2026-04-02T18:01:11.048Z

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TuS Geretsried verpasst Dreier: "Ärgert die Jungs am meisten"

Fußball Bayernliga Süd

von Rudi Stallein · Heute, 19:00 Uhr · 0 Leser
Dynamisch zu Werke gingen die Geretsrieder um Adrian Hofherr (li.) beim 1:1 in Deisenhofen.
Dynamisch zu Werke gingen die Geretsrieder um Adrian Hofherr (li.) beim 1:1 in Deisenhofen. – Foto: Rudi Stallein

Bayernliga-Aufsteiger Geretsried erkämpfte sich am Gründonnerstag beim FC Deisenhofen ein 1:1-Unentschieden. Trotz dominanter erster Halbzeit und Überzahl in der Schlussphase reichte es nicht für einen Sieg.

Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich der TuS Geretsried beim FC Deisenhofen ein 1:1-Unentschieden erkämpft – und hätte doch mehr als einen Punkt verdient. „Das war wohl unsere beste erste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben, stellte Coach Daniel Dittmann hörbar enttäuscht fest. „Das ärgert die Jungs selbst am meisten.“

Die Partie begann, weil in Deisenhofen auf dem Hauptplatz ohne Flutlicht gespielt wurde, bereits um 17.45 Uhr und auch die Gäste hatten es eilig, zum Erfolg zu kommen: In der vierten Minute flankte Sebastian Schrills von der Grundlinie ins Zentrum, wo der Ball jedoch keinen Abnehmer fand. Wenige Minuten später trat Srdan Ivkovic den Ball von der Strafraumgrenze per Volley-Abnahme an die Latte des Deisenhofer Tores. Zehn Minuten waren gespielt, als Belmin Idrizovic an FC-Torhüter Konstantin Dresen scheiterte.

Die Gastgeber waren in dieser frühen Phase gut mit Defensivarbeit beschäftigt, eine erste klare Chance bot sich nach etwa 20 Minuten Jonas Herrmann, der nach schöner Kombination aber genau auf Cedomir Radic zielte. Der TuS-Torhüter hielt die Null in der 34. Minute, als er einen Flachschuss von Björn Jost im kurzen Eck glänzend parierte. Zwei Minuten später kam Daniel Krebs im Zweikampf gegen Jost im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Torsten Wenzlik entschied auf Elfmeter: Ivkovic verwandelte sicher zur 1:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel stand erneut der Geretsrieder Torhüter im Blickpunkt: Deisenhofens Florian Schmid marschierte allein aufs Tor zu – Radic blieb cool und klärte. Die kalte Dusche erwischte die Gäste in einer weiteren eigenen Druckphase: Keita Kawai ging beim Abwehrversuch zu robust zur Sache. Erneut Elfmeter – Schmid verwandelte zum 1:1. In der Schlussphase schickte der Unparteiische Deisenhofens Henrik Freitag nach einem Foul an Schrills vorzeitig mit Rot in die Kabine. Dem Geretsrieder Anrennen in den verbleibenden 15 Minuten fehlte es jedoch an Genauigkeit im Abschluss.

„Nach der ersten Halbzeit hätten wir höher führen müssen, das 1:0 war hochverdient. Deshalb wäre aus unserer Sicht ein Sieg verdient gewesen“, haderte TuS-Coach Dittmann mit der verpassten Gelegenheit auf einen weiteren Dreier im Abstiegskampf. „Aber dass wir beim Tabellendritten so auftreten und die bessere Mannschaft sein können, gibt Hoffnung für die nächsten Spiele.“