SG Stinstedt legt den besten Start hin

Fußball-Bezirksligisten ringen um Einzug in die Meisterrunde – Bokel trotz Niederlagen konkurrenzfähig

Stinstedt. Nach fünf Spieltagen in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg kann von den fünf Mannschaften aus dem Altkreis Wesermünde nur die SG Stinstedt mit dem Saisonstart zufrieden sein.

Von fünf Spielen verlor die Mannschaft von Trainer Stefan Gehlhaar nur eines. Mit acht Punkten und Platz drei ist Stinstedt auf dem Weg in die Meisterrunde. Aus der Staffel 1 der Bezirksliga spielen fünf Mannschaften in der Meisterrunde, aus Staffel 2 qualifizieren sich vier Mannschaften. Der Rest spielt gegen den Abstieg. Wegen der zweigeteilten Saison kommt es auf jeden Zähler an.

Am Wochenende gab es mit dem 1:1 gegen Mulsum/Kutenholz den nächsten Punktgewinn für Stinstedt. Dennoch war Trainer Gehlhaar nicht glücklich. „Mit einem Punkt können wir nicht zufrieden sein. Es war ein Spiel mit wenigen Chancen, da musst du deine besser nutzen“, sagte er. Seine Mannschaft bekam beim Stand von 0:0 nach Foul von Nick Marzog an Ricardo Riemann einen Strafstoß, den Dustin Harrer jedoch an den Pfosten setzte. Harrer machte den Fehlschuss durch sein Tor zum 1:0 wieder gut, doch nach einem leichtfertigen Ballverlust glichen die Gäste noch aus.

In der Staffel 1 hält auch der TSV Stotel, der Wochenende spielfrei hatte, noch Anschluss an die vorderen Plätze.

In der Staffel 2 ist die SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst stärkste Mannschaft aus unserer Region. Der 6:1-Sieg gegen den VfL Horneburg am Sonntag hat Schwung gegeben. „Ich bin zufrieden. Wichtig war, dass wir mal wieder ein Lächeln im Gesicht haben“, sagte FAW-Trainer Chris Müller. Aber er mahnt auch: „Es gibt immer noch Sachen, die man verbessern kann. Wir haben viele Chancen liegen gelassen.“

Ebenso wie FAW hat der Nachbar vom FC Geestland sechs Punkte auf dem Konto, der allerdings ein Spiel mehr absolviert hat. Nach dem 1:5 bei RW Cuxhaven gab es am Sonntag die nächste Niederlage. Trotz zweimaliger Führung verlor der FCG mit 2:4 gegen Eintracht Immenbeck. Moritz Schmidt (22.), der auch der beste Mann bei den Gastgebern war, und Falko Zwoch (65.) erzielten die Tore. „Es war gegenüber dem Cuxhaven-Spiel auf jeden Fall eine Reaktion. Die kämpferische Leistung hat gestimmt. Leider sind wir nach der 2:1-Führung durch drei individuelle Fehler ins Hintertreffen geraten“, fasste Teammanager Michael Kelle die erste Heimniederlage zusammen.

Schon früh in Schwierigkeiten steckt der MTV Bokel, der nur noch in der Liga ist, weil die Saison 2019/20 wegen Corona abgebrochen worden war. Nach einem 5:0 zum Auftakt gegen Horneburg setzte es vier Niederlagen in Serie für Bokel, am Sonntag gar ein
0:7 bei Tabellenführer MTV Hammah. „Wir haben eine junge Mannschaft und mussten neun Spieler ersetzen“, erklärt Trainer Eric Schürhaus die hohe Niederlage. Phasenweise haben seine Mannschaft aber gut mitgehalten, deshalb sei ihm nicht bange, dass das Ziel Klassenerhalt erreicht wird. „Wir sind absolut konkurrenzfähig. Bei keiner unserer Niederlagen waren wir chancenlos“, so Schürhaus. (lb/dir)

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Aufrufe: 014.9.2021, 06:54 Uhr
/ Nordsee-ZeitungAutor

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