
Nach dem 2:4 bei den Sportfreunde Anderten reist TuS Altwarmbüchen zum Nachholspiel nach Davenstedt. Trainer Sebastian Schmidt kündigt personelle Veränderungen an und hofft auf eine Reaktion seiner Mannschaft.
Wenn TuS Altwarmbüchen am Dienstagabend zum Nachholspiel des 22. Spieltags bei TuS Davenstedt antritt, steht die Partie unter besonderen Vorzeichen. Die Ausgangslage ist klar: Als Tabellen-16. mit 14 Punkten beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bereits zwölf Zähler.
Trainer Sebastian Schmidt formuliert die Situation nüchtern – und leitet daraus zugleich einen veränderten Ansatz ab. „Ich habe den Jungs gestern nach dem Spiel gesagt, wir können jetzt befreit aufspielen“, sagte er nach der jüngsten 2:4-Niederlage bei den Sportfreunde Anderten. „Zwölf Punkte Rückstand sind schon relativ weit hergeholt, dass wir das noch schaffen.“ Zugleich betont er: „Rein rechnerisch sind wir noch nicht abgestiegen.“
Die Konsequenz daraus ist eine veränderte Herangehensweise. „Im Grunde werden wir jetzt mehr oder weniger Spielern Einsatzzeit geben, die zuletzt weniger gespielt haben“, kündigte der Trainer an.
Der Gegner aus Davenstedt reist mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft mit 2:1 beim FC Lehrte durch und verbesserte sich auf 21 Punkte. Altwarmbüchen hingegen musste sich bei den Sportfreunde Anderten mit 2:4 geschlagen geben.
Für Schmidt steht die Leistung im Mittelpunkt – wohl wissend, dass Punkte im Abstiegskampf unverzichtbar sind: „Ich hoffe einfach auf eine Reaktion morgen.“
Ob diese ausreicht, um im Abstiegskampf noch einmal neue Impulse zu setzen, wird sich am Dienstagabend zeigen.