Dominik Mandula bejubelt sein Führungstreffer für Burglengenfeld in Seebach.
Dominik Mandula bejubelt sein Führungstreffer für Burglengenfeld in Seebach. – Foto: Harry Rindler

ASV wendet das Debakel erstmal ab

Lange standen die Burglengenfelder auf einem direkten Abstiegsplatz. Nun gelang der Sprung in die Relegation.

Der ASV hat am letzten Spieltag durch einen 2:0-Sieg beim Tabellensiebten TSV Seebach den direkten Abstieg vermieden und sich auf den Relegationsplatz geschoben. Schützenhilfe gab es dabei vom TSV Wacker 50 Neutraubling, der beim 1. FC Kötzing mit 1:6 kräftig unter die Räder kam.

ASV-Trainer Timo Studtrucker sprach von einem nervenaufreibenden Spiel. Seine Mannschaft sei von Beginn an sehr fokussiert gewesen und habe sich mehr Spielanteile erarbeiten können. Trotzdem sei der letzte Ball oftmals zu ungenau gespielt worden. Auch in den Zweikämpfen sei seine Truppe anfangs nicht griffig genug gewesen. Der Gegner hatte es immer wieder geschafft, mit langen Bällen hinter die Abwehr zu kommen und für gefährliche Situationen im Burglengenfelder Strafraum zu sorgen.

Nach und nach sei seine Mannschaft immer besser ins Spiel gekommen, dabei auch mutiger und zielstrebiger geworden. Nach einem guten Ball in die Tiefe konnte Dominik Mandula den Torwart umspielen und brauchte den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Studtrucker seinen Spielern angemerkt, dass sie „weiche Knie“ bekommen, wie er sagte. „Ein Unentschieden hätte das Aus bedeutet“, so der Trainer weiter. Doch dann spielte der ASV zwischen der 55. und 75. Minute einen „klasse Fußball“ und erarbeitete sich zahlreiche glasklare Torchancen. Allerdings wurden diese nicht genutzt. Deswegen blieb es bis zum Ende spannend. Der Gegner hatte nie aufgesteckt. Für die Erlösung des ASV und seines Anhangs sorgte schließlich Patrick Käufer in der 83. Minute mit einem sehenswerten Treffer. Nach schöner Vorarbeit von Mandula schloss er per Direktabnahme aus spitzem Winkel ab.

ASV-Coach Studtrucker machte seinen Spielern nach dem Schlusspfiff ein großes Kompliment. Jeder sei voll dabei gewesen. Auch für die taktische Variabilität seiner Mannschaft hatte er viel Lob übrig. Zum Feiern sei aber Stand jetzt noch keine Zeit. Am Dienstag ist nochmal ein Training angesetzt. Das erste Relegationsspiel findet bereits am Donnerstag gegen Grafenwöhr statt.

Aufrufe: 022.5.2022, 16:00 Uhr
Josef SchallerAutor