Vorlagenspezi verlässt die Westfalia

Anholts Ali El-Abbas verabschiedet sich mit Top-Quote.

Kurzinterview mit Scorer Ali El-Abbas, der in die Bezirksliga zu TuB Bocholt wechselt.

28 Vorlagen in 30 Spielen. Ist das Auge für den Mitspieler bei dir angeboren oder kann man diese Fähigkeit erlernen?

Ali El-Abbas: Das Talent ist wahrscheinlich angeboren, aber ohne Training, welches ich durch ein höheres Niveau in der Vergangenheit hatte, und harte Arbeit kann man die Fähigkeiten nicht ausprägen. Das bedeutet eigentlich: Training schlägt immer das Talent. Ohne Team im Rücken und Abnehmer im Sturm funktioniert es aber auch nicht.

Viele Top-Vorlagengeber geben den Ball ab, weil sie selbst im Abschluss nicht so stark sind. Du kommst aber immerhin auch auf 14 Treffer. Was ist dein Geheimrezept für diese gute Mischung?

El-Abbas: Es gibt viele Aspekte, auch im Amateur-Bereich. Die einfachen Grundlagen sind daher immer dieselben. Spaß und Fokus auf das nächste Spiel sollten immer da sein, die Vorbereitung ebenso.
Mein persönliches Rezept - auch wenn es witzig klingt - ist: Ich schaue mir die ersten paar Minuten die Schwächen des Gegners aus und versuche diese gezielt zu nutzen, ich achte sogar darauf, zu welcher Seite sich der Abwehrspieler dreht und ob gedoppelt wird oder nicht.

Was ist dein Ziel für die kommende Saison? Persönlich und mit dem Bezirksligisten TuB Bocholt, zu dem du wechselst.

El-Abbas: Mein Ziel ist es, persönlich in jedem Jahr die Quote zu verbessern, ich freue mich immer, wenn ich meinen Mitspielern den Weg zum Torerfolg öffnen kann. Ich sehe mich aber aufgrund meines hohen Fußballalters auch als Führungsperson innerhalb des Teams, dies gilt aber auch nur, wenn die Leistung stimmt. Das Ziel mit TuB Bocholt sollte der Aufstieg sein.

Aufrufe: 021.6.2019, 16:00 Uhr
Kevin TeichmannAutor

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