Notbremse: Der SG-Abwehrspieler Eduard Klemmer (li.) stoppt Jannik Bahnsen mit unlauteren Mitteln und muss vorzeitig vom Platz. Foto: pu
Notbremse: Der SG-Abwehrspieler Eduard Klemmer (li.) stoppt Jannik Bahnsen mit unlauteren Mitteln und muss vorzeitig vom Platz. Foto: pu

Leck/Achtrup/Ladelund belohnt sich auch gegen Niebüll nicht

Rot-Weiß Niebüll und die Stärke in den Derbys

Der TSV Rot-Weiß Niebüll gewann auch das Rückspiel im Derby gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund. Dabei blieb es aber bis zum Abpfiff spannend, obwohl Niebüll gerade im ersten Durchgang spielerisch überlegen war. Jan-Ole Sönnichsen hatte früh zum 1:0 getroffen (3.). Kurz nach Wiederanpfiff glich Tim Ingwersen für die SG zum 1:1 aus (51.). Der gerade erst eingewechselte Lukas Pieczonka sorgte mit dem 2:1 für die Entscheidung (68.).

„Aus dem Spiel heraus haben wir der SG eigentlich keine Chancen zugelassen. Trotzdem stand es dann plötzlich 1:1. Wir sind einfach zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Nach dem 2:1 haben wir es dann wieder versäumt, den Sack zuzumachen. So blieb es bis zum Abpfiff spannend. Aber die Mannschaft hat es gut gemacht. Das waren drei schöne und wichtige Punkte für uns, mit denen wir uns von unten weiter absetzen und dichter an die Mannschaften über uns rücken“, freute sich Niebülls Trainer Bodo Schmidt über diesen Heimsieg.

Sein Gegenüber, Malte Köster, hingegen trauerte etwas dem wieder einmal verpassten möglichen Punktgewinn gegen einen Favoriten nach. „Wir belohnen uns derzeit einfach nicht für den Aufwand, den wir betreiben. Ärgerlich ist vor allem die Situation, in der Eduard Klemmer die Rote Karte sieht. Der wird uns in den nächsten Spielen fehlen. Nach dem 1:1 waren wir richtig gut im Spiel, das sah gut aus. Und auch in Unterzahl haben es die Jungs gut gemacht. Wir hatten bei Standards sogar noch unsere Chancen. Was mir gefehlt hat, war der richtige Derbycharakter. Das kam erst in den letzten zehn Minuten auf, als es immer spannender wurde“, so der SG-Coach.

TSV RW Niebüll:
Lars Christiansen I – Grzybeck, Höfer, Haye Johannsen – Stephan Christiansen, Jürgensen, Lars Christiansen II, Jürgensen, Teegen, Kim Lennert Lorenzen – Bahnsen (65. Pieczonka), Sönnichsen (57. Björn Petersen).

SG Leck-Achtrup-Ladelund:
Haamel – Malte Christian Johannsen, Helge Petersen, Nielsen Rosenberg, Schwabe – Mallasch (54. Malte Johannsen), Klemmer, Finn Nielsen, Tim Ingwersen – Steffen Petersen (22. Dan Eskild Ingwersen), Bastian Christiansen (69. Pörksen).

SR:
Dwinger (Todesfelde).
Zuschauer:
140.
Tore:
1:0 Sönnichsen (3.), 1:1 Tim Ingwersen (51.), 2:1 Pieczonka (68.).
Rote Karte:
Klemmer (57., Notbremse).
Aufrufe: 012.11.2017, 16:48 Uhr
SHZ / puAutor

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