TuS Dornberg trauert um Heiner Kuhlmann

Der früher Jugendleiter galt als tatkräftiger Helfer. Er war die gute Seele des Vereins.

Beim TuS Dornberg herrscht große Betroffenheit. Die Nachricht vom plötzlichen Tod Heiner Kuhlmanns sorgte für große Trauer. Im Alter von 66 Jahren verstarb das Dornberger Unikum in Folge eines Herzinfarktes.
Heiner Kuhlmann stand für den Verein wie kaum ein anderer. Seit 1998 ist der Mühlenbrink zu seiner zweiten Heimat Kuhlmanns. Betrat man den Sportplatz, war Kuhlmann schon da. An Spieltagen stand er gern am Stehtisch im Eingangsbereich, einen dampfenden Kaffee in der Hand. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon alles vorbereitet. Die Kabine, den Klubraum, den Spielbericht, den Platz – kurz: alles.

Gemeinsam mit seinem Sohn schloss sich Heiner Kuhlmann 1998 dem TuS Dornberg an. Schnell wurde er Jugendleiter und übte diese Funktion einige Jahre aus. „Was Heiner angepackt hat, hatte Hand und Fuß“, sagt Dornbergs Vorstandsmitglied Thomas Nottebrock. Kuhlmann kümmerte sich neben dem Passwesen und der Funktion des Teambetreuers der Landesligamannschaft auch um die Instandhaltung des Sportplatzes, der Kabinen und der Funktionsräume. „Heiner war immer zur Stelle“, sagt Annette Köhne, Präsidentin des TuS.


Heiner Kuhlmann war die gute Seele des TuS Dornberg. Weit über die Bielefelder Sportplätze hinaus war er bekannt und sehr beliebt. Wo immer es ein Problem gab, Kuhlmann hatte eine Lösung parat. Heiner Kuhlmann war ein Mann der Tat. Er brauchte nie viele Worte, packte lieber direkt an. Heiner Kuhlmann hinterlässt Ehefrau Gundel, Sohn Sven und eine unglaublich große Lücke beim TuS.
1537 Aufrufe8.2.2021, 10:15 Uhr
FuPa / NWAutor

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