2026-05-15T09:36:57.455Z

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TSV Zorneding verliert Hinspiel 1:2 – doch ein Tor in der Nachspielzeit rettet die Hoffnung

Relegationsduell gegen Denklingen

von Florian Hennig · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
Vollversammlung vor TSV-Torwart (orange) Dejan Varcakovic. Seine Zornedinger Vorderleute (rot, v.li.) Luis Mikusch, Marco Rastel, Tobias Lentner hindern Denklingens (weiß, v.l.) Tobias Ried und Johannes Mayr noch am Torerfolg.
Vollversammlung vor TSV-Torwart (orange) Dejan Varcakovic. Seine Zornedinger Vorderleute (rot, v.li.) Luis Mikusch, Marco Rastel, Tobias Lentner hindern Denklingens (weiß, v.l.) Tobias Ried und Johannes Mayr noch am Torerfolg. – Foto: Christian Riedel

Der TSV Zorneding unterliegt im Relegations-Hinspiel dem VfL Denklingen mit 1:2. Kapitän Tobias Lentner trifft in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum Anschlusstreffer.

Der Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga wird für den TSV Zorneding zu einer Zitterpartie. Die Zornedinger verloren das Hinspiel in der ersten Runde der Relegation am Dienstagabend zu Hause gegen den VfL Denklingen mit 1:2 (0:0). Ein eigener Treffer in der Nachspielzeit lässt die Mannschaft von Sascha Bergmann dennoch hoffnungsvoll auf das Rückspiel blicken.

„Es war insgesamt sicher kein guter Auftritt von uns“, erklärte Bergmann nach dem Schlusspfiff. Dabei hätten die Zornedinger fast einen Traumstart hingelegt. Nach nur wenigen Minuten scheiterte Luis Mikusch am Innenpfosten. Marco Rastel setzte den Nachschuss über den Querbalken. „Ansonsten war die erste Hälfte recht ausgeglichen. Es war nicht unbedingt ein spektakuläres Spiel, aber natürlich mit einer gewissen Spannung behaftet. Beide Seiten waren darauf bedacht, möglichst wenig Fehler zu machen“, analysierte Zornedings Trainer das Duell mit dem Vertreter der Bezirksliga Süd, der gegen Ende des ersten Durchgangs zunehmend den Druck erhöhte.

Spielerisch beißen sich Bergmänner die Zähne aus

„Wir haben uns dann schwergetan, spielerische Lösungen zu finden. Wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen und wir hatten einige technische Unsauberkeiten in unserem Spiel“, musste Bergmann zugeben. Folgerichtig gingen die Gäste unmittelbar nach dem Seitenwechsel nach einer schönen Kombination in Führung (47.), als sich die TSV-Defensive unsortiert präsentierte. „Das war natürlich ein maximal bitterer Start in den zweiten Durchgang“, ärgerte sich Bergmann.

In der Nachspielzeit kam es noch schlimmer. Denklingen erhöhte nach einer Flanke per Kopfball auf 2:0 (90.+2). „Wir haben uns danach noch zwei bis drei Standardsituationen erarbeitet“, schilderte Bergmann die Schlussminuten. Und tatsächlich konnte der TSV noch wichtige Schadensbegrenzung betreiben. Kapitän Tobias Lentner (90.+6) war nach einer Ecke zur Stelle und verbesserte dadurch die Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag. „Der Treffer könnte goldwert sein. Wir werden nun unsere Schlüsse ziehen und dann im Rückspiel eine verbesserte Leistung zeigen. Wir können sicher noch ordentlich drauflegen“, glaubt Zornedings Cheftrainer weiterhin fest an den Klassenerhalt.