Das Duell Erster gegen Letzter – hier kämpfen Abbachs Fernando Roesler (links) und Stefan Graf um den Ball – entwickelte sich überraschend zu einem Nervenspiel.
Das Duell Erster gegen Letzter – hier kämpfen Abbachs Fernando Roesler (links) und Stefan Graf um den Ball – entwickelte sich überraschend zu einem Nervenspiel. – Foto: Dagmar Nachtigall

Bad Abbach verpasst die Sensation

Einzig seine Abschlussschwäche verhindert einen nicht für möglich gehaltenen Punktgewinn des Letzten in Weiden.

Seine wohl beste Leistung der laufenden Saison lieferte Landesliga-Schlusslicht TSV Bad Abbach im ungleichen Duell mit dem weiter unbesiegten Ligaprimus SpVgg SV Weiden ab – trotz des Endresultates von 0:1 zugunsten Weidens. Derweil blieb die Pfeife der Schiedsrichterin auf Kareths Höhen stumm: Das Derby zwischen dem heimischen TSV und Neutraubling fiel den Sichtverhältnissen zum Opfer.

SpVgg Weiden
1:0
Bad Abbach
Mit Ablauf der regulären Spielzeit hätte Abbachs Youngster Max Legler zum Helden werden können, doch sein Schussversuch strich um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei. Kurz darauf war SpVgg-Torwart Heisig zur Stelle. Und so blieb es beim Weidener 1:0 (1:0)-Zittersieg. Einzig die Abschlussschwäche des Gastes verhinderte einen im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen Punktgewinns des Letzten. Dieser spielte im Weidener Sparda-Bank-Stadion forsch auf und überzeugte vor allem mit einem hohen läuferischen Aufwand. Dieses Pensum konnte die Mannschaft der Interimstrainer Beyer und Kandsperger ganz lange aufrecht erhalten. Die frühe Führung des Favoriten, welche Stürmer Josef Rodler unter Zuhilfenahme des linken Innenpfosten besorgte (6.), brachte derweil keine Ruhe ins Weidener Spiel. Zahlreiche Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung ließen Angriffe verpuffen. Erst zum Ende raus war die SpVgg ein ums andere Mal nahe dran an der Entscheidung. Bad Abbach verlegte sich auf schnelle Gegenstöße, blieb bis in die Schlussphase hinein hellwach – doch wusste sich für diesen couragierte Auftritt nicht zu belohnen.

Kareth-Lapp.
3:0
Neutraubling
Ein paar Minuten vor dem eigentlichen Anstoß stand die Entscheidung von Schiedsrichterin Marie-Theres Mühlbauer (Neumarkt i.d. Oberpfalz) und ihrem Gespann: Der dichte Nebel machte es aus ihrer Sicht nicht möglich, das Derby zwischen Kareth-Lappersdorf und Neutraubling ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen. Und so waren die rund 200 Zuschauer umsonst auf Kareths Höhen gefahren. Als Nachholtermin, sollte nichts dazwischen funken, haben sich beiden Vereine auf kommenden Dienstag, den 16.11. um 19 Uhr geeinigt.

Aufrufe: 012.11.2021, 21:12 Uhr
Florian WürtheleAutor

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