Einen späten Ausgleich musste der TuS Deuz gegen den VfR Rüblinghausen hinnehmen.   Fotos: sta/juka
Einen späten Ausgleich musste der TuS Deuz gegen den VfR Rüblinghausen hinnehmen. Fotos: sta/juka

SuS stürzt SVO

Niederschelden gelingt Coup - Salchendorf springt an die Spitze - "Hicken" verlieren wieder

FC Eiserfeld - SG Hickengrund 2:1
Einmal kräftig tief durchatmen! Das galt nicht nur für den FC Eiserfeld, der beim 2:1-Sieg über die SG Hickengrund am Ende noch zittern musste, aber sich trotzdem als Rangvierter zur absoluten Überraschungsmannschaft mausert, sondern auch für die Gäste, die viel investierten, am Ende aber mit leeren Händen dastanden und zudem auch noch die Kunde des 3:1-Erfolges des SuS Niederschelden über sich ergehen lassen mussten. Die Folge: Die „Hicken“ haben nun schon sieben Zähler Rückstand zum rettenden Ufer!

„Es herrschte schon vor dem Spiel Alarmstufe rot, jetzt ist es noch schlimmer geworden“, rang HSG-Coach Manuel Döpfer um Worte, der mit dem Auftritt seines Teams aber zufrieden war: „Wir haben es vernünftig gemacht, denn in unserer Situation zählt es, defensiv gut zu stehen. Ich will nicht bestreiten, dass Eiserfeld mehr Ballbesitz hatte, aber das war auch nicht unsere Aufgabe. Wir haben wenig zugelassen, darauf können und müssen wir aufbauen“, konstatierte Döpfer, dessen Truppe die erste Viertelstunde stark begann, durch Florian Freund in Führung ging (9.), aber im weiteren Verlauf Offensivstärke vermissen ließ.
Nach und nach übernahm Eiserfeld das Kommando, kam durch Ruben Balthasar (32.) zum Ausgleich und Fabian Heupel besorgte acht Minuten nach dem Pausentee den 2:1-Siegtreffer. „Es war eine enge Begegnung, wenngleich wir ein leichtes Übergewicht hatten. Wir haben den Kampf angenommen und die Treffer waren schön herausgespielt, fußballerisch war das nicht so viel. Da wir es verpasst haben den Sack zuzumachen, wurde es am Ende noch einmal eng, viel zugelassen haben wir aber nicht mehr“, analysierte FCE-Trainer Andreas Maier.

Bitter für die Gäste: Alexander Patt sah kurz vor Ende nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte und fehlt am kommenden Wochenende gegen den VfR Rüblinghausen, wo die HSG nun dringender denn je Punkte benötigt.

Schiedsrichter: Mustafa Sahin (Niederndorf) - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Florian Freund (9.), 1:1 Ruben Balthasar (32.), 2:1 Fabian Heupel (53.)


TuS Deuz - VfR Rüblinghausen 3:3
Schlussendlich brachte das 3:3-Unentschieden im Aufsteigerduell zwischen dem TuS Deuz und dem VfR Rüblinghausen zwar keine der beiden Mannschaften tabellarisch weiter, jedoch durften sich die Gäste durchaus als Sieger fühlen.

„Es ist enttäuschend, wenn man in der letzten Sekunde ein Gegentor bekommt und kann das Spiel frühzeitig entscheiden. Das ist wieder eine bittere Niederlage“, konstatierte Friedhelm Jost aus dem Trainerstab der Deuzer. Ein „freudscher“ Versprecher, der freilich die Gemütslage der Hausherren eins-zu-eins wiederspiegelte, die nach dem Schlusspfiff wie begossene Pudel in der Kälte kauerten, so nah vor dem ersten „Heimdreier“ standen, diesen aber in der Schlussminute noch aus den Augen verloren. Und sich diese „3:3-Niederlage“ auch selbst zuzuschreiben hatten!

