Niddas Kapitän Jannik Jung (Nummer 7) ist wieder einer der besten Gruppenliga-Torjäger und landet mit 29 Treffern auf Rang zwei.	Foto: erg
Niddas Kapitän Jannik Jung (Nummer 7) ist wieder einer der besten Gruppenliga-Torjäger und landet mit 29 Treffern auf Rang zwei. Foto: erg

Kontinuität und Vertrauen

GL FFM OST: +++ 14 von 17 Klubs bleiben ihren Trainern treu +++ Niddas Torjäger auf Spitzenplätzen +++

Nidda/Wenings . Die Vereine der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost setzten in der abgelaufenen Runde generell auf Kontinuität auf den sportlichen Kommandobrücken. Während in der Bundesliga beispielsweise das Trainerkarussell in der abgelaufenen Runde richtig auf Touren kam, beendeten sage und schreibe 14 von 17 Gruppenligisten die Saison mit dem Trainer, mit dem sie im August vergangenen Jahres in die Spielzeit gestartet sind.

Wechsel gab es bei den Absteigern VfR Kesselstadt (Kenan Kocak für Kemal Kocak) und KV Mühlheim (Domenico Di Rosa für Raduan Belaajel) sowie bei Türk Gücü Hanau, wo Blerim Petrovci als Nachfolger des überraschend zurückgetretenen Kaan Günes verpflichtet wurde. Bei vier weiteren Vereinen findet eine Neubesetzung des Trainerstuhls zur neuen Runde statt. Bei Neu-Verbandsligist Viktoria Nidda wird Carsten Weber statt Stephan Belter den Taktstock schwingen, bei Kickers Obertshausen ersetzt Nils Noe den bisherigen Coach Marc Zimmermann. Beim SV Somborn löst Tuncay Zortuk David Neis ab. Roberto Manega hat Absteiger SV Pfaffenhausen in Richtung FC Gelnhausen verlassen. Mit Ex-Hessenligaspieler Marco Gaul haben die Jossgrunder für namhaften Ersatz gesorgt.

Fairness

Im Fußballkreis Gelnhausen wird Fairness groß geschrieben. Absteiger SV Pfaffenhausen und der SV Somborn führen die Fairplay-Wertung der Liga an, gefolgt von Aufsteiger Viktoria Nidda. Ohne eine einzige knallrote Karte blieben der FC Hochstadt und die SG Marköbel. Schlusslichter in der Fairness-Tabelle des Verbandes sind Türk Gücü Hanau (acht Mal Gelb-Rot, vier Mal Rot) und der FSV Bischofsheim (sechs Mal Gelb-Rot, fünf Mal Rot).

Zuschauer

Meister FC Hanau 93 konnte sich auch auswärts auf die Unterstützung seiner „Supporters“ verlassen. Bei den Kassierern der jeweiligen Gastgeber waren die Hanauer gern gesehene Gäste. Die größte Kulisse gab es ebenfalls bei einem Spiel der 93er. Das Gipfeltreffen gegen Ende der Hinrunde gegen den JSK Rodgau verfolgten an der Hanauer Kastanienallee immerhin 350 Zuschauer.

Treffsicher

Der bereits 38-jährige Metin Oymak verteidigte mit insgesamt 36 Saisontreffern seinen Titel als Torschützenkönig mit deutlichem Vorsprung vor den beiden Niddaern Jannik Jung (29 Tore) und Noah Michel (25). Die starke Ausbeute wird etwas relativiert, wenn man bedenkt, dass Oymak beim 27:1-Erfolg seines FC Hochstadt beim nicht konkurrenzfähigen VfR Kesselstadt elf Treffer erzielte. Den Ausschlag im Rennen um besten Torschützen gaben die Kesselstädter aber nicht, da sie eine Woche zuvor beim 0:15 bei Viktoria Nidda Jannik Jung ebenfalls sieben Treffer „gestatteten“.



Aufrufe: 025.6.2017, 19:00 Uhr
Kreis-AnzeigerAutor

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