
Die dritte Mannschaft des TSV Zorneding spielt am Sonntag auswärts beim SV Heimstetten II um den Titel. Ein Punkt reicht, weil Tabellenführer TSV Poing II bereits alle Spiele absolviert hat.
Die Vorzeichen sind klar: Für die dritte Mannschaft des TSV Zorneding geht es am Sonntag im letzten Spiel der Saison auswärts beim SV Heimstetten II um den Meistertitel in der Fußball-B-Klasse. „Wir wollen auf jeden Fall auf Sieg spielen. Uns reicht zwar ein Punkt, aber auf Unentschieden zu spielen, geht meistens schief. Außerdem wollen wir nicht punktgleich Meister werden, sondern mit einem Vorsprung“, kündigt Zornedings Spielertrainer Markus Bayer an.
Aktuell befinden sich die Zornedinger in der Tabelle auf dem zweiten Rang, einen Zähler hinter dem TSV Poing II. Da die Poinger ihr letztes Spiel bereits absolviert haben, hat die Zornedinger Dritte den Titel in der eigenen Hand. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung haben. Wir möchten hinten wenig zulassen und vorne die Dinger machen“, nennt Bayer den Matchplan zur Meisterschaft, warnt allerdings gleichzeitig vor der gegnerischen Mannschaft. „Das Hinspiel konnten wir zwar mit 4:1 gewinnen. Das war jedoch deutlich enger, als es sich anhört“, erinnert sich Bayer.
Die Bilanz aus den letzten fünf Partien kann sich sehen lassen beim FC Ebersberg: zehn Zähler bei gerade einmal einer Niederlage. Doch diese war vermutlich entscheidend für den Weg des „Club“ in der kommenden Saison. Das 1:6 gegen den direkten Konkurrenten TSV Trudering III im Kampf um den Relegationsrang ließ den FC wieder auf einen direkten Abstiegsrang rutschen und lässt nicht mehr viel Spielraum für die Vermeidung des dritten Abstiegs in Folge.
Abteilungsleiter Georgi Akopov zeigt sich aber noch zuversichtlich: „Die Hoffnung ist auf jeden Fall noch da. Auch wenn wir natürlich wissen, dass wir auf Schützenhilfe angewiesen sind.“ Und zwar vom TSV Egmating II und in Form eines Unentschiedens oder Auswärtserfolgs beim TSV Trudering III. In diesem Fall könnte der FC noch auf einen Nichtabstiegsrang springen. Für FC-Spartenleiter Akopov ist klar: „Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und das letzte Spiel unbedingt gewinnen.“