Doch der Reihe nach: In den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber mehr Zug zum Tor, gewannen fast alle Zweikämpfe, konnten sich aber nur eine „Hundertprozentige“ herausarbeiten, als Gästeakteur Mario Wurm auf der Linie (5.) gerade noch retten konnte. Rüblinghausen, enorm ersatzgeschwächt angetreten, sodass sogar Trainer Avdi Qaka seine Schuhe doch noch einmal von Beginn an schnüren musste, bekam nur in der Viererkette Zugriff und hielt den TuS so aus dem Strafraum weitestgehend heraus, forderte nach 19 Minuten nicht ganz zu Unrecht einen „Elfer“ nach dem zwar unbeabsichtigten, aber trotzdem Strafstoßwürdigen Foul an Max Niemann und ging nach 22 Minuten, allerdings unter Mithilfe von Julian Tomasi, der das Leder mit der Hand, wenn auch unfreiwillig, berührte, in Führung, als Johannes Burghaus vom „Punkt“ aus antrat und verwandelte.

Danach verloren die Siegerländer ihre Linie und hatten Glück, dass Tomasi goldrichtig stand und den Kopfball von Marco Sondermann (39.) von der Linie kratzte. Der Ausgleich schien vor der Pause nun in weiter Ferne, fiel aber trotzdem: Dennis Neuser traf nach deinem „Flipper“-Ball im VfR-Strafraum erst den Pfosten, setzte dann aber nach und erzwang das 1:1 mit dem Halbzeitpfiff (45.) . Bitter für die Sauerländer, dass die Ecke nie und nimmer einer war, es hätte eigentlich Freistoß für die Gäste geben müssen.
Das war nur eine von vielen äußerst umstrittenen Entscheidungen von Referee Robin Heinemann, dessen Zweikampfauslegung bei vielen der 108 Zuschauern für Kopfschütteln sorgte. Der zweite Durchgang begann dann mit zwei Paukenschlägen der Deuzer: In Spielminute 51 köpfte Christian Sting eine Ecke von Kapitän Jan Vitt am ersten Pfosten ein, 180 Sekunden danach war Dennis Honig am zweiten Pfosten zur Stelle und nickte abermals ein. Es stand 3:1 für den TuS, die Gäste hatten zweimal so richtig gepennt, schlugen aber in Person von Lukas Bindeck rasch zurück, der aus 18 Metern den Winkel anvisierte (55.).

In der Folge nahm Rüblinghausen das Heft immer mehr in die Hand, hatte aber bis in die Schlussminuten nur zwei Gelegenheiten durch Niemann (67./Jonas Dignaß pariert) und Frederik Döppeler (76./knapp links vorbei). Anders die Hausherren: Ein Vitt-Freistoß wurde von Sondermann gerade noch an die Latte gelenkt (65.), Christian Sting verzog einmal freistehend vor Keeper Marvin Schwalbe (67.) und scheiterte kurz drauf an diesem ebenfalls im Eins-gegen-Eins (68.) und in vier Überzahlsituationen suchte Mike Brado, der auffällig, aber auch unglücklich agierte, jeweils den Torabschluss statt die besser postierten Mitspieler einzusetzen. Das war zum Haareraufen für die Gastgeber und hielt den VfR im Spiel: Döppeler scheiterte drei Minuten vor Ende noch an Dignaß, der dann aber in der Nachspielzeit böse daneben griff und so Döppeler das Leder servierte, der aus einem Meter nur noch einschieben brauchte und zum glücklichen 3:3 traf.

„Uns haben vier Spieler gefehlt, zwei sind zudem noch kurzfristig ausgefallen. Wir machen es gut, bekommen aber dann zusammen genommen in acht Minuten drei Standardtore. Das ist alles andere als gut. Aber wir haben Moral gezeigt, es ist ein gewonnener Punkt für uns“, konstatierte Qaka überglücklich.

Schiedsrichter: Robin Heinemann - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Johannes Burghaus (23.), 1:1 Dennis Neuser (45.), 2:1 Christian Sting (52.), 3:1 Dennis Honig (54.), 3:2 Lukas Bindek (55.), 3:3 Frederik Döppeler (90.)


