2026-04-01T12:50:56.008Z

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TuS Geretsried muss beim FC Deisenhofen endlich mehr Tore schießen

Bayernliga Süd

von Rudi Stallein · Heute, 15:10 Uhr · 0 Leser
Hat sich „die Tore für das nächste Spiel aufgehoben“: Der zuletzt ohne Treffer gebliebene TuS-Torjäger Belmin Idrizovic (li.) hat in Deisenhofen ein Versprechen einzulösen.
Hat sich „die Tore für das nächste Spiel aufgehoben“: Der zuletzt ohne Treffer gebliebene TuS-Torjäger Belmin Idrizovic (li.) hat in Deisenhofen ein Versprechen einzulösen. – Foto: Hans Lippert

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Der TuS Geretsried steht defensiv stark, doch die Offensive schwächelt. Beim FC Deisenhofen soll das Sturmduo nun liefern.

Intensive zwei Wochen liegen vor den Bayernliga-Fußballern des TuS Geretsried. Das Spiel beim FC Deisenhofen an diesem Donnerstag (18 Uhr) ist der Startschuss zu vier Partien, die im Viertagerhythmus absolviert werden müssen. Am Ostermontag steht das Heimspiel gegen Türkspor Augsburg im Spielplan, am Freitag darauf reist der Aufsteiger aus Geretsried zum SV Erlbach, ehe am Dienstag, 14. April, der abstiegsbedrohte TSV Kottern zum Nachholspiel im Isarau-Stadion erwartet wird. Spätestens dieses Match gegen einen direkten Konkurrenten könnte bei dann noch vier Spielen vorentscheidend sein im Kampf um den Klassenerhalt.

Doch bis dahin gilt es, den derzeit komfortabel anmutenden Vorsprung beizubehalten. Das wird in Deisenhofen eine herausfordernde Aufgabe. Ist es doch für die Gastgeber womöglich die letzte Gelegenheit, mit einem Sieg an den Spitzenplätzen dranzubleiben. Zuletzt war das Team von Trainer Andreas Pummer bei Tabellenführer 1860 München mit 0:5 unter die Räder gekommen. Daraus mag Daniel Dittmann allerdings ebenso wenig Rückschlüsse auf die aktuelle Partie ziehen, wie aus der Tatsache, dass sein Team die vergangenen drei Begegnungen, darunter zwei Testspiele, gegen den Fußball-Club aus dem Münchner Süden verlor. Zuletzt gab es im Hinspiel am zehnten Spieltag dieser Saison eine 1:2-Heimniederlage.

Trotzdem gibt sich der TuS-Coach zuversichtlich. „In dieser Liga ist jeder Gegner stark, aber es ist auch jeder schlagbar“, stellt er fest. „Unser Fokus ist ganz auf das nächste Spiel gerichtet.“ Als Pluspunkt wertet er, dass seine Mannschaft in den fünf Pflichtspielen seit der Winterpause nur vier Gegentore kassiert hat. „Das spricht für die defensive Qualität, die wir derzeit haben. Trotz einiger Umstellungen in der Kette steht die Verteidigung gut“, betont der Geretsrieder Cheftrainer. „Das ist ein Trumpf.“

In der Analyse schwingt mit, dass er für das Offensivspiel derzeit keine herausragenden Wertungsnoten parat hat. Paradox: Weil es trotz einer Vielzahl an guten Gelegenheiten am vergangenen Wochenende gegen Liga-Schlusslicht Türkgücü München „nur“ zu einem 2:0 reichte, hielt sich die Begeisterung über den Erfolg in Grenzen. „Das Thema Chancenverwertung haben wir schon länger“, ist dem Coach bewusst.

Grund zur Hoffnung gibt ein Versprechen des nach langer Verletzungspause in die Startelf zurückgekehrten Powerpakets Belmin Idrizovic. „Er hat gesagt, dass er sich die Tore für das nächste Spiel aufgehoben hat“, gibt Dittmann schmunzelnd die Erklärung seines Torjägers wieder. Dem Spiel in Deisenhofen, „das völlig berechtigt da oben steht“, würde das eine oder andere Geretsrieder Tor sicher nicht die Spannung nehmen. Dittmann hat die Hoffnung: „Es könnte ein sehr gutes Fußballspiel werden.“

Einen Fan-Bus setzt der TuS für die Partie in Deisenhofen nicht ein. Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreisen möchte, gelangt mit öffentlichem Verkehrsmittel bequem zu diesem „X-Bus-Derby“. Der Bus der Linie X320 fährt im 20-Minuten-Takt ab S-Bahnhof Wolfratshausen in 35 Minuten bis Deisenhofen Ost, nur ein paar hundert Meter von der Sportanlage entfernt.