
Trainer Kevin Lednig äußert sich im FuPa-Teamcheck zum bisherigen Saisonverlauf des TSV Schornbach II in der Kreisliga A1 Rems/Murr/Hall. Nach dem Aufstieg spricht er über Integration, Rückschläge, Ziele und einen engen Titel- wie Abstiegskampf.
Nach knapp sechseinhalb Wochen Pause hat der TSV Schornbach II am 15. Januar wieder mit dem Training begonnen. Die Vorbereitung ist dabei stark von der Jahreszeit geprägt. „Aufgrund der winterlichen Bedingungen sind wir häufig auf Kleinspielfeldern aktiv oder trainieren bei uns in Schornbach in der Halle“, erklärt Kevin Lednig.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich der Trainer sehr zufrieden. Als Aufsteiger sei das erste Halbjahr erwartungsgemäß nicht frei von Schwankungen gewesen. „Das erste Halbjahr war von vielen Höhen, aber auch von einigen Tiefen geprägt“, sagt Lednig. Entscheidend sei nun, aus diesen Phasen die richtigen Schlüsse zu ziehen und vorbereitet zu sein, wenn ähnliche Situationen erneut auftreten.
Besonders positiv bewertet Lednig die Integration der neuen Spieler. Nach der Meisterschaft im Sommer kam es zu einem größeren Kaderumbruch, da mehrere Spieler, die zuvor maßgeblich für Zusammenhalt und Stimmung verantwortlich waren, ihre aktive Laufbahn beendet haben. Die neuen Akteure – sowohl aus der ersten Mannschaft als auch externe Zugänge – hätten sich jedoch schnell eingefunden und neue Impulse gesetzt.
Ein zentrales Thema während einer schwierigeren Phase war der Umgang mit Rückschlägen. Viele Spieler seien aus der Vorsaison kaum Niederlagen gewohnt gewesen. „In dieser Phase mussten wir lernen, damit umzugehen“, betont Lednig. Wichtig sei die Erkenntnis gewesen, dass es nicht so einfach sei, „den Schalter einfach umzulegen“, um wieder erfolgreich zu sein.
Für die Rückrunde bleibt der TSV Schornbach II bodenständig. „Unser Ziel für den Rest der Saison ist es, weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken und am Ende der Saison in der Kreisliga A zu bleiben“, stellt Lednig klar.
Personell bleibt es beim Aufsteiger ruhig. Weder Zu- noch Abgänge sind zu verzeichnen. Hoffnung besteht jedoch, mannschaftsintern wieder häufiger auf Spieler zurückgreifen zu können, wie es bereits in der Vorrunde phasenweise gelungen ist.
Im Kampf um die Meisterschaft erwartet Lednig vor allem einen Zweikampf. „Die Meisterschaft wird sich aller Voraussicht nach zwischen Weiler und Waiblingen entscheiden“, sagt der Trainer, schließt jedoch einen weiteren Kandidaten nicht vollständig aus. Auch der Abstiegskampf dürfte aus seiner Sicht bis zum Saisonende offen bleiben: Die Tabelle sei extrem eng, und die Vorrunde habe gezeigt, „dass in dieser Liga fast jeder jeden schlagen kann“.