
Limburg. Der Türkische SV ist in der Verbandsliga zum Durchmarsch-Kandidaten geworden. Durch das 3:2 bei Limburg 07 hat der Aufsteiger den kommenden Topspielgegner TuS Hornau (2.2 gegen Juno Burg) von der Spitze verdrängt. Eine andauernde, sensationelle Entwicklung im TSV-Lager.
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Topstart der Gäste: Daniel Rudis Hereingabe landete bei Mo Tahiri, dessen Versuch geblockt wurde, aber im zweiten Versuch versenkte Ilias Amallah zum 1:0. Rudi (14. Saisontor) und erneut Amallah (neunter Treffer) erhöhten nach der Pause auf ein komfortables 3:0. „Doch danach haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, haben Limburg spielen lassen“, hätte sich TSV-Chef Ilkay Candogan eine Beibehaltung der starken Phase bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit gewünscht.
Spielerisch sieht er das eigene Team als das beste der Liga, aber es gelte künftig, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Emotionen keimten kurz vor Schluss auf. Candogan sprach von einer „Beleidigung durch einen Limburger Spieler“ in Richtung einer Wiesbadener Fangruppe. Der Schiedsrichter unterbrach, ehe die Partie mit längerer Nachspielzeit zu Ende ging. Am Sonntag (15 Uhr) folgt nun das Gipfeltreffen mit Hornau.
Türkischer SV: Wieszolek; Mensah,, Deveci, Dorul (87. N. Khababa), Tasdelen, Qamar (77. Lamsamri), Yilma (90. Jallow), Amallah, Göcek (79. Ofosu), Mo. Tahiri, Rudi.
Tore: 0:1 Amallah (14.), 0:2 Rudi (49.), 0:3 Amallah (58.), 1:3 S. Neugebauer (65.), 2:3 Meuser (86.). – Zuschauer: 150.