daher machte sich die Mannschaft durchaus zielstrebig an die Arbeit. Einen der seltenen wirklich sehenswert vorgetragenen Angriffe vollendete Serafettin Öztop schon nach knapp zehn Minuten nach Wiederbeginn zum 1:2. Weitere Großchanen beßasen die Hausherren jedoch nicht mehr und so war der zweite Letmather Sieg perfekt. "Vor allem in Hälfte eins war es eine tolle Leistung meiner Mannschaft, sie hat sich den ersten Sieg verdient", kommentierte ASSV-Coach Andre Hoßdorf die Partie.

Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Gazmen Sala (8.), 0:2 Till Nicolaßen (45.), 1:2 Serafettin Öztop (54.)




SSV Kalthof - SpVg Hagen 11 0:2
Trotz des Ausfallens etlicher Stammspieler auf Seiten der Hausherren hielt der SSV in Halbzeit eins gut mit und kam nach 17 Minuten zur ersten Großchane durch Enis Dindar, doch er vergab nach einer Ecke freistehend mit seinem Kopfball. Die zweite und gleichzeitig letzte gute Chance in Halbzeit eins vergab Domenico Restieri, der freistehend an SSV-Keeper Mike Lenzen scheiterte. In Halbzeit zwei verlor der SSV dann seine Grundordnung und Niklas Wilke konnte nach zwei gespielten Minuten per Kopf einnicken. Die Entscheidung erzielte Wilke dann in der 66 Minute mit seinem zweiten Tor des Tages. "Bis zum ersten Gegentreffer haben wir gut gegen gehalten, dann haben wir jedoch das Fußballspielen eingestellt", so SSV-Coach Stefanos Axourgos.

Zuschauer: 75
Tore: 0:1 Niklas Wilke (47.), 0:2 Niklas Wilke (66.)




TuS Grünenbaum - VfB Schwelm 0:1
VfB-Coach Marco Menge war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden: "In Halbzeit eins haben wir gut Druck gemacht, in Halbzeit zwei haben wir dann jedoch das Spiel nicht mehr im Griff gehabt", lautete das knappe Fazit des Schwelmer Trainers. Das Tor des Tages für die Gäste erzielte Joel Neda nach 32 Minuten. In der Folgezeit besaßen beide Mannschaften keine Großchanen mehr und so blieb es beim 1:0 für Schwelm.

Zuschauer: 6
Tore: 0:1 Joel Neda (40.)




ETuS/DJK Schwerte - SC 1912 Hennen 3:0
"Das war eine schwache Leistung meiner Mannschaft im letzen Hinrundenspiel, wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht", so SC-Coach Marcel Dos Santos.

Serkan Arslan hatte die erste Chance, doch seine Direktabnahme nach Kadir Yilmaz´ Flanke flog am Tor vorbei (8.). Auf der anderen Seite versuchte es auch Kai Hintzke nach 23 Minuten mit einem Direktschuss, doch auch dieser Ball ging nicht aufs Tor. Ansonsten prägte viel Hektik das Geschehen auf dem Platz, wo sich die Spieler beider Seiten auch verbal nichts schenkten. Kurz vor der Halbzeit wurde es dann munter: Hennens Torjäger Salvatore Militano war nicht weit vom Führungstor entfernt. Nach einer Hereingabe legte er den Ball an ETuS/DJK-Keeper Lukas Hedtheyer vorbei, doch wurde der Winkel zu spitz (44.). Im Gegenzug dann die Führung für die Platzherren: Der Klärungsversuch des Hennener Kapitäns Nils Berg nach einem scharf vors Tor gebrachten Arslan-Freistoß landete im eigenen Netz.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Militano den Ausgleich auf dem Fuß, als er Jan Söpper den Ball abluchste. Dustin Schürholz konnte so gerade noch vor der Linie klären. Viel mehr Offensives kam von Hennen dann aber nicht mehr, im Gegensatz zum ETuS/DJK: Arslans Schuss wurde noch abgeblockt, doch beim Abpraller fackelte Jasmin Smajlovic nicht lange und vollendete zum 2:0. Kurz danach musste Yildirim nach uneigennütziger Vorarbeit von Florian Bartel den Ball nur noch ins Tor schieben, aber er schob ihn vorbei – das hätte das 3:0 sein müssen. Dies gelang dann Smajlovic mit einem flachen 25-Meter-Freistoß (83.).

Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Jasmin Smajlovic (45.), 2:0 Jasmin Smajlovic (67.), 3:0 Jasmin Smajlovic (83.)




Rot-Weiss Lüdenscheid - Geisecker SV 5:1
Bis zur 35. Minute währte die Geisecker Freude über das sehenswerte Führungstor, bei dem Florian Ruß eine Flanke von Tim Ollerdissen aus elf Metern versenkte. Dann glichen die Rot-Weißen im Anschluss an eine Ecke durch Lukas Finke aus. Dennoch gingen die „Kleeblätter“ mit einem guten Gefühl in die Kabine – sie hatten einem starken Gegner mit einem couragierten Auftritt Paroli geboten. Schade aus Sicht der Geisecker nur, dass Ollerdissen kurz vor der Pause verletzungsbedingt vom Feld musste.

Der zweite Spielabschnitt begann aus Sicht der Gäste denkbar unglücklich. Denn schon in der 47. Minute senkte sich ein wohl als Flanke gedachter langer Ball über Torwart Florian Diedrich hinweg ins Geisecker Netz. Und dann nahmen sich die Geisecker selbst aus dem Rennen: Dem Lüdenscheider 3:1 durch Leonard Mai war ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung vorausgegangen (63.), und nur zwei Minuten später halfen die „Kleeblätter“ auch beim vierten Gegentreffer von Raphael Schwarzer mit einem Defensivschnitzer tatkräftig mit. „Auflösungserscheinungen“ stellte Trainer Thomas Wotzlawski in dieser Phase bei seiner Mannschaft fest, die dann eine Viertelstunde vor Schluss auch noch den fünften Gegentreffer hinnehmen musste, womit Finke auch zeitgleich den Schlusspunkt setzte denn es entstanden keine Offensivbemühungen mehr auf beiden Seiten.

Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Florian Ruß (8.), 1:1 Lukas Finke (35.), 2:1 Kerim Yilmaz (47.), 3:1 Leonard Mai (63.), 4:1 Raphael Schwarzer (65.), 5:1 Lukas Finke (73.)




SC Berchum-Garenfeld - Blau-Weiß Voerde 3:2
Bereits nach 60 Sekunden hätte Christian Deuerling sein Team in Führung bringen können. Er setzte sich auf der linken Seite durch, stand alleine vor dem Tor der Gäste, vertändelte aber. Blau-Weiß Voerde agierte aus einer tief stehenden Abwehr und setzte auf Konter. Nach einer Viertelstunde sahen sie einen Kopfball bereits hinter der Torlinie, doch SC-Keeper Dominik Hollmann faustete den Ball wieder ins Feld. Von den wütenden Protesten der Gäste ließ sich Schiedrichter Amir Aletic aus Dortmund nicht umstimmen. Aber eine Minute später lief Voerdes Stürmer Michael Kupilas alleine auf Tor zu und traf zur Führung. Aus Sportclub-Sicht eine Konzessionsentscheidung, da der Torschütze klar im Abseits stand. Beim Gastgeber lief in der Folge nicht viel zusammen. Voerdes Abwehr konnte die Angriffe leicht verteidigen. In der 42. Minute kam die Iske-Elf erst wieder zu einer klaren Chance, doch Tim Eickelmann traf nur den Pfosten.

Nach der Pause war der Gastgeber zunächst feldüberlegen, doch den Treffer erzielte Voerde per Kopf nach einer Ecke (66.). 120 Sekunden später der erste Treffer des Sportclubs, als Alexander Rüster nach einem Koblitz-Freistoß zum 1:2 verkürzte. Eickelmann war in der 72. Minute per Direktabnahme erfolgreich. Der Gastgeber wollte aber die drei Punkte. Jerome Nickel war nach einer Ecke erfolgreich, doch Aletic sah ein Foul. Zu allem Überfluss zeigte er Nickel noch die zweite Gelbe Karte und der Sportclub war in Unterzahl. Doch der SC ließ sich nicht beirren und wurde in der Nachspielzeit durch das Tor von Daniel Huber belohnt.

Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Michael Kupilas (15.), 0:2 Adrian Kaftan (66.), 1:2 Alexander Rüster (69.), 2:2 Tim Eickelmann (73.), 3:2 Daniel Huber (90.+2)
Aufrufe: 012.12.2018, 07:00 Uhr
Tim SchmidtAutor

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