SV Setzen - TSV Weißtal 3:6
Wieder einmal einen Tag der „offenen Tore“ erlebten die Zuschauer, die es mit dem SV Setzen halten, der bekanntlich schon in einigen Bezirksligapartien für jede Menge „Jubelschreie“ - allerdings zu oft auf der Gegenseite - sorgte und dem TSV Weißtal mit 3:6 (2:3) unterlag, der sich somit eher nach oben orientieren darf, während der Neuling sich weiterhin im Tabellenmittelfeld der Bezirksliga aufhält, aber den Blick eher nach unten werfen muss.

Vor etwas mehr als 100 Zuschauern entwickelte sich im Obersetzer „Käfig“ zwar keine hochklassige, aber durchaus spannende und torreiche Partie, in der beide Klubs in der Defensive jede Menge „Böcke“ fabrizierten, die Gäste aus Rudersdorf und Gernsdorf allerdings im Offensivbereich durchschlagskräftiger und torhungriger auftraten. „Man hat schon gesehen, dass Weißtal erfahrener ist, sie haben unsere Fehler bestraft. Insgesamt war das Spiel sehr zerfahren, bei uns hatten zu wenig Spieler heute ihre Normalform. Daher bin ich auch enttäuschter als sonst, obwohl wir immer wieder heran gekommen sind“, zürnte Setzens Trainer Jan Fünfsinn, während sein Kollege Konstantin Volz analysierte: „Beide Mannschaften haben mit offenem Visier gespielt, wobei wir den Sack schon im ersten Abschnitt hätten zumachen müssen. Nach 20 Minuten hab ich nichts mehr notiert, weil wir so viele Chancen hatten. Aber wir haben den Gegner auch immer wieder herankommen lassen. Das war alles chaotisch.“

Schiedsrichter: Mika Arlitt - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Luca D`Aloia (6.), 1:1 Jannik Schulze (25.), 1:2 Daniel Singhateh (32.), 1:3 Steffen Heimel (42.), 2:3 Bayram Basyigit (44.), 2:4 Daniel Novakovic (75.), 3:4 Tim Moritz Broszinski (78.), 3:5 Luca D`Aloia (80.), 3:6 Jan-Michael Moses (85.)


Kiersper SC - SC Drolshagen 0:3
In der Manier eines Spitzenteams stürmte der SC Drolshagen den „Felderhof“ und verbesserte sich mit dem 3:0 (1:0) auf den zweiten Tabellenplatz!

„Wir haben ein souveränes Match abgeliefert, hatten eine ganz hohe Ballzirkulation, schnelle Angriffe und haben zudem sehr gut verteidigt und hatten die Offensivkräfte der Kiersper an der Kette. Riesen Respekt an meine Mannschaft für diese Leistung“, applaudierte „Dräulzer“-Coach Holger Burgmann seiner Elf, die eine reife Vorstellung bot und sicherlich auch im Titelkampf in dieser Verfassung ein Thema mitsprechen kann. Johannes Knorn brachte die Gäste nach 14 Minuten in Front und nutzte die Balleroberung von Eike Pfeiffer und das feine Zuspiel von Sinan Kesen zum 1:0, nach dem Wechsel erhöhten Pfeiffer, der ebenfalls allein auf KSC-Keeper Marcel Feist zulief und cool vollendete (70.) und abermals Knorn (83./nach einem schönen Angriff über die Linke SCD-Seite) zum verdienten 3:0.

Schiedsrichter: Sebastian Langel (VfB Wilden) - Zuschauer: 40
Tore: 0:1 Johannes Knorn (14.), 0:2 Eike Pfeiffer (70.), 0:3 Johannes Knorn (82.)

SV Fortuna Freudenberg - SV 04 Attendorn 1:6
Der SV Attendorn ist wieder da! Mit einem fulminanten 6:1 bei zuletzt sich im Aufwind befindenden Freudenberger Fortunen untermauerte der Landesligaabsteiger nach langer Zeit mal wieder eindrucksvolle seine Ambitionen.

