
Region. Der Türkische SV Wiesbaden gewinnt das Topspiel gegen die SG Walluf auswärts und macht weiter Schritte im Aufstiegskampf.
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TSV lässt praktisch keine Wallufer Chancen zu
0:3 im Pokal in Wallrabenstein und jetzt wieder kein Wallufer Treffer – aus Sicht der Rheingauer eine ungewohnte Flaute. „Wir hatten relativ viel Ballbesitz und haben nicht schlecht gespielt“, vermisste SG-Betreuer Patrick Fehlau aber gefährliche Abschlüsse. Zudem registrierte er: „Der TSV hat qualitativ schon ein Riesenteam.“ Vor der Pause köpfte Bastian Bsullak zurück in Richtung Keeper Tim Burghold. Der Ball geriet zu kurz und Bsullaks Zupfer gegen Ilias Amallah führte zum Elfmeter, den Yoel Yilma verwandelte. Für Wallufs angeschlagenen Taktgeber Julius Buff ging es nach der Pause nicht weiter, während der TSV um die Defensivsäulen Abdullah Tasdelen und Malik Deveci weiterhin als Kollektiv stark verteidigte. Und zur Stelle war, als Gastgeber-Spieler Jonas Dalbert ein Schnitzer unterlief. Gäste-Torjäger Daniel Rudi nutzte die Chance zum 2;0. „Wir haben super gespielt, nichts zugelassen und hochverdient gewonnen“, lobte TSV-Coach Gökhan Caliskan und schloss auch den erstmals in der Startelf aufgebotenen Otman Jaatit mit ein. „Wir werden immer mehr zur Familie“, verspürt Caliskan auch Schweißnähte außerhalb des Platzes. Weiter geht es für die Rheingauer in Dietkirchen (Sa., 16 Uhr) und den TSV gegen Juno Burg (So., 15 Uhr).
SG Walluf: Burghold; B. Bsullak, Gerwalt, Dimter, Dalbert, Schulz, Julius Buff (46. Fosuhene), Lutterbüse (67. Aboubakari), Monteiro Carvalho, Bienek, M. Hasenstab (77. Prasser).
Türkischer SV: Wieszolek; M. Deveci, Tasdelen, N. Khababa, Yilma, Göcek, Atanley, O. Jaatit, Amallah, Rudi, Mo. Tahiri (Ofosu, Ali Bektas, Lamsamri).
Tore: 0:1 Yilma (36./Elfmeter), 0:2 Rudi (70.). – Zuschauer: 450.