
Wiesbaden. Beim Türkischen SV sieht Vorsitzender Ilkay Candogan auch in der Personalknappheit eine Ursache für das 1:2 in Dietkirchen. „Aber es ist noch alles möglich. Man hat am nächsten Tag gesehen, dass auch andere patzen können“, führt er mit Blick auf das 2:2 von Spitzenreiter TuS Hornau gegen den TSV Steinbach/Haiger II an, der am Donnerstag (19.30 Uhr) beim TSV gastiert.
Dieser Bericht wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt vom Wiesbadener Kurier.
„Wir haben Qualität und Erfahrung und in der Vergangenheit schon bewiesen, dass wir nach verlorenen Spielen stärker zurückkommen. Das ist meine Hoffnung“, schreibt der TSV-Steuermann den dritten Aufstieg in Folge im Sog einer sensationellen Entwicklung keineswegs ab. Zumal der TSV im Vergleich zu Hornau und Hadamar, das sein 3:1 gegen Breidenbach erst spät perfekt machte, ein Spiel weniger aufweist.
Sowohl in Hornau als auch zum Rundenfinale in Hadamar gastiert der Türkische SV noch. Was die Planung für 2026/27 mit den aktuellen Kaderspielern angeht, erwartet Ilkay Candogan in nächster Zeit Klarheit. Einen großen Personalaustausch soll es - ligaunabhängig - nicht geben. Jungen Spielern eine Plattform bieten, das bleibt auch ein Ansatz für die Zukunft. Als Musterbeispiel nennt er die bisherige Performance von Innenverteidiger Malik Deveci (vormals Biebrich 02), der aus seiner Sicht eine „Hammer-Runde“ spielt. Gleiches gelte für seinen erfahrenen Nebenmann Abdullah Tasdelen. Wieder mit Emirkan Dorul im Kader, dessen Sperre abgelaufen ist, soll nun zunächst am Donnerstag der dringend benötigte Sieg herausspringen. Candogan rechnet mit 150 bis 200 Zuschauern.