„Das war die beste Mannschaft gegen die wir bisher gespielt haben. Attendorn war uns haushoch überlegen, bei ihnen stimmte einfach alles, während wir nicht den Hauch einer Chance hatten. Heute passte bei uns einfach gar nichts beieinander“, gestand „Flecker“-Trainer Dirk Martin fair ein, dessen Truppe einzig nach dem 1:1-Ausgleich von Timo Molsberger 120 Sekunden nach Wiederbeginn eine kurze Phase hatte, in der das Spiel hätte kippen können.

Ansonsten überzeugten allerdings nur die Gäste, die eine sehr hohe Ballbesitzquote aufweisen konnten und über dreiviertel der Spielzeit die Hälfte der Fortunen belagerten. So fielen vor 130 Zuschauern die Tore durch Jannik Lenninger (15.), Vedat Vural (56.), Spielertrainer Eugen Litter (63.), Okan Özbek (68.), Marvin Engelbertz (81.) und Jerome König (90.+3) folgerichtig. „Wir hatten schon im ersten Durchgang die komplette Spielkontrolle. Insgesamt sind wir sehr stabil aufgetreten und haben gut gegen den Ball gespielt. Der Erfolg ist auch in der Höhe verdient“, konnte sich Bayram Celik - der gemeinsam mit Litter die Geschicke des SVA leitet - endlich wieder über einen „Dreier“ freuen und auch über das Verkürzen des Abstandes auf die Tabellenspitze.

Schiedsrichter: Ali Akgül - Zuschauer: 130
Tore: 0:1 Jannik Lenninger (15.), 1:1 Timo Molsberger (47.), 1:2 Vedat Vural (56.), 1:3 Eugen Litter (63.), 1:4 Okan Özbek (68.), 1:5 Marvin Engelbertz (81.), 1:6 Jerome König (90.)


SuS Niederschelden-Gosenbach - SV 1931 Ottfingen 3:1
„Ja, eine Ergebniskrise haben wir auf jeden Fall“, kommentierte Ottfingens Trainer Benjamin Simon den 1:3-Tiefschlag seines SVO beim SuS Niederschelden. Tabellenführung futsch - und am nächsten Sonntag gastiert auch noch der neue Spitzenreiter Germania Salchendorf am „Siepen“: Da ist für mächtig Zündstoff gesorgt!

Die Schelder feierten hingegen ihren ersten „Heim-Dreier“ und konnten sich überhalb des „Strichs“ festigen. „Mir hat es super gefallen, wie wir uns präsentiert haben. So holen wir auf jeden Fall die nötigen Punkte. Wir haben verdient gewonnen“, freute sich SuS-Coach Andreas Wieczorek diebisch über das 3:1, während Simon meinte: „Die erste Hälfte war gar nicht so schlecht. Allerdings lassen wir Leon Boger nach 16 Minuten einfach passieren, obwohl wir um seine Stärke im Dribbling wussten.“ Boger setzte sich von der Mittellinie aus gegen vier Gegenspieler durch und vollende zur Führung. Danach eroberten die Gäste Feldanteile und kamen durch Luca Valido (23.) auch prompt zum Ausgleich, der vor 130 Besuchern am „Rosengarten“ bis zur Halbzeit bestand hatte.

Aus dieser kam Schelden aber besser heraus, legte wieder einen Treffer vor (47/Thomas Kraus), schaffte es aber diesmal, im weiteren Verlauf den Titelaspiranten vom eigenen Tor wegzuhalten und legte durch Steven Reuter, der nach seinem Comeback letzte Woche abermals traf, das 3:1 nach (59.). „Danach kam nicht mehr viel von uns“, wusste Simon, „wir liefern derzeit nicht so ab, wie wir uns das vorstellen und wie man es wohl auch erwartet.“ Manuel Jung ließ sich dann in der Nachspielzeit sogar noch zu einem Foul hinreißen (Wieczorek: „Ein Beinstellen gegen Florian Macziej ohne Ball), sah „Rot“ und fehlt somit gegen die Salchendorfer am nächsten Sonntag, wo es für den SVO schon um einiges geht.

Schiedsrichter: Kacper Koziorz (RW Lüdensch) - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Leon Boger (16.), 1:1 Luca Valido (23.), 2:1 Thomas Kraus (47.), 3:1 Steven Reuter (59.)


