
Wiesbaden. Die Winterpause biegt auf die Zielgerade ein, die Hallensaison ist Geschichte – nun rückt der Fußball wieder dorthin, wo er hingehört: auf den Rasen. In der Verbandsliga wird der Endspurt am Freitag, 27. Februar (19.30 Uhr), mit einem echten Höhepunkt eröffnet. Im Wiesbadener Stadtderby treffen der Türkische SV und Biebrich 02 aufeinander. Und das mit neuen Gesichtern: Beide Teams präsentieren je einen weiteren Neuzugang.
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Seit dem Abgang von Elias Walter im Sommer ist Talent Niko Puchalla im Kader der 02er der einzige Mittelstürmer. Nun haben die Biebricher um den Sportlichen Leiter David Schug mit Noel Acun von Hessenligist RW Walldorf einen weiteren Neuner verpflichtet. „Ich bin da schon lange dran, im Sommer war er schon ein Thema bei uns. Wir sind glücklich, dass es jetzt geklappt hat und er sich für uns entschieden hat", sagt Schug, der den 1,85 Meter großen Linksfuß als „klassischen Mittelstürmer“ beschreibt, der „von rechts und links gefüttert werden kann.“ Für Trainer Nazir Saridogan eine weitere Option im Sturmzentrum, die „uns vorne noch mal variabler macht“, weiß Schug, der zugleich betont: „Aber Noel muss sich erst mal beweisen.“ Darüber hinaus ist mit Gero Herranz, der zu Beginn der Saison pausiert hatte, neben dem reaktivierten David Meurer ein weiterer „interner“ Neuzugang sicher. Yusuf Ürel (SKG 23 Wiesbaden) und Keeper Fabian Vollmer (Türkischer SV) standen als externe Neuzugänge schon fest. Hinsichtlich der Ablösesumme habe man sich allerdings noch nicht geeinigt.
Mittelfeldspieler kehrt zum Türkischen SV zurück
Derweil hat sich der Türkische SV nach den Transfers von Otman Jaatit (Walldorf), Keeper Lukas Budahs (TSV Schott) und Mario Stojcevic (hatte pausiert) nun auch die Dienste von Mittelfeldmann Julien Ayaoui Atanlay (Alemannia Waldalgesheim) gesichert, bestätigt Klubchef Ilkay Candogan. Der 24-Jährige ist in Wiesbaden ein alter Bekannter, spielte er doch bereits in der Saison 2022/23 für den TSV, davor für Biebrich. Im Sommer 2023 folgte der Wechsel zum BFV Hassia Bingen, mit dem er aus der Verbandsliga abstieg. Für Atanlay, Spitzname „Schu-Schu“, ging es dennoch in der Verbandsliga Südwest weiter, danach in Waldalgesheim, wo er stets gesetzt war.