2024-07-17T10:40:36.325Z

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Das Dantestadion war bereits in den 80er und 90er Jahren der Heimspielort des Vorgängervereins von Türkgücü München.
Das Dantestadion war bereits in den 80er und 90er Jahren der Heimspielort des Vorgängervereins von Türkgücü München. – Foto: Marcus Schlaf

Türkgücü begeistert von Spielen im Dante – Stadionthematik bleibt „Tagesgeschäft“

Saisonziel ist der Klassenerhalt

Der Saisonauftakt findet in Heimstetten statt, doch Türkgücü München freut sich vor allem auf Regionalliga-Heimspiele im Dantestadion.

München – Türkgücü kommt zumindest vorerst zur Ruhe. Am 3. Juli erteilte der BFV den Münchnern die Lizenz für die Regionalliga. In der entscheidenden Stadionfrage gab der Verein nach der Absage für das Grünwalder Stadion vier andere mögliche Heimspielorte an. Drei Spielorte wurden vom Verband genehmigt.

Türkgücü München gegen Würzburger findet wohl in Heimstetten statt

In der kommenden Saison bestreitet Türkgücü seine Heimspiele im Sportpark in Heimstetten und im Dantestadion in Gern. Zudem könnte Türkgücü nach Pipinsried ausweichen. Die lange als Plan-B präsentierte Lösung mit der 150 Kilometer entfernten MAR-Arena in der Oberpfalz wurde hingegen abgelehnt.





„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, deshalb war uns klar, dass es mit der Lizenzierung klappen müsste“, sagte Türkgücü-Präsident Taskin Akkay zur erfolgreichen Lizenzerteilung. Das erste Heimspiel gegen die Würzburger Kickers wird — Stand jetzt – direkt in Heimstetten stattfinden.

Im Austausch mit Heimstetten habe es vertrauliche und gute Gespräche gegeben, so Akkay, der klarstellt, dass das Stadionthema nur vorerst abgehakt ist: „Wir freuen uns, dass sich die Mannschaft und das Trainerteam jetzt voll auf das Sportliche konzentrieren können, aber bei Türkgücü gehört die Heimspielstätten-Thematik zum Tagesgeschäft.“ Kurzfristige Ortswechsel mit der Heimspielstätte könnten allerdings folgen. Dann aber nur in gemeinsamer Absprache mit dem Verband und dem gegnerischen Verein.

„Das Dantestadion und Türkgücü haben eine gemeinsame Geschichte. Das wird ein besonderes Event.“

Taskin Akkay über das anstehende erste Türkgücü-Heimspiel in Gern.

Emotionaler wird der Türkgücü-Präsident erst, wenn es um das Dantestadion geht. Am 17. August soll der Verein sein erstes Heimspiel am einstigen Heimspielort bestreiten und blickt dem Duell gegen Hankofen-Hailing mit voller Vorfreude entgegen: „Das Dantestadion und Türkgücü haben eine gemeinsame Geschichte. Das wird ein besonderes Event.“ In den 80er und 90er Jahren lockte der Verein als SV Türk Gücü einst bis zu 12.000 Zuschauer nach Gern. Letztmals wurde dort am 6. Juli 2007 Fußball gespielt. Damals bezwang der FC Bayern München die FT Gern mit 18:0.

Laut Akkay ist das Dantestadion inzwischen bereit für den Spielbetrieb. Bis zu zwölf Heimspiele könnten in Gern stattfinden – Risikospiele ausgenommen.

  • Voraussichtlicher Spielplan von Türkgücü München (Quelle: bfv.de)
  • Türkgücü München – FC Würzburger Kickers (20. Juli 2024, 14 Uhr, ATS Sportpark Heimstetten)
  • DJK Vilzing – Türkgücü München (27. Juli 2024, 14 Uhr, Manfred-Zollner-Stadion Vilzing)
  • Türkgücü München – FC Augsburg II (3. August 2024, 14 Uhr, ATS Sportpark Heimstetten)
  • TSV Aubstadt – Türkgücü München (9. August 2024, 18:30 Uhr, NGN-Arena)
  • Türkgücü München – SpVgg Hankofen-Hailing (9. August, 14 Uhr, Dantestadion München)

„Die Mannschaft wird Zeit brauchen.“

Taskin Akkay warnt vor der Regionalliga Bayern und dem Saisonauftakt.

In der Regionalliga erwartet Türkgücü ein taffes Auftaktprogramm: In den ersten vier Saisonspielen spielt die Elf von Alper Kayabunar gegen drei Top-Teams der Vorsaison. „Mit Blick auf den Spielplan hatten wir sicher kein Losglück“, kommentiert Akkay das Auftaktprogramm. „Das wird auch für die neu zusammengestellte Mannschaft nicht leicht.“ Als Saisonziel legt Akkay einzig und allein den Klassenerhalt fest. „Der Trainer und die sportliche Leitung haben einen guten Kader zusammengestellt, aber die Mannschaft wird Zeit brauchen“, sagte Akkay.

Beim Personal hofft Akkay jetzt auf Kontinuität. Die Stadionproblematik wird derweil auch diese Saison ein Thema bleiben. Immerhin: Durch die letzten Entwicklungen, scheint es endlich Licht am Ende des Tunnels zu geben. (btfm)

Aufrufe: 08.7.2024, 14:13 Uhr
Boris ManzAutor