Verdienter Sieger: Der SV Frisia Risum-Lindholm II holte sich den Titel beim Stedesander Winterturnier in Leck. Foto: P. Ruhnke
Verdienter Sieger: Der SV Frisia Risum-Lindholm II holte sich den Titel beim Stedesander Winterturnier in Leck. Foto: P. Ruhnke

Risum-Lindholm II gewinnt in Leck

Im Finale des Stedesander Winterturniers gewinnt Frisia mit 2:1 gegen Schobüll / Gastgeber auf Rang 4

Faire und spannende Spiele in Leck. Beim traditionellen Winterturnier des TSV Stedesand setzte sich der SV Frisia Risum-Lindholm II im Finale knapp gegen den SV Schobüll durch. Zuvor hatte das Team bereits die erste Mannschaft des Gastgebers mit 2:0 aus dem Turnier gekickt.

Der Titelverteidiger TSV Stedesand I eröffnete das Turnier am Sonnabend gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll II. Gegen die B-Klassisten gelang gleich zum Auftakt ein ungefährdeter 2:0-Erfolg durch Treffer von Julian Andersen und Finn-Olaf Christiansen. Auch nachfolgend spielte der TSV eine souveräne Vorrunde in der Gruppe A. Mit drei Siegen aus drei Spielen zog das Team ungefährdet als Gruppensieger in das Halbfinale ein. Als Zweiter qualifizierte sich der SV Schobüll mit insgesamt 4 Punkten.



In der Gruppe B kämpften die SG Ladelund-Achtrup Leck II, Rot-Weiß Niebüll, SV Frisia Risum-Lindholm II und die Reserve des TSV Stedesand um die Punkte. Klarer Außenseiter in diesem Feld waren die B-Klassisten aus Stedesand. Und zu einer Überraschung kam es nicht. Mit null Punkten und 1:12-Toren blieb für den TSV dann auch nur der vierte Platz. Sören Matthiesen gelang gegen den späteren Turniersieger der einzige Treffer der Vorrunde, der die Stedesander sogar kurzzeitig in Führung brachte und für aufbrausenden Jubel in der Halle sorgte.

Ganz eng wurde es dafür zwischen den übrigen drei Teams der Gruppe. Alle drei standen am Ende mit sechs Punkten da. Den Gruppensieg sicherte sich Ladelund-Achtrup-Leck II dank eines um zwei Treffer besseren Torverhältnisses. Zwischen Rot-Weiß Niebüll und Risum-Lindholm musste dann sogar der direkte Vergleich entscheiden. Das Duell der beiden Teams hatte Frisia mit 2:1 für sich entschieden und qualifizierte sich so als Gruppenzweiter für das Halbfinale gegen Stedesand I.




Beide Halbfinals waren äußerst umkämpft. Zwar sah sich Stedesand einem frühen Rückstand durch Jorg Feddersen gegenüber, das Team kam danach jedoch gut in die Partie und in diesem Zuge auch zu einigen guten Gelegenheiten. Vor allem Julian Andersen scheiterte das eine oder andere Mal nur noch an Frisias Keeper Niels Dohrn. Kurz vor Schluss fiel dann allerdings das entscheidende 2:0 für die Verbandsliga-Reserve. Ein Ergebnis, das den Spielverlauf letztlich nicht unbedingt widerspiegelt.

In der zweiten Halbfinal-Partie zwischen dem SV Schobüll und der SG Ladelund-Achtrup-Leck ging es noch enger zu. Dabei hatte die SG schon wie der klare Sieger ausgesehen. Das Team begann konzentriert und effektiv. Marvin Hansen und Matthias Jensen brachten Leck in Minute drei und vier mit 2:0 in Front. Es schien so, als würde die Partie einen eindeutigen Verlauf nehmen, dann aber folgte der Auftritt von Kim Laib. Mit einem Doppelpack rettete er Schobüll noch ins Neunmeterschießen, in dem er abermals die Nerven bewahrte und seinen Strafstoß zum 4:2-Endstand verwandelte. Zuvor hatten zwei SG-Spieler verschossen.

Gegen Risum-Lindholm hatten die Schobüller im Finale dann allerdings das Nachsehen. Zunächst entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie mit nur wenig Torgelegenheiten. Die Abwehrreihen standen gut. Dann aber brachte Matthias Bruhn die Kreisligisten innerhalb von einer Minute mit 2:0 in Führung. Für Schobüll reichte es dann nur noch zum Anschlusstreffer durch Robert Amelong.


Satter Schuss: Für den SV Schobüll reichte es im Finale gegen Frisia nur noch zu diesem Anschlusstreffer von Amelong. Foto: P. Ruhnke


Das Spiel um Platz 3 entschied zuvor die SG Ladelund-Achtrup-Leck mit 4:3 im Neunmeterschießen für sich. Nach 10. Minuten hatte es 2:2 gestanden. Auf Seiten der SG trafen Patrick Schledensky und Marvin Hansen. Dennis Freimuth und Steffen Petersen konnten jeweils für den TSV Stedesand I ausgleichen. Die besseren Nerven vom Punkt bewiesen dann aber die Lecker.

Organisator und TSV-Trainer Ralf Binge freute sich über den Turnierverlauf: "Wir haben sehr spannende, aber auch faire Spiele gesehen. Niemand hat sich verletzt", so der 43-Jährige. Auch mit der Leistung seiner eigenen Mannschaft war er zufrieden. "Auch wenn es am Ende nur für Platz 4 reichte, haben die Jungs ein gutes Turnier gespielt." Frisia habe den Titel in diesem Jahr verdient, ging Binges Gratulation nach RIsum-Lindholm. Zum besten Torwart des Turniers wurde Stedesands Jan Andersen gewählt. Bester Torschütze wurde Matthias Bruhn mit 5 Treffern.

Alle Spiele und alle Tore können auch noch einmal in den FuPa-Spielberichten nachgelesen werden.

Aufrufe: 018.1.2015, 15:00 Uhr
FuPa, druAutor

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