
Chapeau, FC Aiterhofen-Geltolfing! Auch wenn es für den Turniersieg am Ende nicht ganz gereicht hat und sich der A-Klassist dem haushohen Favoriten und Titelverteidiger Türk Gücü Straubing im Finale mit 0:2 geschlagen geben musste - das, was die Elf von Trainer Andreas Oswald an diesem Futsal-Hallen-Krimi-Sonntag in der Dreifachturnhalle des Veit-Höser-Gymnasiums zu Bogen vor vollbesetzten Rängen abgerissen hat, verdient besondere Anerkennung.
Nicht nur, dass man in der Gruppenphase den weiteren Bezirksligisten FSV VfB Straubing mit 1:0 bezwingen konnte - nein, die Aiterhofener Kicker schafften es mit nur einer Niederlage (gleich im ersten Spiel gegen den Kreisklassisten Niederwinkling) souverän als Gruppenerster ins Halbfinale einzuziehen. Und auch dort meisterte die Oswald-Elf ihre Aufgabe gegen den weiteren Kreisklassisten Pondorf durch zwei Tore von Avdyli und einen Treffer von Beller ohne Mühe.

Nur im Finale war dann die Truppe von Shalaj, Mesanovic und Co., die aufgrund der gezeigten Leistung am Ende den Pokal absolut verdientermaßen in die Höhe recken durften, alles in allem eine Nummer zu groß. "Wir wollen erneut ganz oben stehen", sagte Türk-Gücü-Manager Onur Örs vor Beginn der Hallenmeisterschaft im Landkreis Straubing/Bogen, die unter der Leitung des TSV Oberalteich in Person von Stefan Klein, Matthias Rabl und Wolfang Denk reibungslos über die Bühne gegangen ist - und er sollte recht behalten.
Nach einer fulminanten Gruppenphase mit drei Siegen, acht Toren und keinem einzigen Gegentreffer zog die Truppe von Asllan Shalaj erwartungsgemäß überlegen ins Halbfinale ein. Dort traf man auf die bärenstarke Truppe des Kreisklassisten SV Irlbach, gegen den die Straubinger ihre liebe Mühe hatten, nach zwölf Minuten jedoch als 3:2-Sieger vom Parkett marschierten.

Im Finale ließen vor allem die beiden Futsal-Bundesligacracks Asllan Shalaj und Almir Mesanovic ihre spielerische Klasse mehr als einmal aufblitzen, wobei vor allem letzterer mit seinen beiden Toren der Gäuboden-Mannschaft den Turnier-Triumph sicherte.
Der Trost für die Aiterhofener: Auch sie sind am 11. Januar beim Ost-Finale in Deggendorf mit von der Partie - und dürfen dann noch einmal unter Beweis stellen, dass auch David-A-Klassisten durchaus Chancen gegen (vermeintliche) Goliath-Bezirksligisten haben...
