Lüdenscheids Trainer Martin Rost hat die SpVg Hagen fest im Blick. Der Coach des früheren Zweitligisten gewann knapp gegen Deilinghofen-Sundwig und hat damit den Abstand auf die Volmestädter gehalten. Foto: sta
Lüdenscheids Trainer Martin Rost hat die SpVg Hagen fest im Blick. Der Coach des früheren Zweitligisten gewann knapp gegen Deilinghofen-Sundwig und hat damit den Abstand auf die Volmestädter gehalten. Foto: sta

Geisecke mit toller Moral

SV dreht Rückstand gegen Türkiyemspor - Hohe Pleite für Grünenbaum

TuS Grünenbaum - SC Berchum-Garenfeld 1:7
Bereits nach zwölf Minuten durften die Gäste das erste Mal jubeln, als Georgis Ntontos einen Ball aus der Tiefe zum 1:0 versenkte. Danach kontrollierte der Sportclub das Spielgeschehen und legte in der 35. Minute das 2:0 nach, als Thomas Koblitz einen Distanzschuss im Tor unterbrachte.

Nach der Pause kam nochmals Spannung auf, als Ömer Yilmaz eine Kombination zum Anschlusstreffer verwertete (50.). Dann folgten die drei spielentscheidenden Minuten: Dennis Zuhmann stellte mit einem abgefälschten Schuss den alten Abstand wieder her (63.), ehe Grünenbaum nach einer Notbremse nur noch zu zehnt agierte (64.) und Jerome Nickel den folgenden Freistoß zum 4:1 einköpfte (65.). Die Iske-Elf ruhte sich nicht auf dem sicheren Vorsprung aus, sondern spielte weiter nach vorne und markierte durch den eingewechselten Marius Jakobs das 5:1, als er einen Abstauber einschoss (80.) In der Schlussphase flankte Tim Eickelmann auf Ntontos, der seinen zweiten Treffer des Tages schoss (90.), ehe der Vorlagengeber selbst zum hochverdienten Endstand von 7:1 traf (90.).

Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Georgios Ntontos (12.), 0:2 Thomas Koblitz (35.), 1:2 Ömer Yilmaz (50.), 1:3 Dennis Zuhmann (63.), 1:4 Jerome Nickel (66.), 1:5 Marius Jakobs (80.), 1:6 Georgios Ntontos (90.), 1:7 Tim Eickelmann (90.)
Platzverweise: Rot gegen Christopher Wand (65./TuS Grünenbaum/Notbremse)




Rot-Weiss Lüdenscheid - SV Deilinghofen-Sundwig 3:2
,,Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen. Nach dem 0:2-Rückstand haben wir aber dann eine tolle Moral gezeigt und sind zurückgekommen", so SVDS-Coach Andrea Mazzeo. Lüdenscheid ging bereits nach zehn Minuten durch Hatem Jindou in Führung, verpasste es dann jedoch, die Führung auszubauen.

In der zweiten Halbzeit spielte weiter RWL und erhöhte durch Mark Sattler auch verdient auf 2:0 (69.). Dannach machte es Marcel Potthoff mit seinem 1:2-Anschlusstreffer noch einmal spannend, aber die prompte Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Leonard Mai traf nach einem Abstimmungsfehler zum 3:1 (70.). Zwar machte es Potthoff per direktem Freistoßtreffer noch einmal spannend (86.) und Sertan Yildiz und Apostolos Vasileiou besaßen auch noch Chancen zum Ausgleich, aber lettlich blieb es beim Sieg für den früheren Zweitligisten.

Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Hatem Jindou (10.), 2:0 Mark Sattler (67.), 2:1 Marcel Potthoff (69.), 3:1 Leonard Mai (70.), 3:2 Marcel Potthoff (86.)




