
Reifen-Haja-Cup in Fürstenfeldbruck: Der TSV Geiselbullach holt den Titel, in der Wittelsbacher Halle herrscht den ganzen Tag gute Stimmung.
Fürstenfeldbruck – Der Reifen-Haja-Cup ist nach längerer Pause eindrucksvoll zurückgekehrt. In der Wittelsbacher Halle verfolgten viele Zuschauer über den gesamten Tag hinweg intensiven Hallenfußball nach den alten Regeln – und sorgten für eine lebendige, durchweg positive Stimmung. Das traditionsreiche Turnier trägt den Namen des früheren SCF-Vizepräsidenten Herbert „Henri“ Haja, der im Februar 2015 gestorben ist.
Haja wurde an diesem Tag von seinen Enkeln Luis und Ines Förg vertreten, die als Schirmherren im Namen ihres Opas auftraten. Damit bekam das Comeback einen persönlichen und würdigen Rahmen. Unter den Gästen war auch Gerhard Knöchel, der den Reifen-Haja-Cup vor rund 30 Jahren mit ins Leben gerufen hatte und sich das Wiederaufleben der Tradition nicht entgehen lassen wollte.
Als Ausrichter überzeugte der FC Fürstenfeldbruck mit großem organisatorischem Einsatz. Mit viel Unterstützung aus dem Umfeld – unter anderem durch die Spielerfrauen – lief das Turnier reibungslos. Sportlich zeigte der Gastgeber ebenfalls eine starke Leistung, scheiterte jedoch im Halbfinale im Neunmeterschießen am TSV Dachau 65.
Auf dem Feld boten die Teams schnellen, intensiven und fairen Hallenfußball. Viele Partien waren eng, das Niveau hoch. Im Finale setzte sich der TSV Geiselbullach verdient gegen den TSV Dachau 65 durch und sicherte sich den Turniersieg. Auch individuelle Leistungen wurden ausgezeichnet: Qendrim Beqiri (TSV Dachau 65) wurde zum besten Spieler gewählt, Florian Müller vom TSV Geiselbullach erhielt die Auszeichnung als bester Torwart.
Das Fazit der Beteiligten fiel eindeutig aus: Der Reifen-Haja-Cup hat gefehlt – und ist in dieser Form wieder voll angekommen. Die Stimmung in der Halle, die Qualität der Spiele und die Rückmeldungen am Turniertag sprechen dafür, dass das Turnier auch künftig seinen festen Platz im Winter-Terminplan haben soll. Der Tenor: Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist ausdrücklich erwünscht. (Dieter Metzler)