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Allgemeines

TuS Davenstedt mit Kantersieg gegen TSV Bemerode

6:2-Heimerfolg – Gäste hadern mit individuellen Fehlern und Schiedsrichterentscheidungen

von NV · 19.08.2025, 16:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marcel Eichholz

Der TuS Davenstedt hat am dritten Spieltag der Bezirksliga Hannover ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den TSV Bemerode gewann die Mannschaft von Trainer Fatih Yildizadoymaz deutlich mit 6:2 (3:1) und kletterte damit in der Tabelle auf Rang vier.

„Nach der unnötigen Niederlage am Dienstag gegen den TSV Stelingen war klar, dass wir heute unsere Chancen besser nutzen und hinten nichts zulassen wollten“, sagte Yildizadoymaz nach der Partie. Die Hausherren erwischten einen Traumstart: Bereits in der dritten Minute traf Tolgahan Davran zur Führung. Zwar glichen die Gäste durch Paul Götting nach einem Abstimmungsfehler aus, doch Fabian Pietler (24.) und Justus Scheidemann (44.) stellten noch vor der Pause auf 3:1.

„Wir haben sie gar nicht zum Zug kommen lassen, haben sie gar keinen Fußball spielen lassen. Wir sind als Einheit aufgetreten, standen kompakt und stabil – genau das war mein Anspruch“, lobte Davenstedts Trainer die Vorstellung seiner Mannschaft. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Paul Lange auf 4:1 (46.). Zwar verkürzte Bemerode durch David Jonathan Oduneye noch einmal (53.), doch Davran (69.) und erneut Lange (83.) machten den deutlichen Erfolg perfekt. Für eine besondere Note sorgte die Einwechslung von Yildizadoymaz selbst, der kurz vor Schluss noch fünf Minuten Einsatzzeit bekam.

Bemerode hakt Spiel als „bittere Lektion“ ab

Auf der Gegenseite herrschte Ernüchterung. „Das ist natürlich eine herbe Enttäuschung. Mit so einem Ergebnis haben wir überhaupt nicht gerechnet“, erklärte TSV-Trainer Ramy Hundt. Zwar sah er seine Elf „in der ersten halben Stunde klar besser“ und bemängelte zwei aus seiner Sicht spielentscheidende Schiedsrichterentscheidungen: „Wir machen ein reguläres 2:2, das fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt wird, und beim 1:4 geht ein klares Foul voraus.“

Hundt erkannte jedoch die Effizienz des Gegners an: „Davenstedt schießt acht Mal aufs Tor, sechs Mal ist der Ball drin. Sie waren nach vorne immer gefährlich, sehr effektiv, und haben unsere Fehler eiskalt bestraft.“ Sein Fazit fiel entsprechend kritisch aus: „Das darf so nie und nimmer zustande kommen. Uns fehlte die letzte Entschlossenheit sowohl im Defensivverhalten als auch vor dem Tor. Aber nach vorne war es teilweise ordentlich – darauf können wir aufbauen.“