VfB Schwelm - SC 1912 Hennen 2:2
Hennen fing richtig gut an und ging folgerichtig nach einer Viertelstunde in Führung. Luca Bühren hatte geflankt und Torjäger Salvatore Militano eingeköpft. Die Gastgeber standen ungewöhnlich tief und die „Zebras“ hatten die Partie weitgehend im Griff, aber sie konnten das zweite Tor nicht nachlegen. Militano rutschte aussichtsreich aus und auch Kai Hintzke verpasste das mögliche 2:0.

Nach dem Seitenwechsel musste sich Trainer Marcel dos Santos dann aber verwundert die Augen reiben. "Vielleicht hab ich die Mannschaft in der Halbzeit zu sehr gelobt", erkannte er seine Mannschaft nicht mehr wieder. Plötzlich lief bei den „Zebras“ nicht mehr viel zusammen. Schwelm machte nun entsprechend Druck und kam nach etwas mehr als einer Stunde durch Serhat Aslan auch zum Ausgleich. Anschließend bekam Hennen mehr Zugriff und konnte sogar erneut durch Militano, der, wie früher Gerd Müller, aus dem Gewühl einschoss, in Führung gehen. Dieser Treffer hätte Hennen eigentlich die zweite Luft geben müssen, doch die Mannschaft fiel wieder in den alten Trott. So kam Schwelm durch Marco Fuhrmann zehn Minuten vor dem Ende der Partie zum zweiten Mal zum Ausgleich und hätte in der Schlussphase durchaus noch den Siegtreffer erzielen können, so dass man im Lager der Hennener mit der Punkteteilung durchaus zufrieden war.

Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Salvatore Militano (15.), 1:1 Serhat Aslan (67.), 1:2 Salvatore Militano (74.), 2:2 Marco Jan Fuhrmann (80.)




ASSV Letmathe - FSV Gevelsberg 4:3
In der 25 Minute schlug der Ball zum ersten mal im Tor ein. Manuel Hiller verlor den Zweikampf und Florian Triestam schob mühelos zum 1:0 für Gevelsberg ein.

In der zweiten Hälfte namm die Partie dann an Fahrt auf. Maximilian Bradatsch netzte per Kopfball zum verdienten 1:1 ein (56.). Das Unentschieden hielt jedoch nur sechs Minuten, dann traf Gevelsberg-Akteur Ramazan Ünal per 30-Meter-Volley-Abnahme zum 2:1. Letmathe gab sich nicht auf und Ahmet Keskin vollendete eine Freistoßflanke zum 2:2. Letmathe drückte weiter und konnte das 3:2 durch Berdan Gürbüz bejubeln (77.). Die Freude hielt jedoch nicht lange denn Gevelsberg kam fünf Minuten später aus dem Gewühl im Strafraum heraus zum 3:3-Ausgleich. Den viel umjubelten Siegtreffer erzielte dann ASSV-Akteur Marc-Andre Schwaab per senswehrtem Flugkopfball. ,,Der Sieg war wichtig, wir haben es ordentlich gemacht", kommentierte ASSV-Traiber Andre Hoßdorf.

Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Florian Triestram (25.), 1:1 Maximilian Bradatsch (56.), 1:2 Ramazan Ünal (62.), 2:2 Ahmet Keskin (70.), 3:2 Berdan Gürbüz (77.), 3:3 Björn Sobotzki (82.), 4:3 Marc Andre Schwab (86.)




VfL Schwerte - SSV Kalthof 2:1
Begonnen hatte die Partie auf dem Schützenhof vor 100 Zuschauern mit einer kalten Dusche für die Platzherren. Nach einem Freistoß legte Timo Bormann ungehindert per Kopf für Giyas Sarikaya vor, der ebenso freistehend zur frühen Gästeführung verwandelte. Doch mit der ersten ernst zu nehmenden Offensivaktion glich der VfL aus. Florian Kliegel traf mit einem nicht unhaltbaren Linksschuss (16.). Fünf Minuten später streifte ein Schuss des Torschützen die Latte, doch mehr an echten Torchancen für Schwerte war nicht zu notieren. Allerdings war im anderen Strafraum auch nicht mehr los. Eine Kopfballstafette hätte nach einer knappen Stunde fast die VfL-Führung gebracht, doch Dominik Podubrinns Bogenlampe senkte sich auf die Latte. Längst hatte der VfL die Spielkontrolle übernommen, richtig torgefährlich war er bei seinen Angriffsbemühungen aber nicht.

