Seit mittlerweile einem Vierteljahr geht auf den regionalen Fußballplätzen rein gar nichts mehr.
Seit mittlerweile einem Vierteljahr geht auf den regionalen Fußballplätzen rein gar nichts mehr. – Foto: Rocco Bartsch

Wie und wann soll's mit dem Fußball weitergehen?

Verband bietet Videokonferenzen mit Vereinsvertretern an, um sich ein Stimmungsbild zu machen. Abbruch oder das Spielen der Halbserie sowie eventuelle Playoffs sind die übriggebliebenen Varianten.

Wann wird wieder Fußball gespielt? Wie wird die Saison fortgesetzt, beendet und gewertet? Wird sie überhaupt fortgesetzt werden können? Nachdem der Spielbetrieb im Fußballverband Rheinland (FVR) Ende Oktober coronabedingt unterbrochen wurde, drängen sich bei den Amateurfußballern diese Fragen immer mehr auf.

Nach aktuellem Stand ruht im FVR und auch im Regionalverband Südwest (zuständig unter anderem auch für die Oberliga mit Eintracht Trier und den FSV Salmrohr) der Spielbetrieb bis Ende Februar. Ein Re-Start Anfang März erscheint angesichts der anhaltend strengen Kontaktbeschränkungen jedoch sehr unwahrscheinlich.

Der FVR möchte sich auf dem Weg zu möglichen Lösungen nun mit Vereinsvertretern austauschen, die Clubs mit einbeziehen, mit ihnen diskutieren und sich somit ein Bild machen, welchen Weg die Vereine beschreiten möchten. So bietet der FVR in den kommenden Wochen Videokonferenzen mit Präsident Walter Desch an. Die ersten Gelegenheiten dazu gibt es am Montag, 8., und Mittwoch, 10. Februar, jeweils ab 18.30 Uhr.

Desch hat unterdessen in einem Gespräch mit der Rhein-Zeitung betont, dass ein Saisonabbruch und damit die Annullierung der im September begonnenen Spielzeit 2020/21 für ihn der „Worst Case, der wirklich ungünstigste Fall“ sei. Ziel bleibe weiterhin, die Hinrunde abzuschließen, um ein „belastbares Ergebnis“ zu haben – anhand dem dann auch Auf- und Absteiger ermittelt werden könnten. In der Verbandsspitze hofft man, nach Ostern und damit Anfang April wieder spielen zu dürfen. Dann wäre die Halbserie bis zum angedachten Saisonschluss Mitte Juni noch absolvierbar – und eventuell zudem Playoffs. Darüber können die neun Spielkreise in Eigenregie entscheiden (FuPa berichtete).

Fünf Videokonferenzen sind geplant. Die Meinung der Vereinsvertreter ist Desch wichtig: Es geht ihm um ein Stimmungsbild, das über seine eigene Einschätzung, die der Verbandsgremien und der Kreise hinausgeht: „Wenn am Ende herauskommt, dass alle die Annullierung wollen, dann machen wir das.“

Vereinsvertreter, die an einer der ersten beiden Videokonferenzen teilnehmen wollen, schicken eine E-Mail an info@fv-rheinland.de (Betreff „Videokonferenz Verlauf Saison 2020/21“). In dieser Mail müssen der Termin (8. oder 10. Februar), der Name der teilnehmenden Person, ihre Funktion im Verein, der Vereinsname und die Mailadresse, an die die Einladung zur Konferenz geschickt werden soll, enthalten sein. Für die Videokonferenz wird ein Laptop, Tablet oder Handy benötigt – das Gerät sollte in jeden Fall über Kamera und Mikrofon verfügen.

Weitere Informationen: www.fv-rheinland.de

Aufrufe: 028.1.2021, 00:29 Uhr
AA/redAutor

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