SV Germania Salchendorf - SC Listernohl-Windhsn-Lichtringhsn 3:1
Den Patzer des bisherigen Tabellenführers SV Ottfingen nutzte Germania Salchendorf mit bravour, besiegte den SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen mit 3:1 und übernahm den „Platz an der Sonne“ vor dem absoluten Gipfeltreffen am nächsten Sonntag am „Siepen“.

„Da will ich auch gar nicht drum herum reden. Natürlich freuen wir uns, wobei wir es auch alles einzuschätzen wissen. Dieses Spitzenspiel haben sich meine Jungs nun erarbeitet, wir fahren gut gelaunt nach Ottfingen“, grinste SVG-Chefcoach Thomas Scherzer über alle Backen, dessen Elf den Rückstand durch Christian Florath mit einem tollen Fernschuss (31.) noch vor der Pause durch die „Einschläge“ von Benjamin Thorbeck (38.) und Thomas Klöckner (40./Strafstoß nach Foul von LWL-Hüter Tim Rüsche an Thorbeck) in eine 2:1-Führung verwandelte. „Wir wollten uns fallenlassen, Salchendorf den Ball überlassen und Nadelstiche setzen. Vor dem 1:0 hatte Rene Sangermann eine ganz große Möglichkeit, scheiterte aber an Salchendorfs Keeper Dustin Lohmann. Nach dem Wechsel hatten wir uns vorgenommen offensiver zu spielen, viele Chancen konnten wir aber nicht kreieren. Jetzt sind wir im Abstiegskampf, da müssen wir uns nichts vormachen“, stellte LWL-Übungsleiter Dawid Jaworski fest.

Klöckner erhöhte für die Johannländer nach etwas mehr als einer Stunde zum vorentscheidenden 3:1, welches Ilias Houta stark vorbereitete, der von Scherzer ein Sonderlob einheimste. „Er hat über rechts jede Menge Dampf gemacht und daher möchte ich ihn noch ein wenig über die Mannschaftsleistung hinaus heben“, erklärte der Coach des Vorjahresvizemeister, der vor 150 Besuchern am „Wüstefeld“ über weite Strecken alles im Griff hatte und nun mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenspiel nach Ottfingen fahren kann.

Schiedsrichter: Christian Schäffer (SuS Reiste) - Zuschauer: 105
Tore: 0:1 Christian Florath (31.), 1:1 Benjamin Thorbeck (38.), 2:1 Thomas Klöckner (40. Foulelfmeter), 3:1 Thomas Klöckner (61.)


TuS Plettenberg - FC Altenhof 3:3
Der FC Altenhof hat es verpasst, den Abstand zwischen sich und die Abstiegsplätze zu erhöhen und musste sich mit einem 3:3-Remis in Plettenberg begnügen. „Ich bin fassungslos und enttäuscht und muss auch mich hinterfragen. Ich habe bei unserer 2:0-Führung dreifach gewechselt und wir haben im Anschluss viele Fehler gemacht. Hieraus erwächst vielleicht die Erkenntnis, den ein oder anderen nicht mehr zu bringen. Da steht vielleicht auch fehlende Qualität im Raum“, ärgerte sich FCA-Trainer Oliver Mack maßlos, dessen Truppe die Partie über weite Strecken richtig gut im Griff hatte und durch die zwei „Buden“ von Daniel Schildt (26. und 59.) auch verdient die Siegerstraße befuhr, bevor Yasin Danis (68.) und Fadi Mrida (87.) ausglichen.

Als Tobias Stevens in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß fein in die Maschen setzte, schien es doch noch was zu werden mit dem „Dreier“ für Altenhof, doch direkt im Gegenzug markierte Ufuk Al tatsächlich abermals den Ausgleich.

Schiedsrichter: Kevin Woltermann
Tore: 0:1 Bastian Schildt (26.), 0:2 Bastian Schildt (59.), 1:2 Yasin Danis (68.), 2:2 Fadi Mrida (87.), 2:3 Tobias Stevens (90.), 3:3 Ufuk Al (90.)
Aufrufe: 28.10.2018, 20:51 Uhr
Stefan StarkAutor

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