Gerangel vor Schneebergen: Die Hinterzartener Fußballer befreiten ihren Platz von lästigem Weiß und gewannen das Heimspiel gegen den SV Eisenbach mit 4:1-Toren.
Gerangel vor Schneebergen: Die Hinterzartener Fußballer befreiten ihren Platz von lästigem Weiß und gewannen das Heimspiel gegen den SV Eisenbach mit 4:1-Toren. – Foto: Joachim Hahne

Wertvolle Zähler im Hochschwarzwald für TuS Bonndorf und Co.

Wenn der Sieg nicht drin ist, gewinnen Teilerfolge für die Schwarzwälder Fußballer in der Frühjahrsrunde an Bedeutung.

Der Ball ist rund. Das macht ihn für Laien unberechenbar. Das Ding rollt hin, wo es will. Doch wenn Kicker mit Innen- oder Außenrist, Spann und Kopf ihr liebstes Spielgerät dirigieren, werden aus dem Zufall gelenkte Bahnen und aus Chaos erkennbare Muster auf dem Platz. Als Lohn gibt es pro Spiel bis zu drei Punkte, manchmal aber auch nur einen mageren Zähler. Was der wert ist, erkennen aktuell die Fußballer aus dem Hochschwarzwald.

Es sind die kleinen Schritte, die entscheidend sein können. Nach zweimaligem Rückstand erkämpften die Fußballer des TuS Bonndorf bei der DJK Villingen ein 2:2-Unentschieden. Florian Isele rettete im zweiten Durchgang mit einer feinen Einzelleistung den Punkt. TuS-Trainer Björn Schlageter, der seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat, blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Remis zurück. Ob er zufrieden ist? "Jein", sagt der Coach mit Blick auf den Fehlstart, der dem TuS schon in der dritten Minute mit einem vermeidbaren Elfmeter einen 0:1-Rückstand bescherte. Auch das 2:1 der DJK resultierte aus einem individuellen Fehler im Bonndorfer Abwehrverbund. "Wir haben den Gegner eingeladen, zu treffen", sagt Schlageter. Im zweiten Durchgang habe sich sein Team dann deutlich verbessert präsentiert, der Wille zur Leistung war klar erkennbar, der hartnäckig erkämpfte Ausgleich verdient. Was der Punkt wert ist mit Blick auf das, was noch kommt? Schlageter wiegt den Kopf. "Schwer zu sagen." Es könnte ein Zähler mit Gewicht werden, "auch wenn für uns nach oben nix mehr gehen wird". Weiter geht´s im BZ-Plus-Artikel.

Aufrufe: 011.4.2022, 17:30 Uhr
Johannes Bachmann (BZ)Autor