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TSV will Rimbach so lang als möglich ärgern

Der TSV Aschbach hat in der Vorrunde abgeliefert +++ Kapitän Tim Walz sagt, was gut war, was noch fehlt

von Erik Eichhorn · 16.02.2026, 09:00 Uhr · 0 Leser
TSV-Spielführer Tim WalzFoto: TSV Aschbach/fupa
TSV-Spielführer Tim WalzFoto: TSV Aschbach/fupa

Aschbach. Denkbar knapp scheiterte der TSV Aschbach im Sommer vergangenen Jahres am Aufstieg in die Kreisoberliga. Punktgleich mit der FSG Bensheim beendeten die Odenwälder die Spielzeit 2024/25 als Tabellendritter.

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Anspruch und Wirklichkeit: Trotz oder gerade wegen des dritten Platzes und dem nur knapp verpassten Aufstieg hielten sich die TSV-Verantwortlichen vor der Saison 25/26 mit Zielsetzungen zurück. Sie wollten den Start zunächst einmal abwarten, um dann zu sehen, was möglich ist. Es ist einiges möglich für die Odenwälder. Nach 17 Spielen rangiert der TSV mit 36 Punkten auf Rang zwei, sechs Zähler hinter Spitzenreiter FSV Rimbach und zehn Punkte vor dem Dritten SV Affolterbach, der allerdings noch zwei Spiele weniger absolviert hat. „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Nachdem wir so knapp am Aufstieg gescheitert sind, haben wir uns gut gefunden und eine überzeugende Hinrunde gespielt“, lobt TSV-Kapitän Tim Walz, der die Hinrunde verletzungsbedingt verpasste.

Was war gut? „Wir haben über weite Strecken eine gute Intensität an den Tag gelegt. Zudem haben wir meisten Derbys für uns entschieden“, lobt Walz, dem auch das Defensivverhalten gefiel (23 Gegentore in 17 Spielen). „Auch nach vorne haben wir genügend Qualität. Dazu war unser schnelles Umschaltspiel ein entscheidender Faktor“, sagt der Kapitän.

Altersdurchschnitt gerade mal bei 23 Jahren

Was geht besser? Mit einem Altersschnitt von rund 23 Jahren gehört der TSV Aschbach zu den jüngeren Mannschaften der A-Liga. Was zur Folge hat, dass in einigen Partien die nötige Erfahrung beziehungsweise Abgeklärtheit fehlte. „Von unseren drei Niederlagen war eigentlich nur eine wirklich verdient“, erinnert sich Tim Walz an das 1:4 Ende August in Gadernheim. „Die Mannschaft befindet sich noch in der Entwicklung. Wir sehen aber, dass es von Spiel zu Spiel besser wird“, so Walz.

Wer kommt, wer geht? Wirkliche Veränderungen gibt es nicht, freut sich der Kapitän, der nach seiner Verletzung selbst wieder zur Verfügung stehen und damit ein Quasi-Zugang sein wird. Die Verantwortlichen hätten zwar überlegt, in personeller Hinsicht noch etwas zu tun, zumal mit Lennox Bräse und Florian Wagner zwei Stammspieler wegen Auslandaufenthalts zunächst nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben uns dann aber entschlossen, nichts mehr zu machen“, sagt Walz: „Die Mannschaft bleibt ligaunabhängig zusammen.“ Einzig Nick Weihrauch zog es nach 100 Toren für den TSV in den vergangenen neuneinhalb Jahren Jahren zum FC Finkenbachtal (A-Liga Odenwald).

Ziel ist zumindest Platz zwei

Wer wird Meister, wer steigt ab? Rimbach habe die besten Karten, aufzusteigen, ist sich Walz sicher. In der Abstiegsfrage halten sich die Aschbacher zurück: „Wir hoffen, dass die SG Hammelbach/Scharbach den Klassenerhalt schafft, weil wir ein sehr gutes Verhältnis zur SG haben.“

Wo landet der TSV Aschbach? „Wir wollen den zweiten Platz zumindest halten, haben aber vor, den FSV Rimbach so lange wie möglich herauszufordern“, blickt Walz voraus.

Und was macht der Trainer? Mit der Arbeit von Thomas Baucsek sind die Aschbacher so zufrieden, dass die Zusammenarbeit mit ihm und seinem Team über die Saison hinaus fortgesetzt wird.