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Türkgücü München reagiert auf Skeledzic-Stellungnahme: „Ein Ende mit ihm war unausweichlich“

Vorstand Yilmaz äußert sich versöhnlich

von Jörg Bullinger · 12.08.2025, 14:14 Uhr · 0 Leser
Zur Trennung zwischen Türkgücü München und Ex-Trainer Slaven Skeledzic gibt es unterschiedliche Sichtweisen.
Zur Trennung zwischen Türkgücü München und Ex-Trainer Slaven Skeledzic gibt es unterschiedliche Sichtweisen. – Foto: IMAGO/Ulrich Wagner

Zur Trennung zwischen Slaven Skeledzic und Türkgücü München gibt es verschiedene Ansichten. Jetzt hat sich der Klub noch einmal zu Wort gemeldet.

München – Nach drei Niederlagen in der Bayernliga und dem Aus im Toto-Pokal gegen den FC Sportfreunde Schwaig hat Türkgücü München mit Ünal Tosun einen neuen Trainer vorgestellt. Die Trennung zwischen dem Bayernligist und Slaven Skeledzic wurde am Montag kommuniziert. In der Pressemitteilung war zu lesen, die Trennung sei „einvernehmlich“ gewesen. Doch da gehen die Meinungen zwischen Ex-Trainer und Klub weit auseinander.

Skeledzic hat sich bereits zu Wort gemeldet und das Engagement nach eigenen Angaben selbst ad acta gelegt. Der 53-Jährige begründet das Ende seiner zweimonatigen Ära unter anderem mit „strukturellen Defiziten“, Mängel in der Organisation und einem Umfeld, in dem professionelles Arbeiten nicht möglich ist.

„Die Wahrheit ist, es wäre so mit ihm nicht weitergegangen. Ein Ende mit ihm war unausweichlich.“

Uli Bergmann über die Trennung von Slaven Skeledzic



Dem hat Türkgücü München in Person von Uli Bergmann am Dienstagmorgen entschieden widersprochen. Die Ausführungen des ehemaligen Trainers sei das, „was man lesen will. Schlagzeilen“. Nach Angaben des Geschäftsstellenleiters könnte das Statement des ehemaligen Co-Trainers von Miroslav Klose nicht unkommentiert bleiben. Skeledzic hätte keine Zukunft an der Heinrich-Wieland-Straße gehabt. „Die Wahrheit ist, es wäre so mit ihm nicht weitergegangen. Ein Ende mit ihm war unausweichlich.“

Der ehemalige Nachwuchstrainer des FC Bayern hat nach eigenen Angaben mit Bergmann nicht viele Berührungspunkte gehabt. Für ihn zähle die Meinung von Serdar Yilmaz. Der Vorstand von Türkgücü München bedauert den Abgang nach wenigen Wochen, wie er am Dienstagvormittag aus dem Urlaub bestätigte.

Türkgücü-Vorstand Yilmaz bedauert Trennung – Mannschaft muss sich auf Kellerduell konzentrieren

„Ich finde es sehr schade, dass wir einen Fachmann wie Slaven ziehen lassen mussten. Seine Arbeit und die Entwicklung, die er mit den jungen Spielern erreicht hat, haben mir sehr imponiert. Natürlich ist Fußball ein Ergebnissport – und er hatte gleich zu Beginn mit den ersten drei Spielen ein echtes Hammerlos“, sagt Yilmaz. „Ich wünsche Slaven, meinem Freund, für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Er ist ein wirklich hervorragender Trainer.“

Am Ende bleibt trotz versöhnlicher Worte von Yilmaz eine unschöne Trennung. Ünal Tosun und seine Spieler müssen die Ära Skeledzic schnell abhaken und nach vorne schauen. Am Samstag kommt es an der Heinrich-Wieland-Straße zum Kellerduell gegen den FC Sturm Hauzenberg. Die Gäste aus dem Landkreis Passau sind ebenfalls noch punkt- und torlos in dieser Spielzeit. (jb)