Dann stand SSV-Keeper Mike Lenzen gleich mehrfach im Mittelpunkt: Erst nahm er sich ohne ersichtlichen Grund eine nervende Behandlungspause, dann reagierte er gegen Podubrinn und Kapitän Robin Heuft stark - dem VfL drohte die Zeit davonzulaufen. Die fünfminütige Nachspielzeit neigte sich schon dem Ende zu, als Bahr, ausnahmsweise mal unbeobachtet von der Kalthofer Abwehr, unwiderstehlich davonzog und zum 2:1 vollendete. SSV-Coach Stefanos Axourgos zeigte sich trotz der Niederlage als fairer Verlierer: ,,Dass das entscheidende Tor so spät gefallen ist, ist natürlich bitter. Der Sieg für Schwerte geht aber aufgrund der größeren Spielanteile in Ordnung."

Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Giyas Sarikaya (3.), 1:1 Florian Kliegel (16.), 2:1 Alexander Bahr (90.)




Geisecker SV - Türkiyemspor Hagen 4:3
Wie aus dem Nichts gingen die Platzherren in Führung. Mathis Leuer versenkte eine Bogenlampe von der Mittellinie (13.). Sicherheit sollte dieser Vorsprung den Gastgebern nicht geben, denn die Abwehr präsentierte sich löchrig wie ein Schweizer Käse. Deswegen währte die Freude nur kurz und Serdal Dogan köpfte unbedrängt ein (14.). Das gleiche Muster führte zur 2:1-Gästeführung. Erneut flankte Mehmet Sahin und diesmal durfte Ismail Ayar einköpfen (32.). Jedoch hatte die Wotzlawski-Elf noch vor der Pause die passende Antwort parat und kam durch Alexander Heinz zum 2:2-Ausgleich (38.).

In der 50. Minute dann die kalte Dusche, als Ayar Hagen aus abseitsverdächtiger Position erneut in Front schoss. Innerhalb von sechs Minuten hatten die Geisecker drei Ausgleichschancen, doch Patrick Filla scheiterte an Torwart Dominik Pfannenschmidt (57.), Jannis Kassel wurde elfmeterwürdig vom Gästekeeper am Torschuss gehindert (58.) und Florian Ruß fand erneut in Pfannenschmidt seinen Meister (64.). Jannis Kassel belohnte die Drangphase seines Teams aber dann doch mit dem verdienten Ausgleichstreffer – 3:3 (68.). Ayars erneuter Führungstreffer für Hagen wurde wegen Abseits aberkannt (73.), auf der Gegenseite traf Filla nur den Außenpfosten (82.). Als der eingewechselte Jonas Hudek der 4:3-Siegtreffer in der 86. Minute gelang, kannte die Freude und Erleichterung der Gastgeber keine Grenzen mehr. ,,Das war ein Kampfsieg und eine tolle Leistung meiner Mannschaft, die heute eine gute Moral gezeigt hat", lobte Geisecke-Coach Thomas Wotzlawski sein Team.

Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Mathis Leuer (13.), 1:1 Serdal Dogan (14.), 1:2 Ismail Ayar (32.), 2:2 Alexander Heinz (38.), 2:3 Ismail Ayar (50.), 3:3 Jannis Kassel (68.), 4:3 Jonas Hudek (86.)
Aufrufe: 023.10.2018, 10:32 Uhr
Tim SchmidtAutor

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