Symbolfoto: Benedikt Hecht
Symbolfoto: Benedikt Hecht

Flutlicht-Störungen im Freiburger Schönbergstadion

Getrübte Sichtverhältnisse herrschten beim Aufeinandertreffen zwischen dem FC Türkgücü Freiburg und dem SV Blau-Weiß Waltershofen. Zwei Lampen an einem Flutlichtmast waren ausgefallen. Die Teams nahmen es dennoch locker und spielten dennoch zu Ende.

Türkgücü behält in der Freiburger Nacht den Überblick
Die Vorzeichen für Türkgücü Freiburg standen vor der Partie der Kreisliga A, Staffel II, gegen den SV Blau-Weiß Waltershofen denkbar schlecht. Personelle Engpässe sorgten für eine komplett blanke Ersatzbank bei den Freiburgern. Vier Niederlagen in den vergangen fünf Partien ließen zudem gegen das Spitzenteam wenig Hoffnung auf einen Erfolg. Doch Türkgücü drehte einen 0:2-Rückstand in ein 2:2-Remis und überstand auch die Schlussphase ohne Auswechslung schadlos. Neben den Freiburgern war auch Waltershofens-Trainer Samer Khaleel nach Abpfiff mit dem Punkt trotz der vergebenen Führung nicht unzufrieden, auch wenn seine Mannschaft in der zweiten Hälfte leichte Orientierungsschwierigkeiten hatte. Zwei defekte Lampen an den Flutlichtmasten im Freiburger Schönbergstadion behinderten die Sichtverhältnisse in den Strafräumen auf beiden Seiten doch erheblich. Gästetrainer Khaleel nahm dies locker: „Es war schon sehr dunkel. Gerade im zweiten Durchgang habe ich von der Seitenlinie aus doch meine Probleme gehabt die Übersicht zu behalten.“ Da beide Mannschaften aber zugleich beeinträchtigt waren ließ der Unparteiische die Partie weiterlaufen und so gab es am Ende in der gefühlten Freiburger-Nacht ein leistungsgerechtes Remis.

Aufrufe: 05.12.2016, 18:30 Uhr
Lukas Karrer (BZ)Autor

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